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  • 21. Juli 2005, noch kein Kommentar

Wie eine Oase inmitten der staubigen Wüste rund um Palm Springs liegt die Bungalow-Anlage Triangle Inn.

Von Jan Gebauer

Die kleinen charmanten Hotels in Palm Springs sind zahlreich und wurden oftmals mit viel Sinn für Details restauriert. Einer der größten Geheimtipps ist leicht zu finden: Das Triangle Inn wird von einem schwulen Pärchen namens Stephen und Michael geführt und wirkt schon beim Eintreten geradezu familiär. Der mit vielen Pflanzen überwucherte Bungalo-Komplex hat Oasen-Flair. Die Anlage wurde in den späten 50er Jahren gebaut und gilt heute zu den architektonischen Schätzen von Palm Springs. Der in Kalifornien bekannte Architekt Hugh M. Kaptur war gerade Mitte 20 als er mit dem damals noch Impala genannten Komplex etwas ganz anderes erschaffen wollte: "Ich stellte mir moderne Baukunst in Verbindung mit der Ästhetik der Ureinwohner Amerikas vor. Daher kommen auch die Totem-Symbole und ähnliche Designs", sagt der Künstler über sein Werk.

Heute besitzt das Triangle Inn eine breite Palette an Studios, Suiten und Ein- beziehungsweise Zwei-Bett-Zimmern. Das dreieckige Haupthaus, das vor allen Dingen mit Glas erbaut wurde, ist der zentrale Punkt in der Bungalow-Anlage. In direkter Nähe dazu befindet sich die Sonnenterrasse mit Swimmingpool, eine gemütliche Frühstücksarea, der tropisch angehauchte Garten und der Whirlpool. Die Zimmer sind mit allem ausgestattet, was das Herz begehrt. Ob Stereo-Anlage, DVD-Player oder Riesenfernseher, wie man sie in Amerika liebt – für alles ist gesorgt. Handtücher und Toilettenartikel gibt es in rauen Mengen, ebenso wird täglich ein Kondom- und Gleitmittel-Set im Badezimmer hinterlegt. Auf dem Kissen im Schlafzimmer findet man immer etwas Süßes und zur Begrüßung gibt es auch schon mal einen Präsentkorb. Stephen und Michael, die sehr freundlichen und stets hilfsbereiten Gastgeber, geben auf diese Art und Weise ihrem Bungalow-Komplex eine familiäre Note.

Ob alleine oder zu mehreren, das Triangle Inn kümmert sich um jeden: So organisieren und vermitteln die beiden Inhaber auf Anfrage Yoga-Kurse, Nachmittagsvergnügungen, Ausflüge in die beeindruckende Wüstenumgebung von Palm Springs, Pferde-Ausritte oder klassische Fahrrad-Touren. Was man allerdings haben sollte, ist ein Auto. Denn obwohl das Triangle Inn nicht weit abgelegen vom Zentrum Palm Springs' liegt, ist die Stadt recht weitläufig. Um die Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Aerial Tramway (längste Seilbahn der Welt) oder den Joshua-Tree-Nationalpark zu erreichen, ist ein Auto unabdingbar. Das Klima in Palm Springs das ganze Jahr über sehr mild und angenehm warm, dass längere Spaziergänge, die wir Europäer ja lieber tätigen als die Auto-verrückten Amis, auch kein Problem sind. So erreicht man auch ein paar der netten Gay-Bars der Gegend bequem per Pedes.

21. Juli 2005



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