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Moskau In der lettischen Hauptstadt Riga ist die erste CSD-Parade am Samstag auf Gegenprotest gestoßen. Die weniger als 50 Teilnehmer des Homoumzugs wurden von zahlreichen Gegendemonstranten mit Eiern und Tomaten empfangen, zeitgleich dazu fand im Dom von Riga ein ökumenischer Gottesdienst statt, der dem "Schutz traditioneller Familien-Werte" gewidmet war. Sechs randalierende Gegendemonstranten wurden von der Polizei verhaftet, die mit einem Großaufgebot die Parade schützte. Der CSD war erst einen Tag zuvor von einem Verwaltungsgericht erlaubt worden. Nachdem Ministerpräsident Aigars Kalvitis (Volkspartei) den CSD im Fernsehen kritisiert hatte, hatte Stadtdirektor Eriks Skapars (ein Mitglied der konservativen Partei "Neue Ära") die ursprüngliche Erlaubnis aus "Sicherheitsgründen" zuvor zurückgenommen. Einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" zufolge habe mittlerweile der christdemokratische Verkehrsminister Ainars Slepers den Rücktritt von Skapars gefordert, weil dieser die "Perversen-Parade" zunächst gebilligt hatte. Der Grünenpolitiker Leopolds Ozolins sah in der Billigung von "Rigas Praids" den Beweis dafür, "dass wir zu tolerant und passiv sind, um die rapide Ausbreitung dieses perversen Kults zu stoppen". (nb)



10 Kommentare

#1 SvenAnonym
#2 TimAnonym
  • 25.07.2005, 16:52h
  • Und sowas wurde in die EU aufgenommen...

    Ich hoffe, dass nächstes Jahr ganz viele Leute aus anderen Ländern dahinreisen und den CSD verstärken!
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#3 queeryAnonym
  • 25.07.2005, 16:54h
  • find ich gut, das die polizeischutz bekommen! sollte sich die bundesrepublik deutschland mal ein beispiel dran nehmen. aber leider ist es ja in der brd meistens so, das "deutsche polizisten schützen die faschisten" real umgesetzt wird. so wie bei der npd demo in braunschweig
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#4 TorbenAnonym
  • 25.07.2005, 16:55h
  • Wenn jetzt auch noch aus rein wirtschaftlichen Gründen Rumänien, Bulgarien und die Türkei in die EU aufgenommen werden, sind die Schwulenhasser in der EU mächtig genug um diese Zustände in der EU zu etablieren.

    Sie werden zwar die toleranteren Staaten nicht aufhalten können, werden aber EU-weite Gesetze blockieren können und verhindern können, dass sie etwas ändern müssen!

    Diese Erweiterungen MÜSSEN verhindert werden. Menschenrechte müssen vor wirtschaftlichen Interessen stehen. Wenn diese Länder irgendwann Homorechte (und andere Menschenrechte) achten, können sie gerne aufgenommen werden, aber keinen Tag eher!
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#5 queeryAnonym
  • 25.07.2005, 17:02h
  • sorry. torben, rümänien ist schon eu-mitglied, hat aber seine praxis gegenüber schwulen bereits geändert. die akzeptanz in der gesselschaft kannst du nicht von heute auf morgen ändern wie gesetze.
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#6 MichaAnonym
  • 25.07.2005, 17:43h
  • @Queery

    Rumänien ist nicht EU-Mitglied!

    @Torben

    Ich würde aber auf keine Fälle Rumänien, Bulgarien und die Türkei in den gleichen Topf werfen!!

    Bulgarien z.B. ist einiges weiter als z.B. Polen. Und es haben übrigens auch Kroatien und Slowenien in der Balkanregion bereits die eingetragene Partnerschaft! Vielleicht nehmen sich die Bulgaren und Rumänen ein Beispiel daran!
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#7 nqAnonym
#8 madridEUAnonym
  • 25.07.2005, 19:04h
  • aber @queery, Du bist doch normalerweise immer besser informiert. Wie kommst Du denn auf die Idee, dass Rumänien schon EU-Mitglied ist ? Es soll zusammen mit Bulgarien voraussichtlich erst 2007 aufgenommen werden.
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#9 jeanAnonym
  • 27.07.2005, 13:54h
  • ..nicht nur an solchen relativ läppischen beispielen wie dem CSD in Riga sieht man, das die EU-Erweiterung viel zu schnell voran geht - warum diese Eile mit der Neuaufnahme weiterer Länder in die EU? Ich bin voll dagegen, dass diese Länder ohne umfassende Menschenrechtsgesetze und deren Handhabung(!) in die EU aufgenommen werden. Allen voran die Türkei.P.S.: WO ist denn die grosse europäische Chef-Stimme in Brüssel, die bei solchen Unverschämtheiten wie in Riga auf den Tisch klopft??Komisch, wird aber der Stabilitätsakt einmal mehr gebrochen (z.Bsp.Italien,France, Deutschland), hört man dies wochenlang und es hagelt Strafandrohungen/massnahmen der EU.
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#10 BG-FreakAnonym
  • 22.07.2006, 18:11h
  • Also ich bin ein schwuler Bulgare und muss sagen, dass wir alle die EU-Beitritt Bulgariens erwarten und hoffen, dass damit auch wir so frei wie die Schwulen im Westen leben können. Also, bitte, sagen Sie nicht, dass wir nicht angenommen werden sollen, sonst bitten Sie um mehr Druck durch die EU-Mitglieder auf die bulgarische Regierung...(meiner Meinung nach müssen 90% der bulgarischen Politikern ins Gefängnis :(( )... aber auf jedem Fall muss ich zugeben, dass alles sich in Bulgarien verbessert hat, was Menschenrechte betrifft, seitdem Bulgarien mit EU Verhandlugen begann.

    Danke für Ihr Mitleid!

    P.S: Ich hab gelesen, dass irgendwie Polen Hilfe von Deutschland bekommen hat, um das erste CSD durchzuführen. Weißt jemand zufällig wie es geschah? Ich würde jetzt Bulgarische und Deutsche gay Organisationen kontaktieren, um rauszufinden, ob so was auch in Bulgarien möglich wäre...

    P.S:
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