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Düsseldorf Der Bann eines Handbuches für Lehrer zum Thema Homosexualität sorgt in NRW weiterhin für Parteienstreit. Zu den Äußerungen der FDP erklärte Sigrid Beer, Mitglied des Landtags und bildungspolitische Sprecherin der Grünen: "Die fachlichen Null-Leistungen des Ministeriums überbietet nun die FDP mit ihren unqualifizierten Rechtfertigungsversuchen. Offensichtlich ist Aufklärung nicht nur an den nordrhein-westfälischen Schulen notwendig, sondern auch bei der FDP." Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion in NRW, Ingrid Pieper-von Heiden, hatte zuvor erklärt, es gebe in den Schulen in NRW wichtigerers, "als lesbisch und schwul sein in besonderer Weise zu propagieren", eine Äußerung, die sie später zurücknahm. Darauf regierte Dirk Jehle, Sprecher der NRW-Schwusos, in einer Pressemitteilung. "Nach diesem richtigen Schritt bitten wir Sie, auch den nächsten folgen zu lassen: Fordern Sie Ihren Koalitionspartner (CDU-Fraktion) und deren Minister auf, die Internetseiten wieder frei schalten zu lassen und das Handbuch dem Lehrpersonal ab sofort im vollen Umfang zur Verfügung zu stellen", so Jehle. "Sollten Sie oder Ihre Fraktion diesen weiteren Schritt nicht einleiten können oder wollen, fordern wir Sie auf, Ihre Presseerklärung ebenfalls zurück zu ziehen und von weiteren abzusehen." Der schwule FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Kauch begrüßte indessen die Klarstellung der FDP-Sprecherin. Es komme jetzt darauf an, "in einen Dialog mit dem CDU-geführten Schulministerium zu treten, mit welchen Mitteln das Ziel der gleichberechtigten Darstellung von Homosexualität im Unterricht am besten zu erreichen ist", so Kauch. "Hier werde ich mich auch persönlich einbringen." (nb)

akt. um 16.45h (Kauch-Stellungnahme)



München: Protest gegen schwule Schulplakate

Eine von der Stadt finanzierte Aufklärungskampagne erzürnt christliche Fundis. CSU auf Homo-Seite?

28 Kommentare

#1 Stefan K.Anonym
#2 andyAnonym
  • 11.08.2005, 16:08h
  • hi statt arbeitsplätze zu schaffen , drangsaliert die cdu nur die schwule! immer ärger mit der voilkspartei cdu!
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#3 Stefan K.Anonym
  • 11.08.2005, 16:13h
  • @andy: Was willst du denn auch Anderes erwarten? Bis die Partei sich mal gebessert hat, ist Deutschlands Bevölkerung schon zu 20 oder 40 oder gar 50% homo-, bi-, trans- und intersexuell...
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#4 TimAnonym
  • 11.08.2005, 19:12h
  • Entlarvend, wie selbst ein schwuler FDP-Abgeordneter versucht das ganze schönzureden und runterzuspielen!!

    Das zeigt mal wieder: im Wahlkampf verspricht die FDP jede Menge, aber wenn sie dann in Regierungsverantwortung sind, kriegen sie kalte Füße und kuschen vor der CDU!
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#5 HannoAnonym
  • 11.08.2005, 19:14h
  • "Das zeigt mal wieder: im Wahlkampf verspricht die FDP jede Menge, aber wenn sie dann in Regierungsverantwortung sind, kriegen sie kalte Füße und kuschen vor der CDU!"

    Klar! War doch immer schon so! Glaubt tatsächlich irgendjemand, dass sich das auf einmal ändert?!
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#6 Sylvia-Fee WadehnAnonym
  • 11.08.2005, 23:54h
  • Herr sende ihm Erleuchtung.
    Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
    Was denn wenn mein nächster eine Frau ist???
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#7 RattenjägerAnonym
  • 12.08.2005, 00:25h
  • @Sylvia-Fee Wadehn

    Meint Jesus bei dieser Aussage etwa SEX. Natürlich nicht!

    Eine Frau zu lieben ist OK. Sagt die katholische Kirche ja auch.
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#8 Stefan K.Anonym
  • 12.08.2005, 08:55h
  • @Rattenfänger: Das heißt aber noch lange nicht, dass man als Mann einen Mann nicht lieben darf oder als Frau eine Frau oder Mann und Frau gleichzeitig.
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#9 dnlnAnonym
  • 12.08.2005, 12:00h
  • JuLis NRW: Schluss mit lustig - CDU kann in der NRW Regierung nicht tun und lassen, was sie will

    10.08.2005 PRESSEMITTEILUNG der Jungen Liberalen NRW

    Düsseldorf. Die Jungen Liberalen ( JuLis) NRW sind erstaunt über das Verhalten der CDU und der NRW Bildungsministerin Barbara Sommer.

    Ein Lehrerhandbuch mit Anweisungen und Tipps über den Umgang mit Homosexuellen im Schulalltag aus dem Schulbetrieb auszusortieren, ist nicht die liberale NRW-Politik, die sich die FDP Jugendorganisation vorstellt.

    „Die Liberalen stehen für eine tolerante, offene und menschliche Bildungspolitik. Ich bin ziemlich überrascht, dass die FDP keinen aktiven Widerstand gegen diese Entscheidung gezeigt hat. Die laut Koalitionsvertrag zu verfolgende Bildungspolitik für die nächsten Jahre hebt sich deutlich von der Entscheidung der Bildungsministerin ab. Hier entsteht eher der Eindruck, dass die CDU Klientelpolitik und Wählerbefriedigung betreibt. Natürlich kann man mit solch einem Handbuch nicht unseren Stand bei der PISA-Umfrage verändern, aber man kann für mehr Toleranz beitragen“, so der Landesvorsitzende der FDP Jugendorganisation, Marcel Hafke.

    Gerade von einer FDP geführten Regierung erwarten die JuLis-NRW eine klare Position. Insbesondere unsere Kabinettsmitglieder müssen deutlicher machen, dass das Vorgehen von Frau Sommer nicht mehr in die heutige Zeit passt.

    Anfang des Jahres haben die Jungen Liberalen NRW eine Kampagne für mehr Menschlichkeit und Toleranz ins Leben gerufen, die „weiße Schleife“.

    „Ich kann nur hoffen, dass die CDU ein offeneres, menschlicheres und toleranteres „Lehrerhandbuch“ als das vorherige auflegen möchten und es deshalb nur für kurze Zeit aus dem Verkehr gezogen hat. Von der neuen Bildungsministerin Barbara Sommer erwarten wir eine klare Position bezüglich eines Ersatzes für dieses Handbuch“, so Marcel Hafke abschließend.

    --
    V.i.S.d.P.
    Tanja Schätz
    Landespressesprecherin der Jungen Liberalen NRW
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#10 gerdAnonym
  • 12.08.2005, 14:44h
  • Bitte schreibt an, wenn Euch an das Wohlergehen künftiger homosexueller Jugendlicher an unseren Schulen gelegen ist...denkt an Eure Schulzeit zurück und macht Euch die Mühe...:

    barbara.sommer@msw.nrw.de

    Oder telefoniert euch durch über die HP des Schulministeriums....
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