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Duisburg In der Ruhrmetropole Duisburg ist ein Streit um den CSD entbrannt. Während der Verein Buschnattern zum Protest gegen eine zeitgleiche Nazi-Demo aufruft, halten die Veranstalter an ihrem Straßenfest fest. Die Veranstalter des 4. Homo-Sommerfests an diesem Samstag, der Arbeitskreis Duisburger Lesben und Schwule (AkDuLuS) erklärte, dass keine Gefahr für die Teilnehmer bestehe, da die Demo in einem entfernten Vorort stattfinde und es auch am Hauptbahnhof dank der Polizei zu keinen Problemen komme. Man sei natürlich gegen Nazis, wolle aber aufgrund der Kürze der Zeit, aber auch aufgrund des mangelnden schwul-lesbisches Bezugs nichts gegen die Nazi-Demo machen. Der Verein Buschnattern, in Duisburg bekannt für Coming-out-Hilfe und Schulaufklärung, sagte darauf seine Teilnahme am Straßenfest ab. Die Demo der "Freien Kameradschaften" um das "Aktionsbüro Westdeutschland" richtet sich vor allem gegen einen geplanten Moscheebau in Duisburg-Marxloh und gegen "Multikulti". Die Antifa hat zu einer Gegendemo aufgerufen, auch die Stadtverwaltung, Parteien und Gewerkschaften wollen eine Gegenveranstaltung anbieten. (nb)



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30 Kommentare

#1 SvenAnonym
  • 26.07.2005, 16:20h
  • Hmm, ein Nazi-Aufmarsch ohne Schwul-lesbischen Bezug?
    Da braucht der Arbeitskreis wohl ein paar Nachhilfestunden in Deutscher Geschichte.
    Dennoch halte ich die Entscheidung am Straßenfest festzuhalten für richtig.
    Man kann nicht immer nur dagegen sein, man muss auch zeigen wofür man steht, hier bietet sich nun eigentlich die Möglichkeit, ganz klar zu zeigen, was die Ziele der Schwulen, Lesben, Transgender usw. sind. Und was was nicht, auch oder eher gerade weil sich der Nazi-Aufmarsch auf eine andere Minderheit bezieht.

    Sonst kommen wir in die "tolle" Situation, das plötzlich Homos Nazis gegen Moslems unterstützen und Moslems mit Nazis gegen Homos zusammenarbeiten!
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#2 MelAnonym
  • 27.07.2005, 00:55h
  • Ich habe volles Verstänis für das Vorgehen des Arbeitskreises!

    Nach einiger Recherche habe ich auf der Homepage des Arbeitskreises (
    www.akdulus.de/html/stellungnahme_des_vorstandes.html)
    eine Stellungnahme des Vorstandes gefunden.

    Dort wird betont, dass man den Aufmarsch nicht ignorieren will, jedoch angemessen(!!!) reagieren will.

    Eine solche Demo gegen einen Moschee hat wegen Ihrer Urheber natürlich auch einen gewissen Bezug zu homosexullen Themen. Eine Absage des CSD in Duisburg, wie er auf der Homepage der Buschnattern gefordert wird, ist jedoch kein adäquates Mittel.

    Dann würde man als Homo-Arbeitskreis kleinbeigeben und lieber den Rechten den kleine Teilsieg gönnen, wie es die Buschnattern durch ihre Absage tun.

    Leider!!!
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#3 MelAnonym
  • 27.07.2005, 01:25h
  • Ich habe volles Verstänis für das Vorgehen des Arbeitskreises!

    Nach einiger Recherche habe ich auf der Homepage des Arbeitskreises (
    www.akdulus.de/html/stellungnahme_des_vorstandes.html)
    eine Stellungnahme des Vorstandes gefunden.

    Dort wird betont, dass man den Aufmarsch nicht ignorieren will, jedoch angemessen(!!!) reagieren will.

    Eine solche Demo gegen einen Moschee hat wegen Ihrer Urheber natürlich auch einen gewissen Bezug zu homosexullen Themen. Eine Absage des CSD in Duisburg, wie er auf der Homepage der Buschnattern gefordert wird, ist jedoch kein adäquates Mittel.

    Dann würde man als Homo-Arbeitskreis kleinbeigeben und lieber den Rechten den kleine Teilsieg gönnen, wie es die Buschnattern durch ihre Absage tun.

    Leider!!!
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#4 RozzvollkerAnonym
  • 27.07.2005, 01:38h
  • Ich habe zwei Lösungen für dieses Problem!

    Die Schwulen sollten mit den Nazis zusammen gegen die Mosche protestieren. Was der Islam von Homosexualität hällt, und wie er dagegen vorgeht weiss man ja. Nach der Anti-Mosche Demo sollten die Schwulen sich dann freiwillig von den Nazis niedermachen lassen. So hätten dann alle etwas davon. Die Nazis wären zufrieden weil sie die Schwulen niedermachen konnten und gegen die Mosche protestieren durften. Die Moslems wären zufrieden weil die Schwulen niedergemacht wurden. Die Schwulen wären zufrieden weil man gegen die Moslems protestieren durfte.

    Die andere Lösung wäre auf den CSD zuverzichten, um dann in einer gigantischen Bekehrungswelle Heterosexuell zu werden. Dann wären die Nazis und die Moslems zufrieden, und die EX-Schwulen bräuchten sich nicht mehr zu schämen.
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#5 Georgios!Anonym
  • 27.07.2005, 02:17h
  • Man weiß aber auch was Nazis mit uns Schwulen im dritten Recih gemacht haben, oder? ;-)
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#6 Georgios!Anonym
  • 27.07.2005, 02:23h
  • @Rozzvoller

    Sei doch einfach ruhig du Rassist! Ich finds echt lustig wieviel homophobes Volk sich hier tummelt nur um Schwule zu ärgern! Armseelig ist sowas!

    Und je mehr ihr schreit, desto mehr Schwule werden da sein und euch entgegen stehen! Die Zeiten in denen wir uns versteckten sind schon sehr lange vorbei! Und mich freut, daß ihr daran nichts ändern könnt! Ihr könnt gar nicht ermessen wie froh mich das macht! *g*
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#7 DUSIAnonym
  • 27.07.2005, 06:10h
  • Hallo als gebürtiger Duisburg kann ich nur sagen - die Buschnattern sind doch das letzte was Duisburg braucht - seit Jahren kämpfe ich dagegen an das diese Gruppe auf dem CSD überhaupt in Erscheinung tritt, denn ihr Dasein ist für mich und für viele Duisburger schlimmer als die Nazidemo!
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#8 martinAnonym
  • 27.07.2005, 12:07h
  • gut dass duisburg nicht in bayern ist, dann würden hier sofort alle losheulen was für bigotte menschenhasser dort wohnen und wie fortschrittlich und tolerant der rest deutschlands doch ist. wenn ich mir die kommentare hier anschaut stehen mir als bigotte und menschenhassende münchner schwuchdl die haare zu berge. der eine argumentiert szeneinterne quengeleien seien viel schlimmer sind alsn naziaufmarsch und der nächste meint ne demo gegen den bau einer moschee habe "schon irgendwie nen bezug zur schwulen szene". da macht sich im gutmenschen-teil der republik aber ne schöne braune soße breit.

    so viel dazu, jetz muß ich aber nochn bißchen beten und dann gehts ab, dem netten onkel von der csu einen blasen. liebe grüße an den weltoffenen teil der republik!
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#9 AlexanderAnonym
  • 27.07.2005, 15:44h
  • Hallo, ich als Duisburger habe nur den Kenntnisstand, dass der Nazi-Aufmarsch für den 16. Juli geplant war und wegen der Angst eines Imageverlustes bei den Worldgames seites der Stadt kurzfristig verschoben wurde. Daher finde ich die Behauptung der Buschnattern auf ihrer Homepage, die Veranstalter, hätten schon länger von der Terminüberschneidung gewusst ein wenig weit her geholt. Wenn der CSD dieses Jahr nur halb so gross sein sollte, wie er letzes Jahr war. Werden die Organisatoren sicher jede Menge mit den CSD-Vorbeireitungen zu tun gehabt haben. Um dann ein CSD-Fest in der City veranstalten zu können, ist daher der geringe Raktion auf die Demo mehr als gerechtfertigt. Eine Absage des Festes wäre sicher die schlechteste Entscheidung gewesen.

    Die Buschnattern sind doch meines Wissens auch Mitglieder im Arbeitskreis, der Duisburger Schwulen und Lesben. Daher Frage ich mich, warum sie die Organisatoren nicht einfach entlastet haben und selbst die gewünschten Massnahmen zum Protest organisert haben, wenn Ihrer Meinung nach soviel Zeit vorhanden war. Das wäre sicher die besser Alternative als eine Absage gewesen.

    Ich will den CSD-Orgateam jedenfalls viel Erfolg wünschen und ihen zu
    ihrer standhaften Position gartulieren. Denn eine Absage erfült nur die Wünsche der Nazis und ein CSD in Duisburg trotz Nazidemo ist sicher vom politischen Signal her 1000x besser als jede Erklärung oder Absage.

    ps: Schliesslich hat Martin recht, wenn er von szeneenternen Quengeleien spricht. Sowas ist doch der Duisburger Szene nicht würdig. Schade, dass sich da wohl ein Verein aus dem Duisburger Norden profilieren muss.
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#10 MartinAnonym
  • 27.07.2005, 21:57h
  • Also ich wohne in Bochum und habe erst durch die Webseite der Buschnattern von dieser Demo erfahren.

    Wenn ich ohne Vorinfo total schwul und aufgebrezelt am Hbf gestanden hätte und mich blöd anmachen lassen müssen, was wäre denn dann?
    Jetzt weiss ich wenigstens Bescheid!

    Respect zur dieser Zivilcourage
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