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Davos Lesbische und schwule Jugendliche in Europa wollen mehr Schutz vor Diskriminierung und Gewalt. Diese Forderung erhoben die rund 60 Teilnehmer einer europäischen Konferenz von homosexuellen Jugendlichen in Davos. Auf der Schlussversammlung des einwöchigen Jugendaustausch-Projektes unter dem Motto "to break taboos" wurden verschiedene politische Forderungen gestellt. Konkret sollen die einzelnen Länder darauf hinarbeiten, dass lesbische und schwule Jugendliche noch wirksamer vor Diskriminierung geschützt werden. Themen, die die sexuelle Orientierung betreffen, sollen als fester Bestandteil in die Lehrpläne der Schulen aufgenommen werden. Außerdem sei der gesellschaftliche Wert der schwul-lesbischen Jugendarbeit anzuerkennen. Schließlich soll im jeweiligen Land eine Bestandesaufnahme der Lebenssituation schwuler und lesbischer Jugendlicher durchzuführen. Das achte Europäische Jugendforum zur Homosexualität wird am Samstag mit einer großen Party in Zürich beendet. Aus Deutschland nahmen Vertreter des Jugendnetzwerks Lambda teil. (nb/pm)



14 Kommentare

#1 TomAnonym
  • 05.08.2005, 17:04h
  • Durch die vorschnelle EU-Osterweiterung, wo wirtschaftliche Interessen über Menschenrechte gestellt wurden, sind Verbesserungen auf EU-Ebene deutlich schwerer geworden!

    Wenn jetzt auch noch Rumänien, Bulgarien und die Türkei in die EU aufgenommen werden, bevor umfassende Homorechte EU-weit verankert werden, sind die Homohasser stark genug, um nicht nur weiteren Fortschritt zu verhindern, sondern auch um bereits Erreichtes zunichte zu machen!

    Bitte den gleichen Fehler nicht nochmal machen!! Erst Menschenrechte, dann EU-Aufnahme!
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#2 wolfAnonym
  • 05.08.2005, 17:34h
  • muss tom recht geben, im gleichen mass in der die kriminalisierung in europa zugenommen hat, muss man heute mit diskriminierung rechnen.
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#3 nocduAnonym
  • 05.08.2005, 19:10h
  • wenn die cdu in deutschland an die macht kommt, werden alle schwulen in umerziehungslager gesteckt
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#4 KaiAnonym
#5 nocduAnonym
  • 06.08.2005, 12:20h
  • @kai:

    lies einfach mal das, was cdu-leute so in letzter zeit rausgehauen haben, dann dürfte das auch dir klar sein, wozu diese nazis im stande sind.
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#6 linkeAnonym
  • 06.08.2005, 12:29h
  • Der User-Kommentar wurde von der Redaktion gelöscht. Aus Urheberrechtsgründen dürfen hier keine Artikel aus anderen Medien hineinkopiert werden. Bitte postet bei Verweis auf andere Quellen einfach den Link.

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#7 Schwulenreferat Uni BielefeldAnonym
  • 06.08.2005, 18:05h
  • was in nrw bereits erreicht zu sein schien, u.a. die integration schwuler themen in den lehrplan, wird gerade von der neuen koalition zurückgenommen. der blick sollte nicht nur nach osteuropa gerichtet werden, sondern auch auf das, was uns hier demnächst bevorsteht.
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#8 fredAnonym
  • 06.08.2005, 20:57h
  • Meine Meinung ist,in jeder Schule in Deutschland sollte im Sexualkunde Unterricht "Sommersturm"von Marco Kreutzpaint laufe,fuer alle Jungs und Maedels.Ein toller Film der bestens geeignet ist Intoleranz bei den Jugendlichen zu verhintern.Sie sind die Erwachsenen von Morgen !!!! Sie sind auch die Politiker von Morgen!!!
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#9 MarkusAnonym
  • 06.08.2005, 21:12h
  • Und genau darauf versucht die CDU massiv Einfluß zu nehmen: Broschüren, in denen Homosexualität als "normal" und "nicht krank" dargestellt wird, sind dann auf einmal so etwas wie "Aufforderungen, schwul zu werden". Und das kann man NATÜRLICH auf keinen Fall zulassen. Also zieht man die Broschüren aus dem Verkehr. Wo kämen wir denn da hin, wenn die Kinder plötzlich ganz selbstverständlich mit dem Thema "Homosexualität" umgingen! Koch hat es vorgemacht, als er in Hessen die Landeshilfen für die Aidshilfen gen Null gefahren, aber für die Vertriebenenverbände beibehalten hat. Das neu-schwarze NRW macht es ihm nun nach. Könnte Ihr Euch vorstellen, was hier los ist, wenn die Schwarzen nach ihrer Übermacht im Bundesrat eventuell auch noch den BundesTAG erobern????!?!
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#10 queeryAnonym
  • 06.08.2005, 21:31h
  • @fred: da muss ich dir zustimmen, allerdings bin ich der meinung, das es dann auch nicht bei diesem einen film bleiben sollte. es gibt noch eine ganze reihe von filmen, die sich auch auf wunderbare art und weise mit dem thema auseinandersetzen, z.bsp. "COMING OUT" DDR 88, "BEAUTIFUL THING" GB94(die englische originalversion ist richtig genial!), uvm.

    allerdings will ich damit nicht sagen, das der film schlecht wäre. was ich an dem film so unheimlich gut finde, ist die tatsache, das so ziemlich alle klischees von heten gegenüber homosexuellen ad absursdum geführt werden.

    @Markus:

    Damit dies nicht noch größere kreise zieht, sollten wir darauf achten, das es nicht mehr allzuviel homosexuelle gibt, die diese so genannten "volksparteien" auch noch wählen.

    ich wäre im zusammenhang mit der bevorstehenden bundestagswahl auch vorsichtig, die spd zu empfehlen(zumal die mir persönlich eh zu neoliberal sind), denn ein herr clement meintze heute früh im deutschlandfunk, das auch eine "große koalition" möglich sei.

    hier noch ein kleiner ti, schaut mal auf diese website:

    www.tlz.de/tlz/tlz.erfurt.volltext.php?

    kennung=on4tlzLOKStaErfurt38567&zulieferer= tlz&kategorie=LOK&rubrik=Stadt®ion=Erfurt&auftritt=TLZ&dbserver=1

    PS: markieren und in die adresszeile kopieren....
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