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Konstanz Kurz vor dem örtlichen CSD hat der Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Konstanz die Homofeierlichkeiten kritisiert, denn "diese Inszenierung" gebe homosexuelle Menschen "ein ganzes Stück weit der Lächerlichkeit preis". Dekan Dieter Schunck sagte dem "Südkurier", der CSD schade sogar, da er das "Schrille, Ausgrenzende" in den Vordergrund stelle. Als "gesellschaftliches Phänomen" könne er zwar homosexuelle Partnerschaften akzeptieren, so Schunck laut der Zeitung, es dürfe auch "überhaupt keine Abstriche" an der Würde der betroffenen Menschen geben. "Aber vor meinem christlichen Selbstverständnis kann ich die homosexuelle Gemeinschaft einer heterosexuellen Gemeinschaft nicht gleichstellen", so Schunck, der sich auch gegen eine Segnung von Homopartnerschaften aussprach. In Konstanz wird am Samstag der "CSD am See" gefeiert. (nb)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

18 Kommentare

#1 madridEUAnonym
  • 14.07.2005, 15:15h
  • Und das an meinem geliebten Bodensee, wo ich jedes Jahr meinen Urlaub verbringe.
    Der Dekan hat mit seiner Kritik gar nicht mal so unrecht, wenn er auf das Schrille der CSDs zu sprechen kommt, sonst aber
    kann er uns nicht überzeugen.
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#2 AngelpowerAnonym
  • 14.07.2005, 15:31h
  • Warum müßen die Protestanten im Lande Luthers eigentlich, wenn sie in sehr katholischen Gebieten der evangelischen Diaspora leben immer päpstlicher als die Katholiken sein. Statt sich am Logos des es ist halt so aber ihr dürf so nicht leben dranzuhängen, könnte man deutlich zeigen daß man Luther verstanden hat, daran zweifle ich manchmal stark!
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#3 manni2Anonym
#4 KritikerAnonym
  • 14.07.2005, 16:02h
  • Recht hat er doch insofern, als dass diese peinliche Selbstdarstellung von schwuler Lebensweise uns im Meinungsbild vieler Heteros schlecht erscheinen lässt.

    Das Schrille des CSD ist doch geradezu eine Provokation, mit polischen Forderungen hat so eine drogen- und sexfixierte Veranstaltung nichts zu tun.
    Eine einzige, große, kommerzielle Sause ist das.

    Die meisten Schwulen werden sich sicherlich nicht mit den CSD identifizieren können, auch wenn ich nicht sagen möchte, dass die Parties und das ganze Drumherum uninteressant sind.
    Abgesehen davon finde ich die heuchlerische Politisierung einer solche "Lasst-den-Trieben-freien-Lauf"-Veranstaltung einfach nur lächerlich.

    Da sagt man besser, dass es nur ne Party ist und gut. Oder demonstriert etwas "normaler".
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#5 andyAnonym
  • 14.07.2005, 16:21h
  • hi , wie das schwierig ist , wenn die leute so sind und so fühlen , wie sie sind! jesus hat den leuten die freiheit gegeben und das ozhne wenn und aber . ich persönlich akzeptiere ich alles nur manche kostüme und das benehmen ist nicht meins und meines freundes. da müssen wir das nicht machen oder ?
    aber dieser dekan meint , die freiheit der menschen einzuschränken .das finde ich nicht toll! karneval . wo überwiegend hetten sind , ist auch bunt und fröhlich .jesus hat alle menschen so genommen , wie sie auch waren und sind.wir sollen in wahrheit leben und uns nicht verstellen.
    dekan ist nicht mehr als gott selbst oder?
    also feiern wir weiter csd!
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#6 TimAnonym
  • 14.07.2005, 16:35h
  • "Aber vor meinem christlichen Selbstverständnis kann ich die homosexuelle Gemeinschaft einer heterosexuellen Gemeinschaft nicht gleichstellen"

    Aha, laut seiner Auffassung von christlicher Menschlichkeit sind also nicht alle Menschen gleich!

    Immer interessant, wie Menschen ihren Hass und ihre Vorurteile versuchen in ein sympathisches Gewand zu hüllen. Dann kommen so Brüller dabei raus, wie z.B. dass genau diese Menschen vorgeben, sich zu sorgen, CSDs könnten uns ausgrenzen.

    Nein, solche Menschen die Gleichstellung ablehnen sind diejenigen, die uns ausgrenzen und wegen derer CSDs u.ä. überhaupt nötig sind!!!
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#7 JanAnonym
  • 14.07.2005, 16:41h
  • Genau das was ich immer sage der CSD ist mittlerweile alles andere als eine Veranstaltung geworden um für die Akzeptanz von Schwulen und Lesben in der Gesellschaft zu werben. Der Herr Dekan hat recht wenn ich sehe wie viele "jungebliebene" Herrn in Köln mit bloßem faltigem Gesäß und Chaps über den CSD liefen hat das was mit Lächerlichkeit zu tun. Ich bin nicht prüde aber ich habe echt den Eindruck das der CSD zu einem Jahrmarkt der Eitelkeiten und Frivolität verkommen ist. Es gibt noch soviel gesellschaftlich zu erreichen aber ob das der richtige Weg ist wage ich einfach zu bezweifeln. Denn damit schürt man doch gerade das Vorurteil und Klischee von der sexsüchtigen frivolen Tunte anstatt zu zeigen "Hey wir sind genau so normal wie ihr auch nur das wir unser eigenes Geschlecht lieben"
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#8 JulianAnonym
  • 14.07.2005, 17:41h
  • @Jan:

    "Denn damit schürt man doch gerade das Vorurteil und Klischee von der sexsüchtigen frivolen Tunte anstatt zu zeigen "Hey wir sind genau so normal wie ihr auch nur das wir unser eigenes Geschlecht lieben" "

    Wir zeigen auf den CSDs nicht einzelne Ausprägungen, sondern Vielfalt!

    Genauso wie es die unterschiedlichsten Heteros gibt, gibt es auch die unterschiedlichsten Homos. Und nur weil ich selbst ein ziemlich durchschnittlicher, hetero wirkender Schwuler bin, heißt das nicht, dass Drag-Queens oder andere schlechter seien.

    Jeder soll auf seine Art glücklich werden! Das und die Vielfalt zeigen die CSDs!
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#9 FloAnonym
  • 14.07.2005, 18:03h
  • @Julian:

    100%ige Zustimmung! Ich selbst bin keine Drag-Queen, nicht transsexuell oder ähnliches. Aber wieso sollen die nicht auch glücklich werden und gegen Diskriminierung kämpfen dürfen.

    Wenn Schwule andere Schwule diskriminieren wollen, weil sie vermeintlich ein falsches Bild zeichnen, haben sie selbst auch keine Gleichstellung verdient.

    Und wenn Leute so dumm sind, nur von der Existenz von Drag-queens zu schließen, dass alle Schwulen Drag-Queens seien, ist das deren Dummheit, nicht unsere!

    Es lebe die Vielfalt!
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#10 blumen-freundAnonym
  • 14.07.2005, 18:35h
  • meine meinung:
    der CSD ist wirklich schrill und für viele menschen "ein stein des anstoßes" (ist glaub ich auch ein bild-motiv aus der bibel).

    aber wenn dieser dekan nicht selber schwul ist, sollte er sich mit einer so harten kritik zurückhalten.
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