Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?3256

Berlin Der ehemalige LSU-Gründungs- und Bundesvorstand Mark T. Jones ist aus der CDU zur SPD gewechselt, berichtet die "Hamburger Morgenpost". Der 36-Jährige aus Klostertor, der 22 Jahre lang Mitglied der Hamburger CDU war, kritisierte, seine ehemalige Partei biete kein überzeugendes Reformpaket zum Abbau der Arbeitslosigkeit und der Sicherung der Sozialsysteme. Der hauptberufliche IT-Bildungsberater sei außerdem enttäuscht von der Schwulen- und Lesbenpolitik des Senats. "Während auf den Christopher Street Days alle andere Parteien anwesend waren, glänzte die CDU mit Abwesenheit und unterstützte uns, wenn überhaupt, nur schwach", so Jones gegenüber der Zeitung. Lutz Kretschmann-Johannsen, Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Schwulen und Lesben in der SPD Hamburg (Schwusos), begrüßte den Neuankömmling zum 1. August: "Wir freuen uns über Marks Eintritt und seine künftige Mitarbeit bei der SPD und den Schwusos. In den letzten Wochen haben wir 5 weitere Neumitglieder bei den Schwusos gewonnen. Das zeigt, dass immer mehr Menschen erkennen, dass eine schwarz/gelbe Regierung keine wirkliche Alternative ist." (nb)



20 Kommentare

#1 queeryAnonym
  • 08.08.2005, 15:44h
  • bringt aber auch nicht viel, beide gruppierungen sind schon fast gleich mit ihrer neoliberalen "von unten nach oben verteilen" politik.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Stefan K.Anonym
  • 08.08.2005, 15:56h
  • Find ich richtig klasse! Immer schön weiter so! Dann verliert die CDU nach und nach ihre Politiker und bei der SPD werden es immer mehr. Übrigens: Einer Umfrage zufolge sind 51 % der Befragten der Meinung, dass es keinen Machtwechsel gibt, und "nur" 43 % stimmen dafür. Herrlich!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 hannovertigerAnonym
  • 08.08.2005, 16:40h
  • Oh, wie freut sich der kleine SPD-Tiger jetzt über eine solche Nachricht... :-))

    grrrrrrrrr... :-D

    Das verklärte Bild der Union, die allen eine bessere Welt verspricht, klart so langsam auf und so langsam bemerken mehr und mehr Menschen, wie selbstverliebt die Politik der Union (und in Teilen auch die Politik der FDP) eben ist:

    Hauptsache denen geht es gut!

    Willkommen im Club der Vernüftigen lieber Mark T. Jones!

    Mögen weitere aus der LSU folgen...
  • Antworten » | Direktlink »
#4 wolfAnonym
  • 08.08.2005, 17:45h
  • nach den umfrageergebnissen am jahresanfang, fing ich an an pisa zu glauben, ein volk von hirnlosen.

    aber jetzt wo es ernst wird, scheinen unsere lieben mitbürger besser nachzudenken.
    es kann nicht sein, dass konzerne unsere politik bestimmen.

    prima, das politiker nach 22 jahren, eine gefestigte position aus überzeugung aufgibt.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 linker normal-&richtigdenkender schwulerAnonym
  • 08.08.2005, 18:40h
  • Schröder in Schönbohms Spuren
    Zur Aussage des Bundeskanzlers beim SPD-Wahlparteitag in Brandenburg, Politikerinnen der Linken seien „nichts als Blüten aus dem braunen Sumpf", erklärt Bundesgeschäftsführer Rolf Kutzmutz:
    Bundeskanzler Schröder ist endgültig bei seinem Amtsvorgänger angekommen, der einst in Bezug auf die PDS von rotlackierten Faschisten sprach. Auch Gerhard Schröder scheint im Wahlkampf kein Argument zu platt sein, um nicht verwendet zu werden. Da geht jedes Maß verloren, da wird die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner zum blinden Umsichschlagen. Mit ein wenig Nachdenken hätte der Bundeskanzler erkannt, dass sein Verdikt den eigenen Innenminister und die eigene Bundestagsfraktion trifft, die mit dem „Fremdarbeiter“-Begriff hantierten. So problematisch dieser Begriff in der Tat ist, so verfehlt ist es, daraus bei Oskar Lafontaine wie Otto Schily rechtsextremistische Gesinnung abzuleiten.

    Doch Gerhard Schröder hat seine Entgleisung bewusst in Brandenburg geäußert. Offenkundig hat er mit dem Osten das gleiche Problem wie Jörg Schönbohm. Der eine bezichtigt Ostdeutsche wegen einer angeblich mangelnden Wertevermittlung der Verwahrlosung und latenten Gewaltbereitschaft, der andere schickt gleich eine ganze Partei, die nach den Umfragen stärkste Partei im Osten werden kann, in den Sumpf des Rechtradikalismus. Den Osten und die sozialen Probleme der Menschen kennen sie beide nicht – wer sich nicht auf ihre Politik und ihre Sicht auf die Welt einlässt, wird halt diffamiert. Die Wählerinnen und Wähler sind mündig genug, um entscheiden zu können, was sie von solch plumpem Wahlkampf halten.

    sozialisten.de/presse/presseerklaerungen/view_html/zid29325/
    bs1/n0
  • Antworten » | Direktlink »
#6 yibahAnonym
  • 08.08.2005, 23:58h
  • Nach dem 18. September sind die doch eh alle wieder in einer Regierung vereint:

    CDU oder SPD, FDP oder Grüne - wo ist da ein Unterschied?
  • Antworten » | Direktlink »
#7 SusanneAnonym
  • 09.08.2005, 00:44h
  • Die Entscheidung ist doch längst gefallen! Die SPD ist weg vom Fenster.

    Ihr Schwulen seit so sehr Genitalbezogen das ihr lieber eine schlechte Wirtschaft und Armut in Kauf nehmt, als die Einbuße von ein paar Rechten.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 DavidAnonym
  • 09.08.2005, 01:26h
  • Und was ist mit "ihr Lesben"?!?

    Du schlechte Wirtschaft gab es schon zu Kohl's Zeiten...und mit der Benachteiligung unsereins lief die sicher nicht...
    Und was heisst hier "genitalbezogen"... achso, wenn man politisch ist, dann nur darauf fixiert, oder wie?
    "Man erntet was man säht"... um §175 usw, hat unsereins NICHT gebeten...erst dadurch ist aber die schwul-lebische Lobby entstanden...
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Stefan K.Anonym
  • 09.08.2005, 09:02h
  • @Susanne und David: Was kloppt ihr euch eigentlich? Schwule und Lesben müssen zusammenhalten, auch wenn wir uns gegenseitig nicht aushalten können? Oder wollt ihr lieber, dass ab 18. September Schwarz-Gelb regiert? Ich jedenfalls nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 maikAnonym
  • 09.08.2005, 10:23h
  • Warum sollte Schwarz-Gelb nicht regieren?

    Neben Ole von Beule hat sich nun auch die Schwesterwelle geoutet, d.h. beide Parteien gehen schon offenen mit dem Thema Homosexualität um und sind damit schon im neuen Jahrtausend angekommen

    Ich habe gerade extra in den Parteiprogrammen der Union und der FDP gestöbert. Die Schwesterwelle hat Ihre Partei besser im Griff, folgendes habe ich gefunden (bei der CDU steht leider nix):
    "Neben die Ehe treten heute andere Formen des
    Zusammenlebens. Für Liberale sind alle Lebensgemeinschaften wertvoll, in denen
    Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Verantwortungsgemeinschaften
    dürfen nicht diskriminiert werden; rechtliche Benachteiligungen für neue Verantwortungsgemeinschaften
    müssen abgeschafft werden."
    Und: "Die FDP setzt sich dafür ein, daß die Möglichkeiten zur Adoption für Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften verbessert werden."

    So schlimm, wie die von den Linken hier dargestellt werde, sind sie gar nicht.
  • Antworten » | Direktlink »