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Visit Queer Zurich #4

Street Parade: Toleranz und geile Beats

Wer glaubt, dass die Schweizer stets reserviert seien, war noch nie auf der Street Parade in Zürich, der größten Technoparty auf diesem Planeten. Am 11. August ist es wieder soweit.


Die Technoparty findet dieses Jahr am 11. August bereits zum 27. Mal in der größten Stadt der Schweiz statt (Bild: Street Parade)

Drei Jahre nach der ersten Loveparade in Berlin dachte sich der Zürcher Mathematik-Student Marek Krynski, dass eine derartige Veranstaltung auch die Schweizer begeistern könnte. 1992 veranstaltete er dann die "Demonstration für Liebe, Friede, Freiheit, Großzügigkeit und Toleranz" mit gerade einmal 1.000 Teilnehmern. Im Folgejahr bürgerte sich der leichter zu merkende Name Street Parade ein.

Während die deutsche Loveparade längst Geschichte ist, bewegen sich die technoaffinen Eidgenossen jedes Jahr zu heißen Beats durch Zürich – und locken auch viele Elektromusik-Begeisterte aus den Nachbarländern zur größten Techno-Party der Welt an – das schrille Event ist insbesondere unter Schwulen beliebt. In den letzten Jahren waren jeweils rund eine Million Menschen dabei.

Bei der nächsten Parade am 11. August erwartet die Besucher 30 sogenannte Love-Mobiles, die mit großen Lautsprechern durch die Straßen ziehen. Dazu gibt es sieben Bühnen entlang der Route, über 200 DJs, Live-Acts, Multimedia sowie Kulinarisches aus aller Welt.


Bei Technofest füllen sich die Straßen (Bild: Street Parade)

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Motto 2018: "Culture of Tolerance"

Die Veranstalter haben sich in diesem Jahr ganz dem Thema Toleranz verschrieben. Das Motto 2018 lautet "Culture of Tolerance". Damit soll klargestellt werden, dass die Musik alle Menschen verbindet: "Techno ist Kultur und steht für Toleranz in der Gesellschaft, egal, welche Religion, sexuelle Ausrichtung, Hautfarbe oder Interessengruppe die Leute angehören", so die Organisatoren auf ihrer Homepage. "Aufeinander zugehen, einander zuhören und sich gegenseitig respektieren – sprich Toleranz leben – ist der Schlüssel für eine gemeinsame und friedliche Zukunft."

Twitter / streetparadeZH

Seit den Anfängen vor einem Vierteljahrhundert haben sich neben Trance und Techno weitere elektronische Musikrichtungen, etwa House, Drum'n'Bass oder Dubstep eingebürgert, die auch auf der Parade zu genießen sein werden – und nicht nur dort: Nach der offiziellen Straßenparade finden in vielen Clubs und im Hallenstadion Afterpartys statt; in der "Roten Fabrik" hat sich etwa die legendäre Undergroundparty "Lethargy" zu einem Highlight des Zürcher Sommers gemausert.

Am Street-Party-Wochenende findet zudem am 11. und 12. August die "Flash Party" statt – eine der vier jährlichen Gay-Megapartys Zürichs unter dem Label Angels Events. Unter dem Motto "Super Hero" wird an zwei Nächten hintereinander gefeiert – mit extravaganten Dekorationen und einzigartigen Show- und Tanzeinlagen. Micky Friedmann, Hector Fonseca, Jack Chang, Allysson Luis und Glitzerhaus sorgen in diesem Jahr u.a. für die richtigen Tunes. (cw)

Im August keine Zeit? Das ganze Jahr über bietet die größte Stadt der Schweiz ein großes Angebot für queere Besucher.



#1 Homonklin44Profil
  • 26.06.2018, 11:29hTauroa Point
  • Sehr zu empfehlen, da es die Zürcher plus wirklich verstanden haben, die Multikulti- und Multicolor-Freiheit der großen Technoparaden zu erhalten und weiter zu vergrößern.
    Wenn man die Subgenre der elektronischen Musik liebt, sowieso ein Magnet.
    Erinnere mich lieblich gern an "Dance for eternity" (Meister Kai Tracid) , ENERGY damals im Hallenstadion und die vielen, coolen Begegnungen mit Ravers of all nations.
    Lässige Stadt, freundliche Menschen, lecker Eiskrem ;o)
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#2 andreAnonym
  • 26.06.2018, 17:07h
  • Antwort auf #1 von Homonklin44
  • Vor 3 Jahren war ich da nur noch Zuschauer. Habe aber echt noch Leute mit Plateau-Schuhen gesehen. Lustig.
    Ein paar Jahre eher war das Beste, die Party, danach im Labyrinth, als es das noch gab. Und danach ins Spidergalaxy. Da hat man nur noch Zombies getroffen, was eben so übrig war, von der Nacht. Aber so lustig. Das waren die echten Party-People. Meine besten Partys. In Zürich war schon was los.
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#3 nonickAnonym
  • 27.06.2018, 01:07h
  • am16.06.18 wurden an der Zürich Pride 8 Personen gewaltvoll während einer Protestaktion gegen die Kommerzialisierung der Pride festgenommen.
    Die Aktion richtete sich gegen die omnipräsenten Sponsoren und die unreflektierte Teilnahme der Polizei. Mit dem rücksichtslosen Vorgehen der Zürcher Polizei wurde verdeutlicht, dass die grosse jährliche Pride Party mit dem politischen Ursprung des CSDs nichts mehr gemein hat.

    barrikade.info/queer-feministische-Aktion-an-der-Zurich-Prid
    e-1209
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