Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?31035

"Für immer zusammenbleiben"

Patrick Lindner ist verlobt

Der Schlagersänger machte seinem langjährigen Freund und Manager Peter Schäfer an einem Strand der Dominikanischen Republik einen Heiratsantrag. Die Antwort lautete: "Ja, ich will!"


Peter Schäfer und Patrick Lindner bei einer Gala im Dezember 2017 (Bild: 9EkieraM1 / wikipedia)

Nach siebeneinhalbjähriger Beziehung haben sich der Schlagersänger Patrick Lindner und sein Manager Peter Schäfer verlobt. Dies berichtete die "Bild"-Zeitung in ihrer Freitagsausgabe.

Demnach ging der 57-jährige Musiker am Montag während eines gemeinsamen Urlaubs in der Dominikanischen Republik vor die Knie seines ein Jahr älteren Partners – ganz romantisch am Strand bei Sonnenaufgang. "Was gibt es Schöneres für zwei Menschen, die sich so liebhaben, als dich an so einem Ort zu fragen: Willst du mich heiraten?" sagte Lindner laut dem Boulevardblatt. Schäfers Antwort lautete: "Ja, ich will!" Dann küssten sich die beiden.

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®

Flitterwochen auf den Malediven

"Ich glaube, dass er und ich uns lange genug geprüft haben, um zu wissen, dass wir für immer zusammenbleiben wollen", erklärte Patrick Lindner gegenüber "Bild". "Und da die Ehe für alle jetzt möglich ist, möchten wir uns bald auf dem Standesamt das Jawort geben." Die Hochzeitsreise will das Paar auf den Malediven verbringen.

Patrick Lindner hatte sich 1999 als schwul geoutet und im selben Jahr ein acht Monate altes russisches Heimkind adoptiert. Im Jahr 2005 trennte er sich von seinem damaligen Lebenspartner und Manager Michael Link.

Peter Schäfer lernte der Sänger, der sich mit einer eigenen Stiftung für LGBTI-Jugendliche engagiert, am 10. Oktober 2010 kennen – das Datum "10.10.10" ist auch in gemeinsamen Ringen eingraviert, die die beiden Männer schon vor ihrer Verlobung trugen. Nun sollen diese Ringe durch das Hochzeitsdatum ergänzt werden. (cw)



Patrick Lindner startet Stiftung für LGBT-Jugendliche

Am Donnerstag hat die Münchener Patrick-Lindner-Stiftung ihre Arbeit aufgenommen. Der Schlagersänger will damit jungen Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen beistehen.
Patrick Lindner erspielt 200.000 Euro für Regenbogen-Stiftung

In der ZDF-Quizshow "Rette die Million" hat Schlagersänger Patrick Lindner am Donnerstagabend 200.000 Euro gewonnen, die er für ein Jugendprojekt der Münchner Regenbogen-Stiftung spenden möchte
#1 herve64Profil
  • 20.04.2018, 08:45hMünchen
  • Ein deutsches Synonym für "Yellow Press": "Regenbogenpresse". Und das hier gleich in doppelter Hinsicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Petrus48Anonym
  • 20.04.2018, 09:57h
  • Antwort auf #1 von herve64
  • Na das freut mich für das künftige Ehepaar.

    Aber vielleicht sollten Sie besser umbuchen und auf den Seychellen Ihre Flitterwochen verbringen, denn im Unterschied zu den katholisch geprägten Seychelleninseln im Indischen Ozean, wo homosexuelle Handlungen seit einigen Jahren legal sind, sind homosexuelle Handlungen auf den islamisch geprägten Malediven strafbar.

    Nicht das das Ehepaar Lindner noch auf den Maledvien verhaftet wird, während Sie dort in den Flitterwochen sind....

    Und die Seychellen sind mindestens genauso schön wie die Malediven.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Homonklin44Profil
  • 20.04.2018, 11:24hTauroa Point
  • ""Die Hochzeitsreise will das Paar auf den Malediven verbringen.""

    Jungs!
    Passt da unten bloß auf, dass Ihr Euch nicht in Flitterstimmung unter das Volk mischt. Das ist zwar eine herrliche Gegend vom Ambiente her, faszinierende Unterwasserwelten und surfbare Wellen, aber viele der Einheimischen sind verdammt homophob wenn nicht sogar IS-sympathisant zugeneigt. Da sollte man seine Zärtlichkeiten besser bei sich behalten.

    Ich erinnere mich noch, dass Mutter die Welt nicht mehr verstand, als das rauskam. Der Lindner war doch so ein herziger, für Frauen liebenswerter Typ, den sich jede Schwiegermutter ans Revers heften wollte. Tja, liebe Momma - jetzt haben die Damen das Nachsehen. Oder Beifall klatschen. Ich hoffe, das können auch einige davon.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 MarcAnonym
  • 20.04.2018, 11:27h
  • Antwort auf #2 von Petrus48
  • So etwas ist den meisten Jetset-Schwuppen doch völlig egal. Hauptsache "all inclusive", sauberer Strand und billiges Hotel. Ob einheimische Schwule in dem Land benachteiligt, verfolgt, verhaftet oder misshandelt werden - wen juckts, Hauptsache man kann schöne Fotos posten aus Ägypten, Indonesien, den Emiraten oder - wie hier - aus der "DomRep".
  • Antworten » | Direktlink »
#5 WarumAnonym
  • 20.04.2018, 12:11h
  • Schön für die beiden. Aber wieso denn bitteschön Flitterwochen auf den Malediven? Als politisch sensibler Mensch sollte man doch darauf achten, wo man hin fährt. Und in einem Land wo Schwule verfolgt werden, würde ich alleine schon aus Eigeninteresse am Leib und Leben nicht hinfahren. Mal ganz abgesehen davon, dass man mit seinem Geld nicht auch noch die Verfolgung von LGBTI fördern will.

    Ich zitiere mal Wikipedia:
    "Der Islam ist die alleinige Staatsreligion. Religionsfreiheit wird ausdrücklich ausgeschlossen: Die öffentliche Religionsausübung jeder anderen Religion ist verboten und unterliegt strafrechtlicher Verfolgung.
    [...]
    Nicht-Muslime werden diskriminiert und die gesellschaftliche Kontrolle ist enorm. Zum 1. Januar 2008 wurde vielen Staatsbürgern, die Christen sind, die Staatsbürgerschaft entzogen. Mehr als 700 Christen wurden so zu Staatenlosen. Kirchen sind verboten; der Import christlicher Literatur ist untersagt; Staatspräsident Mohamed Nasheed bat deutsche Islam-Gelehrte darum, ihm bei der Durchsetzung der Scharia auf den Malediven zu helfen.
    [...]
    In Relation zur Einwohnerzahl hat die Terrororganisation Islamischer Staat nirgendwo so viele Anhänger wie auf den Malediven. Den ideologischen Nährboden hierfür bereiten unter anderem von Saudi-Arabien finanzierte radikale Prediger."

    (Quellen sind auf Wikipedia verlinkt)

    Naja, muss halt jeder selbst entscheiden, was er mit seinem Gewissen vereinbaren kann und ob man sich und den Partner (und vielleicht auch noch das Kind, falls der mitfährt) in Gefahr bringen will...

    Aber eines ist klar:
    sein Engagement hierzulande (z.B. für LGBTI-Jugendliche) wird ziemlich unglaubwürdig, wenn er aus Egoismus eine schöne Hotelanlage zu haben, mit seinem Geld die Verfolgung von LGBTI in anderen Staaten finanziert.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Petrus48Anonym
  • 20.04.2018, 12:15h
  • Antwort auf #4 von Marc
  • @Mac
    "Ägypten, Indonesien, den Emiraten oder - wie hier - aus der "DomRep".

    --> in der DomRep sind homosexuelle Handlungen legal. Das ist daher okay, wenn dort Urlaub gemacht wird. Von Jamaica sollte man besser Abstand nehmen, aber wer in der Karibik Urlaub machen will, ist in der DomRep "gut aufgehoben" und dort besteht keine Strafbarkeit.

    Auch bezüglich Indonesien gilt das Gleiche; homosexuelle Handlungen sind legal.

    Bezüglich Emirate hast Du hingegen vollkommen Recht.

    Ägypten finde ich "schwierig", zwar hast Du Recht, dass dort homosexuelle Handlungen strafbar sind, aber die Werke der Menschheitsgeschichte mit Pyramiden, Tempelbauten in Luxor, der Nil selbst, usw.; ich bin dort bereits gewesen, weil Ägypten einfach ein Land ist, das man besucht haben sollte; auf die Emirate hingegen kann ich verzichten, da war bis vor 50 Jahren nur Sand und Wüste.

    Und was die Malediven angeht, da gibt es doch echt die bessere Alternative, wenn man Palmen, Strand und Indischer Ozean "sucht": schlichtweg die Seychellen buchen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 TheDadProfil
  • 20.04.2018, 12:23hHannover
  • Kuck an..
    Ein Artikel über einen Lindner der eine Hochzeit plant verkommt zu einem Reise-Quiz über Insel-Hopping, während ein anderer Lindner völlig unbeachtet gerade im verflixtem 7.Jahr seine Ehe beendet..
    Sachen gibts..
  • Antworten » | Direktlink »
#8 FOX NewsAnonym
#9 marcocharlottenburgAnonym
  • 20.04.2018, 14:43h
  • Antwort auf #4 von Marc
  • Will jetzt kein Spielverderber sein, aber die Dominikanische Republik ist nicht die Malediven... Kann man schon einmal verwechseln, sind aber doch einige tausend Kilometer dazwischen
  • Antworten » | Direktlink »
#10 doppeltAnonym