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"Neue Ära"

Neues Café für junge LGBTI in Köln

Nach drei Jahren Bauzeit hat in Köln ein großes Café für queere Jugendliche und junge Erwachsene eröffnet.


Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes (3.v.l.) schneidet den anyway-Kuchen an (Bild: anyway)

Darauf haben junge Lesben, Schwule, Bi, Trans und Queers aus Köln und Umgebung lange gewartet: Das neue und größere Café des Jugendzentrums anyway ist am Samstag in der Nähe vom Friesenplatz eröffnet worden. Auf mehr als 250 Quadratmetern soll "gechillt, gequatscht und auch gefeiert werden", so die Veranstalter.

Zur Eröffnung wünschte OB-Stellvertreterin Elfi Scho-Antwerpes (SPD) dem neuen Café Erfolg: "Mit viel Fantasie und helfenden Händen ist es das geworden, was es jetzt ist. Ich freue mich ganz riesig für die Stadt Köln, dass sie stolz sein kann, ein anyway zu haben, dass sich ausdehnt." Die Erweiterung wurde sowohl von der Stadt Köln als auch vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

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Räumlichkeiten platzten aus allen Nähten

Die Aktivisten des anyway erklärten, die Erweiterung sei dringend notwendig gewesen. Mehr als 1.400 Jugendliche und junge Erwachsene hätten das anyway in der Vergangenheit pro Jahr besucht – Tendenz steigend. "Wir haben deshalb vor vier Jahren das erste Mal über eine Raumerweiterung gesprochen, weil wir aus allen Nähten platzten", erklärte anyway-Vorstandsmitglied Kathrin Balke.

Insgesamt betrug die Bauzeit drei Jahre – Verzögerung gab es unter anderem wegen Wasserschäden, etwa wegen des Kölner Sommerunwetters 2017. Neben dem Café- und Barbereich wurden Chillout-Ecken, Billardtisch und Kicker sowie eine professionelle Küche installiert. Auch ein Clubraum für Partys sowie eine Bühne für Kultur- und Talkveranstaltungen stehen zur Verfügung.

"Mit dem modernen Café tritt das anyway in eine neue Ära ein", sagt Jürgen Piger, der Leiter des Hauses. "Es bietet zahlreiche Möglichkeiten und ist in dieser Form und Größe einzigartig für ein queeres Jugendzentrum."

Diese Vorreiterfunktion habe das anyway schon seit seiner Gründung: Bei der Eröffnung 1998 war es das erste Jugendzentrum für lesbische und schwule Jugendliche in ganz Europa. (pm/cw)

Direktlink | Eindrücke von der Eröffnung

Anyway Café

Jugendzentrum anyway, Kamekestr. 14, 50672 Köln

Öffnungszeiten des Cafés: Di – Do: 17 bis 22 Uhr; Fr: 19 – 01 Uhr, 2.Samstag in Monat von 17 bis 22 Uhr: Café für Trans* und Friends. Letzter Sonntag im Monat von 14 bis 19 Uhr: Café für Trans* und Friends.

Die nächste Sonderveranstaltung:
Mittwoch, 27. Juni: "Coming-out in DEINEM Style" – Diskussion und Talk (19 bis 21 Uhr). Offen für alle Geschlechter und Altersgruppen.


#1 Homonklin44Profil
  • 25.06.2018, 18:04hTauroa Point
  • Finde ich cool, dass die Jungen heute diese Möglichkeiten haben und Weitere bekommen.
    So lässt es sich mit Anderssein vielleicht sanfter, aber auch ansprechend aufwachsen, in einem Lebensabschnitt, in dem man von allen denkbaren Ecken her beansprucht und herausgefordert ist. Zugleich ist das eine Art Sanctuarium oder Schutzraum, wo die unter sich sein können, wo die Überflutung der Sinne durch die Restwelt in den Hintergrund tritt.

    Sollte jede Stadt haben, so ein Hangout.
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#2 la_passanteAnonym
  • 26.06.2018, 02:10h
  • (Thinking to myself: Drei Jahre Bauzeit für 250 m² - das kann nur in Köln sein...)
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