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Eine neue Biografie sorgt für Wirbel. Wurde Jimi Hendrix wegen "homosexueller Tendenzen" aus dem Militär entlassen?

Von Jan Gebauer

Nachdem Anfang Mai bereits ein Buch über die Beatles mit einer möglichen schwulen Affäre eines der Pilzköpfe aufwartete, muss nun eine weitere Rock-Legende dran glauben: Jimi Hendrix. In seiner neuen Biografie "A Room Of Mirrors" geht der Autor Charles Cross möglichen homosexuellen Tendenzen in Zusammenhang mit Hendrix' Millitärdienst nach. Seine Entlassung aus den US-Streitkräften hatte der Rockstar in der Öffentlichkeit immer damit begründet, dass er sich bei einem Fallschirmsprung den Knöchel gebrochen hatte. Tatsächlich geht aus den Aufzeichnungen eines Militärarztes in Fort Campbell aus dem Frühjahr 1962 hervor, dass Hendrix erklärt habe, sich in einen Kameraden verliebt zu haben und dass er süchtig nach Selbstbefriedigung sei. Hauptmann John Halbert empfahl deshalb die Entlassung aus dem Militärdienst wegen "homosexueller Tendenzen".

Das hat der Autor Cross bei seinen Recherchen für die Biografie herausgefunden, die zum 35. Todestag des Gitarristen am 18. September in den USA veröffentlicht werden soll. Cross hatte bereits mit einer anderen Rock-Biografie, "Heavier Than Heaven" über Kurt Cobain, großen Erfolg in den Buch-Hitlisten (Hendrix wurde wie Cobain nur 27 Jahre alt). Für das Buch über Hendrix hat er vier Jahre recherchiert, wobei er auch Einsicht in dessen Tagebücher und Briefe erhielt. Die Militärdokumente bekam er von einem Sammler, dessen Namen er nicht nennen will.

Hendrix' zahllose Affären mit Frauen zeigten, dass er die homosexuellen Tendenzen wahrscheinlich nur vorgetäuscht habe. Nach einer Zufallsbegegnung auf dem Pariser Flughafen habe er auch ein Verhältnis mit Brigitte Bardot gehabt, schreibt Cross. Woher er das wisse, sagt er nicht und erklärt lediglich, dass der ehemalige Filmstar, der vor wenigen Jahren durch antisemitische und antihomosexuelle Passagen in ihrer Autobiografie auffiel, auf seine Anfragen nicht reagiert habe. Insgesamt handle sein Buch mehr vom komplexen Leben des genialen Gitarristen und seine Psyche als von seiner Musik. "Es geht nicht darum, was ich über Jimis B-Seiten weiß; es handelt davon, was ich vom emotionalen Bogen seines Lebens weiß", sagte Cross in einem Interview. "Room Full Of Mirrors" ist nach einem unveröffentlichten Hendrix-Stück benannt.

Der Ausstieg aus dem Militär nutzte Hendrix, um sich völlig auf seine Musik zu konzentrieren. Er entwickelte einen eigenen, aggressiven Stil auf der E-Gitarre, der großen Einfluss auf die spätere Hard-Rock-Bewegung hatte. Dennoch fand der Amerikaner zunächst mehr Beachtung in Großbritannien als in den USA. Während er dort zwischen 1967 und 1972 etliche Hits landen konnte ("Voodoo Chile" stand 1970 auf Platz eins der Charts), sollte er in den USA nur einen wirklichen Single-Erfolg landen: "All Along The Watchtower"; 1968 immerhin in den Top-20 notiert. In England zählte er zu den angesagtesten Stars: Hendrix beeindruckte die gesamte britische Musikszene von Eric Clapton über Jeff Beck bis zu den Beatles. Er blieb ein Jahr in der britischen Hauptstadt London und nahm dort auch sein erstes Album auf. Doch auch die USA konnten sich nicht lange seiner Ausstrahlung entziehen: 1968 stand die LP "Electric Ladyland" auf Platz eins der Alben-Charts und 1969 war er ein unbestreitbares Highlight beim Woodstock-Festival. Die Gitarristen-Legende starb am 18. September 1970 an seinem Erbrochenen, nachdem er eine Überdosis Schlaftabletten eingenommen hatte.

29. Juli 2005



10 Kommentare

#1 JanAnonym
  • 29.07.2005, 16:50h
  • der Autor macht es sich sehr Einfach, Tode können sich ja nicht wehren! Mir Scheißegal ob er Hete oder Homo war, fakt ist, eine toller Musiker der viel zu früh ging!
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#2 akiraAnonym
#3 HumanistAnonym
  • 30.07.2005, 01:16h
  • Daß der Jimi schwul wie die Sau war, habe ich auf den ersten Blick erkannt. Einer, der sich "Jimi" nennt, kann auch nur eine Tunte sein.
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#4 James Marshall HendrixAnonym
#5 HumanistAnonym
  • 30.07.2005, 01:34h
  • Dieser rechtsextreme Userkommentar wurde von der Redaktion gelöscht. Die Löschung solcher Postings erfolgt regelmäßig - bitte ignoriert sie so lange.
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#6 JamesAnonym
  • 30.07.2005, 01:43h
  • Wow, was bist du männlich. Ein echter Mann...
    So männlich, das du nicht weist wohin mit deinem Scheiss...

    Übrigens werden sehr viele die "James" heissen, mit Jim oder Jimi gerufen, du Volltrottel!

    Soso, Siegfreid heisst du...
    Und ich dachte schon "Adolf"...
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#7 NA UND??? WEN INTERESUIERT DAS??Anonym
  • 30.07.2005, 21:03h
  • Das hasse ich
    wie die Pest:
    Da ist zum Beispiel die Tatsache, daß immer wieder Nazis meine Seite besuchen, obwohl sie hier einen verfluchten Scheiß zu suchen haben. Sie bezeichnen sich als Skinheads, ohne dabei rot zu werden. Ihretwegen stehen wir wie die letzten Arschlöcher da! Der Blitz soll sie beim Scheißen treffen!

    So sehr mir Hiphopper lieber sind als irgendwelche Faschos, gibt es (bis auf Hippies) kaum etwas Bemitleidenswerteres: Da verfallen sie dem Kommerz, kaufen Klamotten und Musik, die mit Hiphop nicht das geringste zu tun haben, und glauben tatsächlich, eine ernstzunehmende Subkultur zu sein.

    Übrigens schreibe ich diesen ganzen Mist nach der alten Rechtschreibung, weil ich die neue von Anfang an boykottiere. Zwar beherrsche ich sie einigermaßen, aber eine derartige Ente unterstütze ich nicht. Allenfalls die Bücher- und Softwareindustrie verdient daran, und daher ist die Reform auch beschlossen worden - basta!

    Unsere schöne Stadt wird seit der Wende mit jedem Tag häßlicher. Nicht, daß sie verfallen würde, weil sie nicht saniert werden würde, im Gegenteil. Sie wird im wahrsten Sinne des Wortes kaputtsaniert. Die denkmalwürdige Altstadt, der Dom und die Zitadelle wurden bereits von derart abstoßenden Glaskisten (sollen wohl Gebäude sein) verunstaltet, daß diese Stadt gewiß schon jetzt nicht mehr zu den schönsten zählt. Aber der CDU-besessene Stadtrat hat ja freies Spiel - bei einem Pasch und der Bonusstimme des Oberbürgermeisters...

    Im Internet beginnt nun verstärkt die Jagt auf Anbieter von mp3-Dateien mit der Begründung, damit verbessert Urheberrechte schützen zu wollen. Viele Serveradministratoren verhindern z. B. das Hochladen von Dateien mit einer Größe von über einem Megabyte. Daß dabei auch der Veröffentlichung des viel größeren Teils von unkommerzieller Musik Steine in den Weg gelegt werden, scheint da niemand zu stören. Wichtig ist, daß das Kapital der Mode- und Musikmogule und -diktatoren gesichert ist. Kleine Bands, die Musik noch zum Spaß Anderer machen, bleiben wieder mal auf der Strecke.

    Grausig, was heutzutage als Musik bezeihnet wird: Da fallen mir Namen ein, wie Sasha, Caught in the Act oder Zlatko. Ich glaube, man muß nur dämlich genug sein, und schon wird man von der Gesellschaft bewundert.

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    Robert De Niro hat in seinem Film "Taxi Driver" von 1975 übrigens gesagt:" Da müßte mal ein Riesenregen kommen und den ganzen Abschaum aus den Straßen spülen." Wie er das wohl gemeint hat?!
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#8 akiraAnonym
#9 andyAnonym
  • 05.08.2005, 16:09h
  • hi , er hat tolle musik gespielt und das ist egal , ob er schwul oder hette war . seine musik überdauert solange , wie wir leben .
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#10 artusAnonym
  • 07.08.2005, 12:30h
  • Die kommentare die zur Frage nach der sexuellenausrichtung von Jimmi abgebeben wurden finde ich z.T. sehr amusant, aber leider hat es auch solche die von den braunen Horden abgefasst wurden. Spielte die Sexualität in der Musik eine Rolle- ich glaube kaum- denn nur die Musik zählt und Jimmi war nun mal ein excellenter Musiker, der leider viel zun früh gestorben ist. An alle die über schwule Musiker herziehen wollen ein Tip:
    Schuwul waren auch nserh viele klassiche Musiker so.z. Tschaikowski u.v.a.
    Lässt die "baunen einfach links, pardo recht liegen.
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