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  • 26. November 2003, noch kein Kommentar

Düsseldorf Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat am Mittwoch den 27-jährigen Palästinenser Shadi A. wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und bandenmäßiger Fälschung von Pässen zu vier Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Krefelder als Mitglied der islamistischen Organisation El Tawhid, die Verbindung zum El-Kaida-Netzwerk unterhalten haben soll, mehrere Anschläge geplant hatte. Der Angeklagte, der mittlerweile als Kronzeuge in weiteren Verfahren gilt, hatte zugegeben, mit einem Komplizen Anschläge auf eine Kneipe und eine Disko in Düsseldorf und den Sitz der Jüdischen Gemeinde zu Berlin geplant zu haben. Noch vor der Anschaffung des dafür vorgesehenen Sprengstoffes kam es jedoch zur Verhaftung. Unter den Zielen in Düsseldorf war auch die Homo-Kneipe Le Clou, in der sich Shadi A. mehrfach aufhielt. Entgegen der Darstellung einiger Medien gibt es jedoch keine Anzeichen dafür, dass der Verurteilte selbst schwul sein könnte. Auch war das Le Clou nach Ansicht der Ermittler und auch der Besitzerin nicht als schwule Kneipe Ziel des Anschlages. Shadi A. hielt die Besitzerin für eine Jüdin. (nb)