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Kürzlich begeisterte sie noch bei "Wetten dass?" mit "Because of You". Wir stellen ihr geniales Album vor.

Von Jan Gebauer

Casting-Show hin oder her, die Lady hat Stimme: Kelly Clarkson (22) kann sanft säuseln, die Diva raushängen lassen oder eben rotzig rocken, wie auf ihrem zweiten Album "Breakaway". In den USA steht das Werk bereits seit November 2004 in den Läden und hat sich dort schon über zwei Millionen Mal verkauft. Noch besser lief er für die zweite Single daraus: Der knackige Song "Since U Been Gone" verkaufte sich über drei Millionen Mal – ein Novum in Zeiten wo Singles eher als "Abfallprodukte" in den Regalen verstauben. Außerdem grasiert in den USA ja immer noch eine wahre Hip-Hop-Blockade in den Charts – da kommt kaum eine andere Musikrichtung gegen an. Kelly Clarkson ist das weibliche Äquivalent zu unserem Alexander – sie wurde "Superstar" durch die TV-Show "Pop Idol: The Search For A Superstar" und landete mir ihrer ersten Single "A Moment Like These" auf Platz eins der US-Charts (2002). Danach folgten weitaus kleinere Hits und das Debüt-Album "Thankful", dass gute Kritiken erhielt und ebenfalls über zwei Millionen Mal über die Ladentische ging.

Casting-Show gleich Sternchen, das schnell verglüht? Weit gefehlt, denn drei Jahre nach dem Durchbruch ist die Clarkson erfolgreicher denn je: "Breakaway" (2004), "Since U Been Gone" sowie "Behind These Hazel Eyes" (2005) erreichten hintereinander die Top-Ten der USA und zeigten eine gereifte Sängerin mit einem dichteren Sound. Zwar erinnert sie streckenweise an Avril Lavigne, kann mit ihrer emotionalen Stimme aber durchaus eigene Akzente setzen. So pendelt Clarkson mit Ohwurm-Garantie zwischen Rock und Pop. Allerdings hat sie auch wieder eine Hammer-Ballade im Gepäck: "Because Of You" - die aktuelle Single, die sie bei "Wetten dass?" live zum Besten gab. Hier schwingt sich die Stimme wunderschön auf. Trotzdem will sie den rockigen Aspekt ihrer Musik beibehalten: "Ich habe die Songs vom ersten Album, die nicht unbedingt Rock waren, auf Tour ebenfalls in diesem Stil gesungen, weil das einfach viel mehr Spaß macht. Für das neue Album wollte ich es dann erst recht so einspielen. Aber verschrecken will ich auch niemanden: Ich werde nicht zu Metallica."

Fazit: Eine sehr eingängige Hitmaschine mit blitzblanken Pop-Rock-Songs irgendwo zwischen Avril Lavigne, Pink und Christina Aguilera. Wenn Clarkson sich nicht an deren Allüren und Launen orientiert und weiter so fleißig in den Charts abräumt, dürfte sie auch international mit ihren Kolleginnen gleichziehen.

Anspieltipps: "Because Of You", "Since U Been Gone", "Behind These Hazel Eyes", "Walk Away"

Die Ballade "Because of You" - bekannt aus "Wetten dass?" - ist auch als Single-Veröffentlichung erhältlich.

6. März 2006



#1 steffenAnonym
#2 andreasAnonym
  • 08.03.2006, 17:06h
  • ich dachte immer "thankful" wäre ihr erstes album??? aber A
    moment like this ist auf jeden fall der hammer...

    Danke für den Hinweis. Fehler wurde verbessert. Die queer.de-Redaktion.
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#3 mvsAnonym
  • 13.03.2006, 12:12h
  • Haben Schwule denn wirklich so einen unfassbar schlechten Musikgeschmack?

    Katie Melua lass ich mir ja noch einreden - so als Freizeit-Nora-Jones ohne den etwas penetranten Arif Mardin - aber die unangenehmen Rosenstolz? Und dann auch noch Kelly Clarkson? Und auch noch als "genial" bezeichnen? Was kommt denn als nächstes? Soll dann etwa "Confessions on a Dancefloor" auch noch "innovativ" sein (obwohl sich die Produktion anhört wie Daft Punk durchgekaut und wieder ausgek*tzt)?

    Da fehlen mir wirklich die Worte. Wenn da rechts im Werbetower nicht gerade der Riesenplug hervorlacht, kann man immer wieder eine Werbung für ein Klassikradio sehen. Aber wie ist das denn jetzt wirklich? Wer von euch hört sich wirklich die großartige und alles überragende Cecilia Bartoli an?

    Und wenn es schon Mainstream-Pop sein muss (wogegen ich absolut nichts habe), warum dann nicht etwas eleganteres wie Sophie B. Hawkins? Oder etwas intelligenteres wie Tori Amos? Oder etwas innovativeres wie Laura Veirs oder gar etwas abstrakteres wie Joanna Newsome?

    Hilft das was, wenn ich "Bitte, bitte" sage? Wahrscheinlich nicht. Oberflächlichkeit und unteres Mittelmaß scheint unter uns noch mehr en vogue zu sein als unter Heteros. Schade, eigentlich.
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