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Stuttgart/Rottenburg In die Debatte über den Stuttgarter Christopher-Street-Day hat nun auch sich der katholische Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, eingeschaltet und vor einer Aushöhlung von Ehe und Familie gewarnt, berichtet epd. Mit dem Motto "Familie heute" für die Veranstaltung von Schwulen und Lesben verfolgten homosexuelle Interessengruppen eine Neudefinition des Begriffs Familie, rügte Fürst am Donnerstag in Rottenburg. Dies trage zur "schleichenden Auflösung des Leitbildes von Ehe und Familie" bei. Dabei seien Ehe und Familie im Grundgesetz und der Landesverfassung besonders geschützt, so Fürst. Die Ehe mit Vater und Mutter als Bezugspersonen sei "die beste Voraussetzung zur positiven Entwicklung der Kinder". Homosexuelle Lobbyisten strebten einen Paradigmenwechsel an, warnte der Bischof laut epd weiter. Zunehmend werde versucht, Homosexualität als eine "Spielart des Normalen" darzustellen. Schon wer sie als Abweichung von der Norm bezeichne, werde als ausgrenzend und diskriminierend verurteilt. Zudem solle Homosexualität in den Schulen immer mehr als gleichberechtigte Lebensform neben anderen vermittelt werden. Der epd zitiert Fürst weiter: Homosexuell veranlagte Menschen dürften nicht herabgesetzt und diskriminiert werden. Man müsse ihnen vielmehr Verständnis entgegen bringen, so Fürst. Der Bischof stellte klar, dass sich die katholische Kirche entgegen Programmangaben nicht an einem ökumenischen Gottesdienst im Rahmen der bis Ende Juli dauernden Veranstaltungen zum Christopher-Street-Day beteiligen werde. (nb/pm)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

46 Kommentare

#1 manni2Anonym
  • 28.07.2005, 17:41h
  • Ich kann es nicht mehr hoeren, wenn die Kirche das Wort "Aushoelung der Familie" benutzt!!
    Diese Komiker koennen und duerfen selber nicht. heiraten aber reden von Familie. Was ist Familie heute, Vater und Mutter gehen arbeiten damit die lieben Kleinen vor dem Fernseher oder Computer sitzen koennen.Von den Scheidungsraten kann zu schweigen. Wie schon geasagt leider kann man nur einmal aus der Kirche austreten....
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#2 LedertypAnonym
  • 28.07.2005, 17:42h
  • Homosexualität ist doch das normalste auf der Welt -- der Bischof sollte sich vielleicht mal an die eigene Nase bzw. die der kath. Kirche packen. Da gibts doch auch genügend schwule !!!!
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#3 DavidAnonym
  • 28.07.2005, 18:09h
  • Ja, was denn jetzt? Wie soll sich den unsereins gegen Diskriminierung wehren, wenn jede Initiative dagegen als verwerflich angesehen wird?
    WO ist denn bitteschön IHRE Lösung, Herr Bischof?
    ich finde es immer wieder anmassend, das gerade diejenigen sich als Experten von Familie aufspielen, die selber keine vorweisen können oder ihren Untergebenen gar verbieten!
    Hätte es diese Diskrimierung NIE gegeben, dann könnte das auch nicht ins Gegenteil umschlagen, in denen die "Kritiker" ausgegrenzt würden.
    An der Ausgrenzung UNSEREINS hat man sich nicht gestört.
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#4 RobertAnonym
  • 28.07.2005, 18:18h
  • Zur kath. Kirche fällt mir ein "Die Hoffnung stirbt zuletzt" Bestand am Anfang des Pontifikats von Papa Ratzi noch die wage Hoffnung das sich etwas ändern könnte, schließlich sagte er in seiner ersten Predigt "Jede Form der Liebe ist schützendswert". Umso schneller wurde aus Bendikt XVI. wieder der alte Hardliner Josef Ratzinger manche Menschen ändern sich halt nie.
    Aber wenn denen plötzlich alle schwulen Priester weglaufen würden hätten die ja noch weniger Personal als die jetzt schon haben.
    Ich denke auch für die röm. kath. Kirche gilt man sollte etwas mit der Zeit gehen.
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#5 TomAnonym
  • 28.07.2005, 19:06h
  • Und wie immer verstricken sich diese Leute in Widersprüche:

    Zitat: "Homosexuell veranlagte Menschen dürften nicht herabgesetzt und diskriminiert werden"

    Kurz davor: "Zudem solle Homosexualität in den Schulen immer mehr als gleichberechtigte Lebensform neben anderen vermittelt werden. "

    Ja was denn nun? Wenn an Schulen Homosexualität nicht als gleichberechtigte Lebensform vermittelt wird, sondern als minderwertig ist das doch herabsetzend und diskriminierend!

    Und zur "Neudefinition" des Familienbegriffs:
    Nur weil die Kirche jahrhunderlang Familie so definiert hat, wie sie es heute noch tun, muss das doch nicht richtig sein. Das ist wieder dieser typische Ansatz der Unfehlbarkeit. Wohin das führt hat man bei Galileo Galilei gesehen - selbst bei Beweis des Gegenteils bleibt die Kirche stur!

    Und zum Leitbild, dass Kinder mit Vater und Mutter aufwachsen sollen:
    was macht man denn bei einer Trennung oder Todesfall bei Heteroeltern? Soll man das Kind dann wegnehmen, weil das zweite Geschlecht fehlt?

    Wie immer bei solchen Leuten: Widersprüche, Unwissenheit, Arroganz!

    Anstelle, dass sie wirklich christlichen Glauben lehren (Gleichheit, Toleranz, Liebe) vertreiben sie mit ihren mittelalterlichen Ansichten immer mehr Menschen!
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#6 SvenAnonym
  • 28.07.2005, 19:12h
  • @Tom:

    "Anstelle, dass sie wirklich christlichen Glauben lehren (Gleichheit, Toleranz, Liebe) vertreiben sie mit ihren mittelalterlichen Ansichten immer mehr Menschen!"

    Das ist das Problem: Organisationen neigen nun mal immer zu Hierarchien und damit verbunden zu Machtunterschieden, die erhalten werden wollen. Deshalb entfernt sich organisierter Glaube oft von den Werten, die ursprünglich mal die Grundlage sein sollten!

    Wie bei dem Witz, wo der Kirchenaustreter gefragt wird, ob er denn nicht mehr gläubig sei - "Doch doch, mit denen da oben bin ich sehr zufrieden, nur das Bodenpersonal ist miserabel."

    Ich selbst gehe nicht in die Kirche, lebe aber christliche Werte (Liebe, Mitgefühl, Toleranz) und bin überzeugter Christ. Aber wie gesagt, Glaube und Kirche sind zwei paar Schuhe!
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#7 captainAnonym
#8 KaiAnonym
  • 28.07.2005, 21:04h
  • Was haben Schwule und Schwuchteln gemein?
    Sie stehen beide auf Männer.

    Was unterscheidet sie?
    Letzere lösen bei Ersteren durch ihre realitätsfremde bigotte Frömmigkeit einen Brechreiz sondersgleichen aus.

    ---

    Eine positive Kindesentwicklung setzt nicht Mann und Frau voraus, sondern mindestens eine Bezugsperson, zu der das Kind eine feste, stabile Bindung hat . Ob die Eltern gleichgeschlechtlich orientiert sind, hat auf die sexuelle Orientierung der Kinder keinen Einfluss - um mal hier der "Volksweisheit" entgegenzuwirken, dass schwule Eltern auch schwule Kinder großziehen. Schließlich ziehen ja heterosexuelle Eltern ja auch nicht ausschließlich heterosexuelle Kinder groß - und wer weiß das besser als die Leser von queer.de ;-))

    ---

    und jetzt noch ein persönliches Anliegen:
    Meiner Meinung nach hat klein Simone (
    www.queer.de/news_detail.php?article_id=3166)
    eindeutig den besseren Modeschöpfer an der Hand.
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#9 JFAnonym
  • 28.07.2005, 23:03h
  • Mit "Verständnis", das sie ihnen entgegengebracht hat, hat die katholische Kirche auch Ketzer verbrannt ...
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#10 HumanistAnonym
  • 28.07.2005, 23:12h
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