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Die Regenbogenfahne weht schon

Erster CSD in der Antarktis geplant

Der Pride hält Einzug in der Antarktis: Vor der größten Forschungsstation hissten Mitarbeiter die Regenbogenfahne und kündigten für Juni CSD-Events an.


Bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt wagten sich die Organisatoren des ersten antarktischen CSDs aufs Eis

Die Antarktis war bislang der letzte Kontinent ohne Christopher Street Day: Das will eine Gruppe von zehn Personen, die in der amerikanischen McMurdo-Station leben und sich als LGBT identifizieren, verändern. Die Aktivisten haben beschlossen, im Juni Pride-Events vor Ort zu organisieren.

Am Wochenende veröffentlichten die Mitarbeiter der größten Forschungs- und Logistikstation auf dem Eiskontinent ein Bild, das sie vor der Station mit einer Regenbogenfahne zeigt. Das Foto war bereits im April aufgenommen worden, da im antarktischen Winter, der von März bis September dauert, die Sonne nicht aufgeht.

Die McMurdo-Station befindet sich 1.500 Kilometer vom Südpol entfernt und beherbergt bis zu 1.200 Mitarbeiter und Besucher. Im Winter sind allerdings nur rund 250 Menschen auf der Station, inklusive der zehn CSD-Organisatoren unter Führung von Evan Townsend. Die Station hat einen kleinen Flughafen auf dem Eis, von dem Flüge ins neuseeländische Christchurch gehen.

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®

Auch CSD-Parade geplant

Townsend erklärte laut dem US-Fernsehsender Logo, dass der CSD unter anderem eine "Gay Bar Night" und eine Filmvorführung beinhalten solle. Auch eine kleine Parade in der Dunkelheit um das Hauptgebäude ist geplant. Mit dem Pride wolle er queeren Menschen in aller Welt zeigen, dass es keinen Ort ohne LGBT auf dem Planeten gibt.

LGBTI-Rechte in der Antarktis waren bereits in den letzten Jahren ein Thema. 2016 hatte das Londoner Außenministerium die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet – seit Oktober dieses Jahres gelten im britischen Antarktis-Territorium die gleichen Regeln für Hochzeiten wie in England (queer.de berichtete). Allerdings hat seither lediglich ein heterosexuelles Paar geheiratet.

Im März 2016 hatte die US-Organisation Planting Peace Antarktika zum ersten LGBT-freundlichen Kontinent der Welt erklärt (queer.de berichtete). (dk)



#1 JohnAnonym
#2 Gpeterjoachim
  • 28.05.2018, 18:24h
  • Hoffentlich lastet dann Trump die Eisschmelze nicht den warmen Brüdern an aber im Ernst: mit solchen Aktionen zeigt die schwule Gemeinschaft Flagge Respekt !
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#3 Patroklos
#4 herve64Profil
  • 28.05.2018, 21:19hMünchen
  • Ok, freizügig entblätterte Leute wird man in Antarktika wohl vergebens erwarten können. Aber die Aktion ist wirklich im wahrsten Sinn des Wortes cool. ;-)
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#5 Gerlinde24Profil
#6 MichaProfil
#7 Patroklos
#8 Homonklin44Profil
  • 29.05.2018, 20:51hTauroa Point
  • Interessant wäre gewesen, wie hoch der Prozentsatz GLBTIQ*s in der Forschergemeinde so ist.

    Vielleicht wäre ja noch ein helles, gleichzeitig schnuckeliges Köpfchen einsam da unten. ( Scherz ) Es ist so ein wunderbarer Ort, um häufig in Snowboard-Gear und coolen Schutzklamotten herum zu laufen

    Teile der Antarktis sind ja auch eisfrei. Da, wo man Fossilien findet. Das wäre auch was als Urlaubsziel. Allerdings sind die Reisen nach da für Nur-Touris echt kostspielig.
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