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Pride-Woche vom 13. bis 20. Juli

CSD Leipzig macht Kampf gegen Minderheiten-Feinde zum Schwerpunkt

Die CSD-Woche in der größten Stadt Sachsen soll sich zur Aufgabe machen, Menschen für Diversität zu sensibilisieren.


Teilnehmer beim CSD in Leipzig im Jahr 2016 (Bild: De Havilland / flickr)

Weil Sachsen das höchste AfD-Bundestagswahlergebnis zu verzeichnen hatte und die Heimat der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung ist, möchten die Pride-Veranstalter in der Metropole Leipzig dieses Jahr zeigen, "dass Vielfalt eine Bereicherung unserer Gesellschaft ist und nicht gefürchtet werden muss". Der Kampf gegen Rassismus, Sexismus, Homo-, Trans- und Interfeindlichkeit soll daher der Schwerpunkt der CSD-Woche vom 13. bis 21. Juli in der bevölkerungsreichsten Stadt des Freistaates sein, so die CSD-Organisatoren in einer Erklärung.

Der Grund für die Initiative: "Seit einigen Jahren erstarken rechtskonservative, nationale, antidemokratische und minderheitenfeindliche Parteien und Bewegungen wieder in unserem Land." Insbesondere die Sachsen und die neuen Länder seien von dieser Entwicklung betroffen. In der Welt, die sich manche wünschten, sei "alles fremd, was nicht weiß und hetero ist", so die Organisatoren.

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®

AfD und Co. hat Ehe für alle "bis ins Mark" getroffen

Die Ehe-Öffnung im vergangenen Jahr habe die "rückwärtsgewandte Bewegung bis ins Mark" getroffen und Hass beflügelt. Daher müsse man als CSD die Errungenschaften verteidigen, aber auch weiter gegen Menschenfeindlichkeit kämpfen und weitere Ziele erreichen. Als Beispiel wurde unter anderem die "Reform des diskriminieren Transsexuellengesetzes" genannt.

Die CSD-Organisatoren hatten bereits vergangenen Monat für Aufsehen gesorgt, als sie in einer "Unvereinbarkeitserklärung" Mitglieder und Anhänger der AfD sowie andere Personen, die Grundwerte abbauen wollen, von ihren Veranstaltungen verbannten (queer.de berichtete). (cw)

Zum Tag der lesbischen Sichtbarkeit präsentieren wir Euch gern unsere neue #CSDLeipzig #Forderung: "Der CSD Leipzig…

Gepostet von CSD Leipzig am Donnerstag, 26. April 2018
Facebook / CSD Leipzig | Angesichts des Tages der lesbischen Sichtbarkeit versprachen die CSD-Organisatoren aus Leipzig auch, "der lesbischen Lebensweise mehr Öffentlichkeit zu geben."



#1 andreAnonym
  • 26.04.2018, 16:38h
  • Ei forbibbsch. Lesbische Sichtbarkeit beim CSD. Hat man schon mal in München versucht und kam überhaupt nicht gut an.
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#2 Homonklin44Profil
  • 26.04.2018, 19:25hTauroa Point
  • Antwort auf #1 von andre
  • Wenn das nicht "gut ankommt", ist das eigentlich ein Armutszeichen für die so gern so genannte Community, die in dem Umstand keine Vielfalt will.

    Man kann's umständehalber noch nachvollziehen, dass man als nicht Geouteder nicht gern gesehen ist ... wobei man dann eben als Festbesucher mitgezählt werden kann, als Schein-Hetero oder Unsichtbarer.
    Aber komisch ist das ja schon. Auf einer Seite will es sich Community nennen, und dann sind etliche Gruppen und Grüppchen nicht willkommen, die nicht so spuren, wie es die Primärdirektive gern hätte.

    Wenn man Pech hat, gucken sich da diese PeGiDa-Leute und der Rest des Neo-Kuh-Krux-Klan hierzulande noch ihre zukünftige Ausgrenzungsstrategie von ab.

    Nee, macht mal das Gegenteil, die Regenbogenflagge hat nicht nur eine Farbe!
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