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Madrid Auch ausländische Schwule und Lesben dürfen in Spanien heiraten, berichtet epd unter Berufung auf die spanische Tageszeitung "El Mundo". Zu diesem Ergebnis kommt eine eigens zur Klärung dieser Frage einberufene Konferenz der Staatsanwälte der spanischen Gerichtshöfe. Die seit Anfang Juli mögliche Ehe gleichgeschlechtlicher Paare gelte ausdrücklich auch für Homosexuelle, in deren Heimat diese nicht möglich sei. Sie müssten jedoch damit rechnen, dass ihre Ehe in den Herkunftsländern nicht anerkannt werde, schränkten die Staatsanwälte ein. Die Möglichkeit gilt selbstverständlich für Ausländer, die einen Spanier oder eine Spanierin heiraten wollen, aber auch für zwei Ausländer, die jedoch in Spanien gemeldet sein müssen. (nb/pm)



#1 blumen-freundAnonym
#2 wolf4606
  • 27.07.2005, 17:02h
  • Glückwunsch an Spanien (da werden wir in Deutschland wohl noch Jahrzehnte für brauchen). Hier wird einmal gezeigt 1:1 kann man auch in einem katholischen Land durchsetzen. Bei uns hat die Kirche viel zu viel zu sagen. Evia Espana, glaube ich ziehe, wenn ich nicht mehr ARBEITEN muss mit meinem Mann nach Spanien.
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#3 HannovertigerAnonym
  • 27.07.2005, 19:43h
  • Einfach unglaublch, wie fortschrittlich man in Spanien heute ist. Da wird einem mal vor Augen geführt, wie spießig es bei uns teilweise zugeht.

    Unter der Union wird es nur schlimmer!

    1982 hatte Kohl auch eine geistig-moralische Wende angekündigt. Wir wissen ja, wie diese 16 Jahre lang aussah...

    Also, geht sehr sorgfältig mit Eurem Wahlrecht um bei den nächsten Wahlen.
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#4 blumen-freundAnonym
  • 27.07.2005, 20:41h
  • wir wissen vor allem, wie das gegen ende dieser 16 jahre ausgesehen hat (schwarze kassen)...

    übrigens: in den 16 kohl-jahren wurden die hälfte aller deutschen staats-schulden gemacht. davon wiederum die hälfte in den jahren 1991-94. [grund: nach der deutschen einheit wurde finanzpolitisch so ziemlich alles falsch gemacht, was man hätte falsch machen können].
    außerdem "entdeckte" finanzminister theo waigel immer wieder neue haushaltslöcher von z.b. 20 milliarden DM.
    verantwortlich für die finanzpolitik in dieser zeit war waigels bester mitarbeiter: horst köhler...
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#5 jeanAnonym
  • 28.07.2005, 03:57h
  • an blumen-freund: also so nebenbei, den aufbau ost hätte auch die SPD nicht besser oder günstiger durchführen können oder glaubst du das?zumal die SPD mehrheitlich gegen die Wiedervereinigung war. Dass Waigels Mitarbeiter Horst Köhler war, hatte ich mittlerweile vergessen. Danke Dir für diesen Hinweis. Finde es dann aber eine Zumutung wenn grad dieser Herr eine Umbruch verlangt und die hohe Verschuldung und den Zustand Deutschlandes anprangert. Ist doch klar, dass jeder zweite frustiert ist, bei den hohen Lebenshaltungskosten, Teuerung seit Euro-Einführung etc etc.Jetzt aber zu Spanien:
    Ein widersprüchliches Land. Toll, dass die Gesetz gebung sich gegen die Kirche durchgesetzt hat. Überhaupt hat die Kirche nichts zu melden, nur bei denen, die noch so dumm sind, und den Verein finanzieren. Jesus war ein toller Typ und hat gelebt - die darauffolgende Kirche haben andere erfunden. Bevor jetzt aber alle von Spanien schwärmen: Es ist so ziemlich das grausamste und primitivste Land in Europa, wenn man sich die Tierquälereien in diesem Land anschaut , Hunde werden zu tausenden gequält, aufgehängt, Kinder schneiden Ohren ab, etc.etc.und natürlich die Stierkämpfe, wie modern und zeitgemäss - und das ist ein EU-Land!! Ich scheiss eigentlich auf die EU, weil Menschenrechte, Tierschutz und Pazifismus (I II III) ausgegrenzt werden.
    Mit einer Homo-Ehe oder einer eingetragenen Partnerschaft ist kein Staat und kein Kontinent zu machen, liebe Spanien-Fans!!Einen lieben Gruss dennoch an Euch alle da draussen, jean
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#6 manni2Anonym
#7 madridEUAnonym
  • 30.07.2005, 18:24h
  • @jean: Schon interessant, was Du so "im allgemeinen" über Spanien schreibst. Auch hier gibt es Tierschutzvereine. Ich habe selber 4 Katzen und einen Hund, meine (spanischen) Nachbarn besitzen fast alle Haustiere und die Mehrheit ist strikt gegen den Stierkampf. Nun haben aber eben blutige Tier-Rituale in diesem Land eine zahlungskräftige Lobby und überall wird heftig dagegen diskutiert.Übrigens sind Stierkämpfe oder andere Volksbelustigungen mit Tierquälereien in
    einigen spanischen Regionen bereits
    verboten !
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#8 Markus aus Frankfurt / MainAnonym
  • 02.08.2005, 00:15h
  • Schön!

    Was ein bisschen Sozialismus doch alles bewirken kann. :-)

    Doch leider sind auch hierzu (zum Wahlsieg der linken Regierung) erst Terroranschläge notwendig gewesen. :-(

    Hoffnungsvolle Grüße
    Markus
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