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Otis Redding

Neues Album feiert den King of Soul

Die Song-Sammlung "Dock Of The Bay Sessions" ehrt den vor über 50 Jahren verstorbenen Soul-Sänger Otis Redding.


Otis Redding verstarb am 10. Dezember 1967 bei einem Flugzeugunglück und wurde posthum zu einem der einflussreichsten Soul-Sänger (Bild: Warner Music)

Im Jahr 1967 befand sich Otis Redding auf dem Gipfel der Popwelt, nachdem er eine Performance auf dem Monterey Pop Festival abgeliefert hatte, die seiner Karriere den entscheidenden Schub gegeben hatte. Als er im Herbst jenes Jahres nach Memphis zurückkehrte, begann er im Studio für sein nächstes Album unterschiedliche musikalische Einflüsse zu erkunden, die für seine Musik und seine Karriere eine Evolution bedeutet hätten.

Tragischerweise wurden diese Sessions nach nur wenigen Wochen jäh unterbrochen, als er bei einem Flugzeugunglück am 10. Dezember 1967 ums Leben kam. Seine Vision für das Album blieb unvollendet. Obwohl man nie definitiv wissen wird, wie sein nächstes Album geklungen hätte, zeigt die Sammlung "Dock Of The Bay Sessions" zum ersten Mal, wie sie hätte werden können.

Am 16. März 1968, also vor fast exakt 50 Jahren, toppte die legendäre Single gleichzeitig die Pop- und die R&B-Charts und wurde damit Reddings erster Nummer-1-Hit. Im Rahmen der diesjährigen 50-Jahre-Feier von "(Sittin' On) The Dock Of The Bay" wurde nun die "Dock Of The Bay Sessions" als CD, als Vinyl-Schallplatte sowie als digitaler Download veröffentlicht.

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Erste posthume No.-1-Single der USA


"Dock Of The Bay Sessions" von Otis Redding ist am 18. Mai 2018 erschienen

"Dock Of The Bay Sessions" wurde unter Mitwirkung von Roger Armstrong von Ace Records und dem Otis-Biografen Jonathan Gould mit der vorbehaltlosen Zustimmung der Redding-Familie zusammengestellt. Obwohl die einzelnen Tracks bereits verstreut auf einer Vielzahl von posthum erschienenen Alben und Compilations veröffentlicht wurden, wurden sie nun zum ersten Mal so zusammengebracht, dass sie widerspiegeln, wie das Album möglicherweise geklungen hätte. In den Liner-Notes schreibt der Musikjournalist Bob Stanley: "Dieses Album ist der erste Hinweis auf einen neuen Otis Redding, der das Publikum in Europa umgehauen hatte und der auf dem Monterey Pop Festival eine völlig neue Fan-Crowd gewonnen hatte."

Man hört dies deutlich im heruntergebrochenen Funk von "Hard To Handle" und den Anklängen an Bob Dylan (dessen Musik Redding liebte) in den wunderbaren Textzeilen von "Gone Again". Ebenso machte seine Version des Impressions-Hits deutlich, dass er keinesfalls seine Gospel-Wurzeln vergessen hatte. Auch wusste er noch genau, wie man die Leute zum Tanzen bringt. Mit dem aufputschenden "Love Man" bringt "The Big O" mit Hilfe der treibenden Beats von Al Jackson Jr. und den rhythmischen Explosionen purer Memphis-Bläser Bewegung in die Sache. Und zum Beweis, dass er immer noch herzzerreißende Balladen schaffen kann, bietet er seine Eigenkomposition "I've Got Dreams To Remember", dessen Text Redding einem Gedicht entnahm, das seine geliebte Frau Zelma geschrieben hatte.

Der Album-Opener gehörte zu den letzten Songs, die Otis Redding aufgenommen hat. Im Januar 1968 veröffentlicht, toppte er die Charts am 16. März '68, sollte sich in der Folge über 4 Millionen Mal verkaufen und wurde zur ersten posthumen No.-1-Single in der Geschichte der amerikanischen Musikcharts. (cw/pm)

Direktlink | Offizielles Video zu "(Sittin' On) The Dock Of The Bay" von Otis Redding