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Düsseldorf Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion in NRW, Ingrid Pieper-von Heiden, hat in Sachen "Homo-Fibel" einen Rückzieher gemacht. "Es tut mir leid, dass meine Pressemeldung vom 29.7. so viele Missverständnisse hervorgerufen hat. Ich habe mich verkürzt und missverständlich ausgedrückt, was in breiten Kreisen zu erheblichen Irritationen geführt hat", entschuldigte sich die Bildungsexpertin am Dienstag in einer neuen Stellungnahme. Selbstverständlich sei es ihr wichtig, das Thema Homosexualität an den Schulen zu behandeln und die Lehrer durch geeignetes Material zu unterstützen, stellte sie klar. In ihrer zurückgezogenen Pressemitteilung hatte Pieper-von Heiden noch davon gesprochen, dass es in den nächsten Jahren wichtigere inhaltliche Probleme an den Schulen zu lösen seien, "als lesbisch und schwul sein in besonderer Weise zu propagieren." (cs)



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21 Kommentare

#1 steffAnonym
  • 09.08.2005, 17:22h
  • also dass ist, entschuldigung wenn ich das jetzt so sage, mal wieder typisch FDP. Immer mit dem Fähnchen nach dem Wind richten: Heute a, morgen b und gemeint war natürlich c...
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#2 DavidAnonym
  • 09.08.2005, 17:28h
  • Wie war das noch genau vor einem Jahr?!?
    "Homo-Kunde" war dasThema im letzten Sommerloch, für das sich VOR ALLEM die FDP stark gemacht hat (und auch die CDU nicht widersprochen hat).
    Und nun? So schnell wieder vergessen? Es zeigt genau das, wofür die FDP steht: in der Opposition alles fordern, und wenn man im Boot sitzt, der CDU klein beigeben. Damit hat sich die FDP unglaubwürdig gemacht.
    Ach ja, hier die Meldung vom letzten Jahr:

    queer.de/news_detail.php?article_id=1425

    PS.
    Seltsam, das die FDP NRW erst nach dem Queer Bericht von gestern reagiert hat. Was für ein Zufall...
    Hat man wieder erstmal der CDU alles nachgeplappert, und DANN nachgedacht, oder wie?
    Eine weitere Bestätigung, wer weiss, was alles durch kommt, wenn der FDP kein Gegenwind bläst...
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#3 DavidAnonym
  • 09.08.2005, 17:30h
  • PS.
    Auch seltsam: auf ihrer Homepage liest man nichts davon... auch noch feige... man will es sich doch nicht mit der Union verscherzen.
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#4 manni2Anonym
  • 09.08.2005, 17:45h
  • Wie immer.die FDP ist ein Faehnchen im Wind...
    mal so mal so....

    PS: Herr Westerwelle muss sich ein paar neue
    Sportschuehchen kaufen damit er die 5% Huerde
    schafft!!!
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#5 gerdAnonym
  • 09.08.2005, 17:51h
  • Nein das sehe ich anders, steff; ich glaube Frau Pieper-von Heiden in ihrer Entschuldigung.

    So ganz wird ihr die erste Stellungnahme zum Handbuch wohl nicht bewusst gewesen sein, was Sie da inhaltlich mit dem Wort "porpagiert" schrieb.

    LehrerInnen fehlt es in den Schulen an Handbüchern, Lehrmaterial und Broschüren zum Thema Homosexualität.

    Ich denke, auch Frau Pieper-von Heiden kann an dieser miserablen, schulischen Situation nicht vorbei und muss, wenn Sie ihrer eigenen liberalen Haltung gerecht bleiben will, dies auch als bildungspolitische Sprecherein deutlich machen. In den Schulen müssen sich engagierte LehrerInnen selbst Material zusammensuchen, damit sie sach-/altersgerecht das Thema "Homosexualität" vermitteln können.

    ----
    Die FDP in NRW befindet sich in einer Zwickmühle, in der auch Frau Pieper-von Heiden gerät. Auf der einen Seite ist das FDP-Parteiprogramm zum Thema "homosexuelle Paare" vollkommen klar: die FDP steht für die volle Gleichstellung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft zur Ehe inklusive Adoptionsrecht (die regierenden Liberalen in Canada sind sogar noch weiter gegangen und haben die Ehe geöffnet).

    Und für die FDP ist auch klar, dass die liberale, deutsche Bildungsschicht hinter den Aussagen des Parteiprogramms steht.

    Dies ist die parteipolitische Haltung der FDP, aber auf der Gegenseite steht die Haltung der CDU/CSU (insbesondere aus dem Stoiber-Lager kommt der Gegenwind).

    Wir haben in NRW eine relative rechtskonservative Mannschaft bekommen, wenn man sich die einzelnen CDU-Minister anschaut.

    Wieiviel Stimmung von rechtskonservativer Seite gegen die FDP-Führung "geschürt" wird, erkennt man schon daran, dass die "Welt" eine Meinungsumfrage zu Herrn Westerwelle als Führungsperson der FDP gestellt hat. Und dennoch wollen CDU/FDP gemeinsam regieren...

    Es ist Frau Pieper-von Heiden zu wünschen, dass Sie an die homosexuellen Jugendlichen an den Schulen denkt, die nicht aus einem liberalen Haushalt kommen, wo Homosexualität als Normalität angesehen wird. Denn um diese Jugendlichen geht es bei dem Handbuch in NRW...
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#6 RalfAnonym
  • 09.08.2005, 18:25h
  • Was ist das jetzt? Dummheit? Charakterlosigkeit? Opportunismus? jedenfalls nichts, was rechtfertigen könnte, diese Partei zu wählen.
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#7 martinAnonym
  • 09.08.2005, 18:35h
  • @gerd

    wußte gar nicht dass edmund stoiber so viel macht auf die fdp in nrw ausüben kann. das heißt dann wohl schwarze magie....

    arme frau pieper-von heiden, dann kann sie ja gar nichts für den quatsch den sie per pressemitteilung (also nicht unüberlegt!!) bekannt gibt.
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#8 TimAnonym
  • 09.08.2005, 19:58h
  • Jetzt wo der FDP die so begehrten Homowähler in Scharen weglaufen, weil sie merken, dass Wahlversprechen und Realität nicht immer dasselbe sieht, versucht sie ihre Aussagen zu relativieren.

    Wenn es ihr wirklich ernst ist, würde sie dafür sorgen, dass das aus Steuergeldern bezahlte Unterrichtsmaterial nicht zensiert wird. Wieder mal typisch FDP: viel Labern um Wählerstimmen zu bekommen, aber wenn es drauf ankommt, sagen sie zu allem was die CDU will ja!
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#9 dnlnAnonym
  • 10.08.2005, 00:19h
  • Ich bin erstaunt, wer hat die denn in den Hintern getreten? Orth? van Essen? Westerwelle? Kauch?...

    Lieber später Einsicht als nie, auch wenn man von der ex-Hochbegabtenpolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion mehr hätte erwarten können.
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#10 Stefan K.Anonym
  • 10.08.2005, 09:49h
  • Man sieht's schon, es war ein deutlicher Fehler, dass die FDP in den 80er Jahren ihre Koalition mit der SPD aufgelöst hatte. Jetzt müssen sie sich mit einer Partei rumschlagen, die eine Weltanschauung vetritt die sich eher hinderlich für den Liberalismus in Deutschland erweist. Den besten Vorschlag, den ich der FDP machen könnte, ist, die Koalition mit der CDU aufzulösen. Dann kann die FDP wirklich wieder liberal werden. Und die CDU muss sich wieder neue Dumme suchen, mit denen sie koalieren können: Als Alternativen sehe ich da die NPD, die DVU oder die Republikaner. Aber dann reißt auch noch weiter das Image der CDU ein, was ich dennoch sehr gut finde.
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