Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?3289

Essen. Die Entscheidung der neuen nordrhein-westfälischen Schulministerin Barbara Sommer, ein Lehrerhandbuch zur Behandlung des Themas Homosexualität aus dem Verkehr zu ziehen, beschäftigt jetzt nun auch die Bundespolitik. Laut der Tageszeitung NRZ hat der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, Volker Beck, FDP-Parteichef Guido Westerwelle und FDP-Landeschef Andreas Pinkwart per Brief dringend aufgefordert, sie sollten mithelfen, um die "absurde Maßnahme aus der Welt zu schaffen". Das abgesetzte Handbuch war von der im Mai abgewählten rot-grünen Landesregierung veröffentlicht worden. Sommers Sprecher Oliver Mohr hatte die Rücknahme des Handbuchs so begründet: "Wir tolerieren jegliche Lebensformen, wollen aber keine Werbung für bestimmte sexuelle Ausrichtungen machen." Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und die Lehrergewerkschaft GEW äußerten harsche Kritik an der Entscheidung. In seinem Brief an Westerwelle schreibt Beck: "Es befremdet mich, dass die FDP nicht einmal versucht, die CDU zu bremsen, sondern ihr noch offen applaudiert." Hintergrund: Ralf Witzel, parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, hatte den Schritt der Schulministerin als "pragmatische Entscheidung" bezeichnet. Die für Bildung zuständige FDP-Abgeordnete Pieper-von Heiden sekundierte: "Mit der Homo-Fibel ist Pisa nicht zu gewinnen." Becks Konter: "Mit mehr Vorurteilen wird man die Probleme von Pisa auch nicht in Griff bekommen." (ots)



31 Kommentare

#1 Stefan K.Anonym
  • 16.08.2005, 13:10h
  • Da seht ihr mal, was wir davon haben werden, wenn ab 18. bzw. 19. September CDU/CSU/FDP regiert! Wählt bitte Rot-Grün, denn wenn dann Schwarz-Gelb regiert, wird es nicht nur uns Homos schlechter ergehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 manni2Anonym
  • 16.08.2005, 13:25h
  • Herr Westerwelle ...we are family...
    jetzt sein Sie endlich ein Familienmitglied und hauen mal auf den Tisch!!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 dnlnAnonym
  • 16.08.2005, 13:36h
  • Absurde Vorstellung hat Herr Beck schon. Seine Partei propagiert(e) Basisdemokratie, erwartet aber von anderen Parteien scheinbar autoritäre Strukturen.

    Bis heute lassen sich die Landesverbände vom Bundesverband nichts vorschreiben und verbieten sich jeglich Einmischung.

    Da ist der Appel an Prof. Dr. Pinkwart schon besser gerichtet, aber ehe der sich bewegt hat NRW schon zwei neue MPs gehabt.

    Aber vielleicht bringt der Appel der JuLis etwas - zumindest haben die bessere Chancen ihre Vorstellungen in der FDP umzusetzen als Herr Beck.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 gastkoelnerAnonym
  • 16.08.2005, 13:50h
  • mensch, guido!

    erst hast Du vor jahren meinen exfreund in einer wilmersdorfer reinigung angbaggert, dann dein outing beim geburtstag von angie - und nun das!

    mann kann nicht die errungenschaften der gay community nutzen und dann gegen sie schießen.

    mach mal dampf in nrw!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 JoAnonym
  • 16.08.2005, 13:59h
  • Glaubt wirklich irgendwer, daß unser kleiner lauter Besserverdiener der richtige Typ ist, irgendetwas zu "retten"? Der kann doch froh sein, wenn er noch ein bißchen das FDP-Oberkasperle spielen darf, bevor sie ihn absägen!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Stefan K.Anonym
  • 16.08.2005, 14:01h
  • Was hättet ihr denn auch Anderes erwartet? Schwesterwelle ist genausowenig eine Stellvertretung für alle Homos, wie wenig Merkel Stellvertretung für alle Frauen ist, die um ihr Recht in Deutschland kämpfen. Volker Beck hat viel mehr für uns erreicht. Da soll mir mal irgendeiner das Gegenteil beweisen!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Links wirkt!!Anonym
  • 16.08.2005, 14:12h
  • URL:

    sozialisten.de/presse/presseerklaerungen/view_html?zid=29466

    16. August 2005

    Linkspartei.PDS zeigt immer mehr Wirkung

    Zu Ankündigung von Bundeskanzler Schröder, dass nun die Zeit reif sei für
    eine Angleichung des Arbeitslosengeldes II im Osten an jenes im Westen
    erklärt Gregor Gysi, Spitzenkandidat der Linkspartei.PDS:

    Gerhard Schröder erklärte, dass die Zeit reif sei, dass ALG II Ost an
    jenes West anzugleichen. Er versucht gar nicht erst die Frage zu
    beantworten, weshalb am 1. Januar 2005 die Zeit seiner Meinung nach
    noch nicht reif dafür war. Denn es geht nicht um die Zeit, sondern um
    Wahlkampf. Hier zeigt sich die Wirkung der Linkspartei.PDS. Ohne sie
    und ihren Zuspruch bei den Umfragen wäre Schröder bei der
    Ungleichbehandlung geblieben. Sie stand im Entwurf der Bundesregierung
    zu Hartz IV, war also seine Erfindung.
    Die jetzt angekündigte Angleichung ändert nichts daran, dass Hartz IV
    mit dem ALG II ohnehin der falsche Weg in der Bekämpfung der
    Arbeitslosigkeit ist. Aber den Wählerinnen und Wählern wird deutlich:
    Nur wenn die Linkspartei.PDS stark in den Bundestag einzieht, wird die
    SPD wieder sozialdemokratischer.

    __________________________
  • Antworten » | Direktlink »
#8 pflanzen-freundAnonym
  • 16.08.2005, 14:26h
  • ohje,
    dieser letzte beitrag war wohl wieder aus irgendeiner mülltonne genommen.
    die "linkspartei" hat in einem schwulen forum meiner meinung nach nichts zu suchen...
  • Antworten » | Direktlink »
#9 grün kämpftAnonym
  • 16.08.2005, 15:27h
  • Schlimm genug, dass Beck dem Westerwelle die Leviten lesen muss. Die Homos in der FDP sind alles Duckmäuser.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 gerdAnonym
  • 16.08.2005, 18:15h
  • Wenn auch hier auf die FDP geschimpft wird und mir der Artikel insgesamt zu sehr gegen die FDP geschrieben ist, will ich doch mal hier die Verhältnisse richtig rücken.

    Wir sollten nicht vergessen: das Handbuch zum Umgang mit Homosexualität wird nicht von dem Schulministerium in NRW sondern von dem Familienministerium in NRW vertrieben. Die Zuständigkeit liegt daher in erster Linie bei dem neuen Familienminister Armin Laschet, der aus Aachen stammt und CDU-Mitglied ist.

    CDUMinister Herr Laschet (Journalist, der unter anderem an der Aachener Bistumszeitung mitschrieb) ist in erster Linie anzulasten, dass überhaupt diese ganze Geschichte in NRW unter der neuen Landesregierung entstanden ist.

    Daher anstatt hier nur auf die FDP zu schimpfen, sollte doch dieser Minister mehr ins Rampenlicht der Kritik und unserer Aufmerksamkeit.
  • Antworten » | Direktlink »