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Kommentare zu:
Ist Ottmar Schreiner zu weit gegangen?


#11 gerdAnonym
  • 20.07.2005, 22:45h
  • Ich empfinde die Argumentation von Norbert Blech unter aller Niveau...um es milde auszudrücken.

    Norbert Blech vergisst, dass es sich um eine Wahlkampfveranstaltung handelt, die massiv emotionalisiert und Menschen aufwiegeln kann. Es handelte sich nicht um eine Sendung von Scheibenwischer oder ähnlichem...

    Wären dieselben Worte von Rechtsaussen durch Herrn Gauweiler oder durch Herrn Geiss auf einer Wahlkampfveranstaltung gefallen, hätte Herr Blech bestimmt nicht so argumentiert, sonder mit Recht sofort drauf "losgeschimpft".

    Natürlich steht Herr Schreiber als Sozialdemokrat mit seinen Abstimmungen für die Eingetragene Lebenspartnerschaft und mit seinen persönlichen positiven Äußerungen zur Homosexualität auf der Seite der "guten Menschen"; aber auch er muss sich als Politiker immer darüber im klaren sein, welche Worte auf einer Wahlkampfveranstaltung entsprechende WIrkung zur Homophobie haben.

    Es gibt keinen Persilschein für "Gutmenschen", dass sie auf solchen Veranstaltungen in die Klamottenkiste greifen, um einen politischen Gegner zu attackieren.

    Herr Schreiner sollte über Mehrwertsteuer, Bürgerversicherung oder Engergiepolitik reden, anstatt homophobiefördernd zu polemisieren (auch wenn er dies gar nicht im Sinn hatte). Die Wirkung seiner Worte ist eine andere...und das hätte er wissen müssen.

    Im übrigen was soll der Nebenangriff auf den LSVD, lieber Herr Blech. Der LSVD hat vollkomen recht mit seiner Kritik an Herrn Schreiber: niemand hat einen "Persilsein" im Wahlkampf auf homophober Ebene politische Gegner zu attackieren.

    ----
    Das schlimme an der Sache ist darüberhinaus, dass ich eigentlich im Wahlkampf mit solchen Sprüchen gegen Herrn Westerwelle von Rechtsaussen gerechnet hatte; das dies jetzt aus den Reihen der SPD kommt, ist umso schlimmer. Herr Schreiner hat sich als Sozialdemokrat selbst mit diesen Äußerungen in seine eigene inhaltiche poltische Position eine Bombe gelegt, was ihm erst jetzt wohl bewusst sein wird.
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#12 DoggieNRWAnonym
  • 21.07.2005, 00:30h
  • Der LSVD sollte sich bei Herrn Schreiber bedanken, endlich mal wieder eine Möglichkeit ins Gespräch (oder wars ins Gerede) zukommen. Schließlich muß man ja zwischendurch immer wieder mal seinen selbstherrlichen Allein-Vertretungs-Anspruch für alle Schwulen und Lesben bestätigen.
    Im übrigen fühle ich mich als "einfacher" Schwuler, ob der "homophoben" Äußerungen nicht in meinem "Schwulen Ehrgefühl" verletzt.
    Sollte Ottmar Schreiner zufällig hier reinlesen, darf er sich gern melden (auch wenn er nicht meiner Partei angehört). Ich wüßte mit Sicherheit noch ein Paar schmeichelhaftere Bezeichnungen für Guido Westerwelle.
    Aber vielleicht ist es besser Herr Schreiner schweigt beim nächsten Zusammentreffen einfach und überreicht Herrn Westerwelle als Versöhnungsgeschenk und zum gelegentlichen Gebrauch einen Fallschirm.......
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#13 SvenAnonym
  • 21.07.2005, 00:47h
  • Merkel als Ossi-Schlampe? HAt das nicht schon mal ein Politiker so oder so ähnlich gesagt?
    Mich nervt tierisch, das bei den meisten Reden von Politikern, nicht ein Sachverhalt, eine Idee oder ein Ziel diskutiert wird, sondern häufig nur mit dummen Geschwätz geglänzt wird.
    Westerwelle hierbei als Schwesterwelle zu bezeichnen, na komm, das ist doch nun wirklich keinen Gedanken wert! So nennen ihn doch eh alle.
    Aber was mich wirklich veranlasst hier zu schreiben ist, dass Schwule also Schwule als Schwuchtel bezeichnen dürfen, weil das dann ganz toll und nett ist, aber wenn es ein Hetero sagt, ist das schon 'ne KZ-eröffnung? Hmm, was wäre denn, wenn er bi, transgender oder eine Lesbe wäre, ist Schwutel dann okay, oder eine Beleidigung???
    Schwul war ein Schimpfwort, das wir selbstbewußt für uns übernommen (also angenommen!) haben. Schwuchtel, Tunte und was es da sonst noch gibt, entweder ist es gut oder schlecht und zwar unabhängig von dem, der es sagt, sondern letztlich abhängig davon, zu wem es gesagt wird. Soll sich eine Lesbe mit "Tunte" angesprochen fühlen? Muss ich das? Nein! Wenn ich reagiere, dann ist das meine ganz persönliche Sache, denn ich heiße Sven und nicht anders! Wer meinen Namen nicht kennt, darf aber auch gerne "Hallo Sie" oder "Hey Du" sagen, aber bitte in einem freundlichen Ton :-)
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#14 ManfredAnonym
  • 21.07.2005, 09:48h
  • Sehen wir ihn mehr als "Täter denn als Opfer". Von welchen Taten reden wir hier? Der Ausspruch impliziert latent dass in Deutschland eine massive Verfolgung von Schwulen und Lesben bestünde. Das ist doch völlig abwegig und der Autor zeigt, dass er von Politik wenig Ahnung hat.
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#15 HÄ? was soll denn dieser scheiss?Anonym
  • 21.07.2005, 10:43h
  • Was will der LSVD eigentlich? Von den wirklichen Problemen in diesem Land ablenken oder werden die jetzt von der CDU gesponsort? Na dann, ES IST WAHLK(R)AMPF!!

    Schröders letztes Aufgebot

    DGB-Vizechefin Engelen-Kefer betont »große Schnittmengen« mit sozialpolitischen Programmen von SPD und Grünen. »Hartz IV« offenbar kein Thema mehr

    Mit einem nur notdürftig kaschierten offenen Wahlaufruf für die Parteien der bisherigen Regierungskoalition ist der DGB am Mittwoch in Berlin an die Öffentlichkeit gegangen. Die von der Vizevorsitzenden Ursula Engelen-Kefer präsentierten »Sozialpolitischen Anforderungen des DGB« sollen auf mehreren Foren mit Sozialverbänden wie dem SoVD und der Volkssolidarität, mit Institutionen wie dem Roten Kreuz, aber auch mit den »großen Parteien« erörtert werden, worunter der DGB die CDU und die SPD versteht.

    Engelen-Kefer betonte, daß »Reformen der sozialen Sicherungsysteme auch weiterhin erforderlich« seien. Dies dürfe aber nicht gleichbedeutend mit ständigen Leistungsverschlechterungen sein. Grundpfeiler der DGB-Überlegungen ist die Verbreiterung der Bemessungsgrundlage der Versicherungssysteme. Krankheits- und Pflegerisiken sollen über eine Bürgerversicherung abgedeckt werden, in die gesetzliche Rentenversicherung sollen langfristig alle Erwerbstätigen – also auch Selbständige und Freiberufler – einzahlen.

    Bei der Krankenversicherung wendet sich der DGB sowohl gegen die Reduzierung oder Deckelung der Unternehmerbeiträge als auch gegen weitere Abwälzungen von Kosten für Gesundheitsleistungen auf die Versicherten. Allerdings stehe man hinter der Idee eines »Qualitätswettbewerbes zwischen gesetzlichen und privaten Krankenkassen«, betonte die DGB-Vize, die SPD und Grünen »gute Ansatzpunkte« in dieser Richtung bescheinigte. »Nicht akzeptabel« seien dagegen die Vorstellungen der CDU von einer Kopfpauschale, wo »die Sekretärin die gleiche Pauschale wie ihr Chef« bezahle. »Schnittmengen« mit den Programmen der Koalitionsparteien sieht Engelen-Kefer auch bei der Pflegeversicherung, besonders in bezug auf die Aufnahme der Demenzbehandlung in den Leistungskatalog, die Stärkung der häuslichen Pflege und die Dynamisierung der Leistungen. Dagegen findet der DGB die von CDU/CSU vorgeschlagene Kapitaldeckung für die Pflegeversicherung »problematisch« und die Privatisierungspläne der FDP gar »unverhandelbar«.
    Für die gesetzliche Rentenversicherung fordert der DGB deren Bestand als »stärkste Säule der Alterssicherung«. Sie müsse ein »angemessenes, zumindest existenzsicherndes Einkommen ermöglichen, daß deutlich über der Sozialhilfe liegt und Altersarmut verhindert«. Bei der zusätzlichen Altersversorgung will der DGB den Schwerpunkt auf den Ausbau der betrieblichen Altersversorgung legen.

    Zu den Folgen von Massenerwerbslosigkeit, prekärer Beschäftigung und »Hartz IV« für die Rentenansprüche vieler Menschen steht in dem DGB-Papier kein Wort. Auch hat man sich die Forderung von Sozialverbänden nach einer »armutsfesten Mindestrente« offenbar nicht zu eigen gemacht. Kategorisch abgelehnt wird die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre, da dies angesichts der katastrophalen Arbeitsmarktsituation für Ältere lediglich zu weiteren Rentenkürzungen führen würde, so die DGB-Vize.

    Fast schon ungehalten reagierte Engelen-Kefer, die auch im Parteivorstand der SPD sitzt, auf die Frage, warum man bei der Beurteilung der sozialpolitischen Wahlprogramme die Linkspartei ignoriert habe. Ihr sei kein Programm dieser Partei bekannt, erklärte sie. Und zu »einzelnen Äußerungen einzelner Politiker« werde sie keine Stellung nehmen.
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#16 TunkomarAnonym
  • 21.07.2005, 13:48h
  • Na, wieso kann man dem SPD-Politiker unterstellen, dass er nicht schwulenfeindlich ist? Heiligt ihn sein Parteibuch? Wer seinen politischen Gegner mit dessen Homosexualität beleidigen will (oder sollte das ein Kompliment werden?), der ist doch schwulenfeindlich. Sonst würde er sich doch dessen Parteiprogramm vornehmen. Hier soll jemand schlichtweg diffamiert werden .... vielleicht hätte GW weiter hinterm Berg halten sollen, dann wären ihm diese Sprüche erspart geblieben. Genau diese rechten Sprüche aus der linken Ecke sind ekelhaft. Mann, muss der SPD der Arsch auf Grundeis gehen, wa?
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#17 NilsAnonym
  • 21.07.2005, 23:13h
  • Schreiner ist DER Busenfreund Lafontaines in der SPD. Da wundert einen an solchen rhetorischen Spielchen doch nichts mehr. Demagogenpack eben.
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#18 queeryAnonym
  • 21.07.2005, 23:32h
  • @nils:

    WAS ärgert dich denn soooo sehr an lafontaine? das er etwa der pseudo-sozialen "spd" den rücken gekehrt haT???

    geht es in diesem ARTIKEL UM LAFONTAINE??
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#19 YibahAnonym
  • 22.07.2005, 19:23h
  • Demagoge? Da ist Westerwelle doch selbst Spitze drin, oder wie sind seine Ausfälle gegen arbeitende Menschen oder Gewerkschaften zu sehen.

    In der ganzen Szene spricht man von Schwesterwelle, Fönfrisur und mehr. Dürfen jetzt nur noch staatlich annerkannte Homos solches sagen?
    Angelas Frisuren, Stoiber gestottere, Schröders getönte Wellen - alles war uns ist Gegenstand von karrikaturhaften Bemerkungen. Was ist daran wirklich schlimm.

    Schlimm ist dagegen, wie versucht wird, z.B. Lafontaine auf übelste Weise persönlich zu diffamieren. Und wenn Fischer vom deutschen "Pym Fortyn" spricht, dann ist das auch starker Tobak. Immerhin ist der Mann umgebracht worden und Lafontaine ja schon selbst Opfer eines Mordanschlages gewesen.
    Man mag die Politik verurteilen, dann soll man das aber auch so benennen.
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#20 malsehnAnonym
  • 23.07.2005, 12:13h
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