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Basel. Der Schweizer Psychotherapeut Professor Dr. Udo Rauchfleisch hat scharfe Kritik an der Haltung der katholischen Kirche gegenüber Homosexualität und Schwulen in den eigenen Reihen geäußert. In einem am Mittwoch erschienenen Interview mit der Schweizer Zeitung "Aufbruch" meinte er in Bezug auf Homosexuelle, die in den Strukturen der Kirche arbeiten: "Die Schuldgefühle können so massiv werden, dass Menschen bis an den Rand des Suizids getrieben werden, weil sie diese innere Zerrissenheit nicht aushalten." Auch die Missbrauchsfälle von Priestern an Minderjährigen seien nur eine Folge der restriktiven Sexualmoral. Der Kirche empfiehlt er, sich die Erkenntnisse der Wissenschaft zu eigen zu machen und "die Passagen im Weltkatechismus zu streichen, in denen Lesben und Schwule diskriminiert werden." Von Papst Benedixt XVI., der in der kommenden Woche zum Weltjugendtag nach Deutschland kommen wird, erwartet der Psychologe keine Korrektur des bisherigen ausgrenzenden Kurses. (cs)



53 Kommentare

#1 manni2Anonym
  • 12.08.2005, 14:23h
  • Die katholische Kirche ist ein total verlogener Haufen! Nicht nur das viele Priester unter dem Deckmantel des Zoelibat homosexuell sind, nein,
    es werden auch viele Kinder von Priestern gezeugt
    die dann von der katholischen Kirche totgeschwiegen werden.
    Kirchenaustritt ist einzig richtige Protest und spart auch noch Steuergeld.
    Wer beten moechte kann das auch ohne die Kirche!!
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#2 wolfAnonym
  • 12.08.2005, 16:55h
  • da hat prof. rauchfleisch mit sicherheit recht, aber die kirche hatte noch nie viel mit wissenschaftlichen erkenntnissen am hut, wenn diese ihren interessen wiedersprachen.
    es wäre aber höchste zeit, das gerade wissenschaftler gegen diese massiv menschenverachtende haltung vorgehen, im interesse der "volksgesundheit" !
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#3 LsVd-NrWAnonym
  • 12.08.2005, 17:13h
  • Der LSVD NRW bittet uns um Verbreitung der folgenden Pressemitteilung:

    12. August 2005

    KANN DENN LIEBE SÜNDE SEIN? ADIEU DISKRIMINIERUNG!
    LSVD fresh aktiv beim katholischen Weltjugendtag (WJT) in Köln

    Für den LSVD Lesben- und Schwulenverband Landesverband Nordrhein-Westfalen
    erklärt Landessprecherin Barbara Ekizoglou:

    Vom 16. -21.August 2005 feiert die römisch-katholische Kirche in Köln ihren
    20. Weltjugendtag, zu dem viele Tausend Jugendliche aus aller Welt nach Köln
    kommen. Die Jugend des LSVD wird hier präsent sein und gemeinsam mit vielen
    anderen SchwulLesBischen Gruppen zeigen, dass Schwule und Lesben
    selbstverständlich ein integraler Teil der Weltjugend sind und dass wir uns
    nicht weiter diskriminieren lassen!

    Unsere Fordeurngen sind ab heute auf zahlreichen Plakaten unter dem Motto
    "Kann denn Liebe Sünde sein? Adieu Diskriminierung - Die schwul-lesische
    Jugend gegen Hasspredigten des Vartikan" in der Kölner Innenstadt sichtbar.

    WICHTIGER HINWEIS ZU DEN PLAKATEN: Die beiden Plakate können auf der
    Homepage des LSVD NRW (www.nrw.lsvd.de) unter dem Menüpunkt Material
    aufgerufen und heruntergeladen werden.

    Wir grüßen alle Jugendlichen, welche zu diesem Anlass nach Köln kommen und
    wünschen ihnen einen friedlichen und schönen Aufenthalt, bei dem sie viele
    Anregungen und verschiedene Facetten des Lebens treffen und kennen lernen
    können. Unter anderem natürlich auch lesbische, schwule und bisexuelle
    Jugendliche und deren Lebenswirklichkeit.

    Wir wenden uns mit aller Entschiedenheit gegen die Hasstiraden, mit welchen
    auch der neue Papst bisher den schwullesbischen Teil der Weltjugend
    diffamiert und ausgrenzt. Wir fordern, dass der Vatikan endlich seine
    Politik der Diffamierung aufgibt und uns und unsere Liebe achtet.

    TERMINE:

    Am SONNTAG, den 21.08.2005 will der Papst auf dem Marienfeld bei Köln eine
    riesige Abschlussmesse zelebrieren und das Gespräch mit Jugendlichen suchen.

    AUCH HIER WERDEN WIR TEILNEHMEN UND DER LSVD NRW FRESH WIRD INFORMATIONEN
    FÜR INTERESSIERTE JUGENDLICHE BEREITHALTEN. NEHMT DIESE CHANCE WAHR,
    HUNDERTTAUSENDE VON JUGENDLICHEN AUS ALLER WELT ZU TREFFEN UND KOMMT MIT UND
    ZEIGT EUCH!

    TREFFPUNKT ZUR GEMEINSAMEN FAHRT ZUM MARIENFELD IST DER INFOSCHALTER AM
    KÖLNER HAUPTBAHNHOF, AM SONNTAG, DEN 21.08.2005 UM 08:30 UHR.
    Vom Bahnhof aus werden wir dann gemeinsam zum Marienfeld reisen.

    Am DONNERSTAG, den 18. August wird Papst Benedikt XVI. in einer Parade durch
    die Kölner Innenstadt fahren. Die Kölner schwullesbischen Gruppen wollen dem
    Papst mit so vielen Lesben und Schwulen und so vielen Regenbogenflaggen wie
    möglich deutlich sichtbar begegnen!

    TREFFPUNKT IST AM DONNERSTAG, DEN 18.08.05 UM 16.00 UHR AM ANYWAY (NÄHE
    FRIESENPLATZ), KAMEKESTR. 14.

    Von dort gehen dann alle gemeinsam zur Parade, um Flagge zu zeigen und für
    Akzeptanz zu werben und um deutlich zu machen, dass wir die diskriminierende
    Haltung der katholischen Kirche und insbesondere des Papstes zu Lesben und
    Schwulen nicht hinnehmen.

    Am SAMSTAG, den 20.08.2005 um 10:00 Uhr findet im Gemeindesaal der
    Antoniterkirche/Cafe Stanton in der Schildergasse 15 die Finissage der
    Ausstellung "Sollen sie uns doch sehen" mit Bildern von polnischen Lesben
    und Schwulen statt. Hier spricht Philipp Braun, als Vertreter des LSVD, über
    die Angriffe auf Bürger- und Menschenrechte von Lesben und Schwulen und
    unheilige Allianz in der UNO unter Beteiligung von US-amerikanischen
    Evangelikalen, der Organisation der
    Islamischen Konferenz und des Vatikan.

    Ansprechpartnerin für alle Informationen ist Barbara Ekizoglou, Tel.
    0178-4979501
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#4 pabst? was ds denn?? ne neue cola oder was??Anonym
  • 12.08.2005, 18:17h
  • Der Papst stirbt und kommt an die Himmelstür. Petrus begrüßt ihn und fragt nach
    seinem Namen.
    "Ich bin der Papst!"
    "Papst, Papst", murmelt Petrus.
    "Tut mir leid, ich habe niemanden mit diesem Namen in meinem Buch."
    "Aber... ich bin der Stellvertreter Gottes auf Erden!"
    "Gott hat einen Stellvertreter auf Erden?", sagt Petrus verblüfft.
    "Komisch, hat er mir nach gar nichts von gesagt..."
    Der Papst läuft krebsrot an. "Ich bin das Oberhaupt der Katholischen
    Kirche!"
    "Katholische Kirche... nie gehört", sagt Petrus.
    "Aber warte mal nen Moment, ich frag den Chef."
    Er geht nach hinten in den Himmel und sagt zu Gott:
    "Du, da ist einer, der sagt, er sei dein Stellvertreter auf Erden. Er heißt
    Papst. Sagt dir das was?"
    "Nee", sagt Gott. "Kenn ich nicht. Weiß ich nichts von. Aber warte mal,
    ich frag Jesus. Jeeesus!"
    Jesus kommt angerannt. "Ja, Vater, was gibts?"
    Gott und Petrus erklären ihm die Situation.
    "Moment", sagt Jesus, "ich guck mir den mal an. Bin gleich zurück."
    Zehn Minuten später ist er wieder da, Tränen lachend.
    "Ich fass es nicht", japst er.
    "Erinnert ihr euch an den kleinen Fischerverein, den ich vor 2000 Jahren
    gegründet habe? Den gibts immer noch!"
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#5 anticristAnonym
  • 12.08.2005, 18:19h
  • @manni1: kleiner tip von mir, wenn du niemals kirchensteuer zahlen willst: werd niemals arbeitslos! denn sobald du alg1/2 beziehst, wirst du automatisch zum kirchensteuerzahler!!
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#6 joseffurrerAnonym
  • 12.08.2005, 21:12h
  • das ist halt leider so der mensch will etwas glauben das war schon vor 3000 jahren so und es ist trotzdem alles humbock.unser generalvikar von der schweizerischen bischofkonferenz ist stockschwul schwuler gehts gar nicht mehr,aber der schimpft am ärgsten über schwule.
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#7 markusAnonym
  • 12.08.2005, 22:52h
  • na ich glaube das dieser docktor froh sein kann das es die inquesition nicht mehr gibt!
    der wäre von den scheinheiligen doch direkt auf den scheiterhaufen geworfen worden!
    apropo wegen der inquesition wurde die kirche auch noch nicht belangt ober wegen ihrer sonstigen menschenverachtenden handlungen in den letzten jahrhunderten!
    die deutschen müssen ja auch zahlen wegen der taten vor 60 jahren!
    und ich denke das insgesamt mindestens genausoviele menschen unter den katoliken geliten haben !
    gruss
    ein ateist
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#8 RattenjägerAnonym
  • 12.08.2005, 23:03h
  • @manni2

    1. Die katholische Kirche ist ein KEIN verlogener Haufen. Wenn du so etwas schreibst, dann schreibe auch bitte warum das angeblich so sein soll. Auch wenn viele Priester homosexuell wären, was ganz und gar nicht der Fall ist, weiß man doch wie die katholische Kirche auf Homosexualität innerhalb der Kirche reagiert. Sie verurteilt es! Würde die Kirche Homosexualität außerhalb der Kirche verdammen aber in den eigenen Reihen gutheißen, so wäre sie ein verlogener Haufen. Da dies aber nicht so ist kann man der Kirche auch keine Verlogenheit vorwerfen. Im Gegenteil. Sie ist glaubwürdig.

    2. Es werden Kinder gezeugt von Priestern, nicht viele wie du schreibst, aber dennoch gibt es sie. Das ist aber allgemein bekannt. Die katholische Kirche schweigt keineswegs über diese Kinder. Im Gegenteil. Sie sorgt für diese Kinder so wie es sich gehört. Auch wäre es dumm die Kirche zu verurteilen wegen solcher Dinge. Wie wäre es denn wenn ich die Homosexualität verurteilen würde nur weil Michael Jackson sich an Kindern vergreift? Du siehst also das deine voreingenommenen Sichtweise deine Intelligenz bremst.

    3. Jesus sagt beim letzten Abendmahl: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“. Gemeint ist die heilige Kommunion die man empfängt zur Vergebung der Sünden. Diese Kommunion kann man nur in der Kirche empfangen. Also reicht es nicht Zuhause zu beten. Ich frage mich warum Jesus eine Kirche gegründet hat, wenn es falsch ist in ihr zu beten.
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#9 RattenjägerAnonym
  • 12.08.2005, 23:16h
  • @markus

    Da liegst du falsch! 15000 Menschen wurden hingerichtet im Namen der Inquisition. Gut die Hälfte davon von der spanischen Inquisition die nichts mit Rom zutun hatte, sondern dem spanischen Adel unterlag. Das wären dann ca. 7000 Menschen in 500 Jahren die auf das Konto der Inquisition gehen. Dem gegenüber stehen 6 Millionen Menschen in weniger als 10 Jahren die Deutschland auf dem Gewissen hat. Du siehst also dass du keine Ahnung hast. Außerdem ist es nicht gesagt dass alle von diesen 7000 Ketzern tatsächlich unschuldig waren wie die Juden. Wir sehen ja dass es heute auch Satanisten gibt die ihre eigenen Babys opfern, und Satanisten sind nichts anders als Ketzer.

    Zu deiner Information solltest du wissen dass die meisten Hexenverbrennungen von protestantischer Seite kamen und nicht von katholischer.
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#10 Der Name der RoseAnonym
  • 13.08.2005, 08:42h
  • Der Name der Rose

    Oder wie Päpste sich verrätseln

    Am 9. Oktober 1958 starb Pius XII., der religionspolitisch reaktionärste Papst des 20. Jahrhunderts. Weltpolitisch war er von der Idee des Kreuzzugs gegen den Kommunismus besessen. Auf der Höhe seines Wirkens hatte er die Auffassung verkündet, die Menschen möchten lieber in einem Atomkrieg zugrunde gehen und ihre Seele retten, als dem Kommunismus anheimfallen. Sein Rigorismus stürzte die katholische Kirche in eine tiefe Krise...

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