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Acht Prozent der männlichen Schafe sind schwul. Das fanden amerikanische Forscher heraus. Sie untersuchten die biologischen Unterschiede der Homotiere.

Von Carsten Weidemann

Im vergangenen Jahr konnte der Zoo im neuseeländischen Auckland noch das zehnjährige Zusammenleben der schwulen Pinguine Julio und Fabio feiern. Und auch von homosexuellen Schwänen und anderen schwul-lesbischen Paaren hat man aus Tiergärten in der ganzen Welt gehört. So selten wie bislang gedacht, sind die homophilen Tiere aber offensichtlich nicht.

Zumindest bei Schafen hat man jetzt Gewissheit. An der Universität im US-Staat Oregon fanden Forscher heraus: Rund acht Prozent der Schafsböcke sind schwul. Zugleich fand man bei vergleichenden Untersuchungen der Gehirne von hetero- wie homosexuellen Schafen Unterschiede. Die Hirnregion, die das Sexualverhalten steuert, sei bei den Homotieren kleiner gewesen, sagen die Wissenschaftler. Auch die Aktivitäten bestimmter Enzyme im Hypothalamus, dem Zwischenhirn, unterscheide sich.

Der Biologie-Experte Bruce Bagemihl hatte bereits 1999 ein Buch über Homosexualiät im Tierreich veröffentlicht, in dem er die Erkenntnisse zahlreicher Studien aus aller Welt zusammengeführt hat. So ist Homosexualität inzwischen bei 450 Gattungen beobachtet worden. Die jetzt in Oregon veröffentlichte Untersuchung liefert aber erstmals eine genaue Prozentzahl darüber, wie viele Tiere sich homosexuell verhalten.

15.08.2005



#1 SteveAnonym
#2 queeryAnonym
  • 15.08.2005, 21:46h
  • @steve: na und?? weisst du eigentlich, wieviele angeblich aktuelle medizinische studien teilweise mehr als 10!! jahre alt sind??
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#3 SteveAnonym
#4 ACopAnonym
  • 16.08.2005, 01:41h
  • mich würde viel mehr interessieren wie viele Schwule in der
    katholischen Kirche als Priest usw arbeiten und diese Woche
    in Köln sich einen vor dem Papst abheucheln :-)
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#5 yavuzAnonym
  • 16.08.2005, 14:03h
  • man geht von einem anteil von mindestens 20% schwulen unter den priestern aus... ich hab aber leider die quelle nicht mehr präsent...
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#6 blumen-freundAnonym
  • 16.08.2005, 14:32h
  • priester: mindestens 25%

    zu den "medizinischen studien" möchte ich sagen: sollte es sich hierbei "nur" um eine doktorarbeit gehandelt haben, dann ist das meiner erfahrung nach - wie bei vielen medizinischen studien - sowieso nur aufgewärmter alter brei...
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#7 Adrian AhlhausAnonym
  • 13.10.2005, 11:03h
  • Ein schwieriges und vielfäktiges Thema. In die Diskssuíon zum homeseuellen Leben in der Tierwelt möchteich auf eim Buch hinweisen, das einigen schon bekannt und anderen neu sein dürfte. Es beschäftigt sich auch mit der Fragem wie Evolution und Homosexualität sich mit den christlichen Moralvorstellugen vertragen.
    - Ist Homosexualität das Ergebnis einer falschen Lebensweise, wieso gibt es sie dann durchgängig in der Tierwelt, von den Insekten bis zu den Primaten?
    - Ist Homosexualität bereits in der Evolution angelegt und damit ein Ausdruck der natürlichen Variationsbreite des Verhaltens, wie kann sie dann "unnatürlich" sein?
    Dies und mehr in "Wider die Natur - Homosexualität und Evolution" von Volker Beck (Antropology an der Uni Göttingen und UCSF) , C.H. Beck Verlag. Erstmals erschien 1990 ist es doch eine lesbare und teilweise amüsante Argumentationshilfe zum Thema.
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