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Köln Die Entscheidung der neuen NRW-Landesregierung, den Kölner Regierunspräsidenten Jürgen Roters zu entlassen, hat zu unterschiedlichen Reaktionen geführt. Der SPD-Politiker war im Urlaub vom neuen Justizminister Ingo Wolf (FDP) über die Kündigung informiert worden, am 1. August tritt Hans Peter Lindlar (CDU) seine Nachfolge an. Vor einer Woche wurden im Rahmen der Machtübernahme auch die Regierungspräsidenten von Arnsberg und Detmold abgelöst, insgesamt entstehen dem Land dadurch rund 1,1 Millionen Euro zusätzliche Kosten, berichtet der Kölner "Express".
Roters hatte sich schon als Polizeipräsident der Domstadt für Schwule und Lesben eingesetzt, hat dort die Stelle eines Lesben-und Schwulenbeauftragten geschaffen und als erster Behördenchef öffentlich zum CSD die Regenbogenfahne aufgehangen. Als Regierungspräsident wurde er Schirmherr zahlreicher schwul-lesbischer Veranstaltungen wie dem Come-Together-Cup und dem Kulturfestival Sommerblut. Als die damalige Landesregierung die ersten Homo-Paare in den Regierungspräsidien verpartnern ließ, nahm Roters die erste Zeremonie selbst vor. Für sein Engagement erhielt er 2001 die erste Kompassnadel des Schwulen Netzwerks NRW.

Der Vorstand des VelsPol NRW, der Vereinigung schwuler und lesbischer Polizeibediensteter, bedankte sich in einem Schreiben bei Roters. "Sie machten sehr schnell und unmissverständlich klar, dass Sie einen herabwürdigenden Umgang, gerade auch mit gesellschaftlichen Minderheiten, innerhalb und außerhalb der Polizei nicht duldeten", so der Offene Brief. "Die Lesben und Schwulen in NRW, nicht nur in der Polizei, verdanken Ihnen viel. Toleranz, menschliches Miteinander und Engagement für Minderheiten stehen als mit Leben erfüllte Begriffe für ihre Arbeit", würdigt der VelsPol.
Der offen schwule Fraktionsgeschäftsführer der FDP im Rathaus hingegen "freut sich bereits auf den Nachfolger", so Ulrich Breite in einer Pressemitteilung. Die FDP habe sich mit der Forderung nach seiner Ablösung durchgesetzt. "Schon in den letzten Wochen und Monaten habe ich die Ablösung Roters gefordert, da er zögerlich war und der Stadt hat zu viel durchgehen lassen", so Breite weiter. Der städtische Haushalt wird immer schlimmer. Daher war Roters der falsche Mann, da er sich nicht getraut hat, den Koalitionspartnern im Rathaus beim Geldausgeben auf die Finger zu klopfen", schreibt Breite. (nb)



#1 KlausAnonym
  • 28.07.2005, 15:39h
  • Die Stadt Köln könnte schon viel Geld sparen, wenn sie diesen Nazi-Schnösel Breite nicht im Rat durchfüttern müsste
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#2 funsurferAnonym
  • 28.07.2005, 17:38h
  • @klaus: da hat sich wohl mal wieder einer im ton vergriffen. eigentlich typisch für diese seite hier. wer nicht für rot oder grün ist, muß ja permanent damit rechnen, sich als nazi beschinpfen zu lassen. schon mal daran gedacht, dass so eine haltung die tatsächlich faschistische ist
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#3 TrelaneAnonym
  • 28.07.2005, 17:48h
  • Kann nicht bitte ENDLICH mal jemand die FDP verbieten? Dieses arrogant-dümmlich-inkompetente Geschnatter ist ja nicht zu ertragen, Herr Breite setzt dem ganzen nur die passende Krone auf :-(
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#4 @funsurferAnonym
#5 MarcAnonym
  • 28.07.2005, 18:55h
  • Die FDP ist wie ihr Vorsitzender: Laut, lustig und hübsch angezogen. Kein Inhalt, keine Verläßlichkeit, keine Glaubwürdigkeit.
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