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Kata-Karon Nach dem Verbot des Gay-Festivals "Nation.V" in Singapur gibt es nun auch Protest am thailändischen Ausweichort Phuket. Der Bürgermeister von Kata-Karon möchte den schwulen Event im November verhindern: "Wir haben Angst, die Situation nicht kontrollieren zu können. Karon ist eine Familiendestination”, sagte Thawee Thongcham gegenüber der "Phuket Gazette”: "Wir wollen nicht, dass unsere Jugendlichen schlechtes Verhalten sehen und möglicherweise sogar kopieren." Nach Aussage des Bürgermeisters befürchten Einwohner sowohl Lärmbelästigungen als auch, dass betrunkene Homos Sex am Strand haben könnten. "Das würde das Image von Karon Beach zerstören", so Thawee Thongcham. Die Veranstalter von "Nation.V" führen nun Gespräche mit dem Bürgermeister, dem Gouverneur und dem Fremdenverkehrsamt, um das Festival in der geplanten Form durchführen zu können. Phukets Gouverneur Udomsak Uswarangkura hatte den schwulen Event in der Vergangenheit bereits als Tourismusmagnet begrüßt. Die Insel in der Andamensee ist als Gay-Destination weltweit bekannt, allerdings konzentriert sich die Szene auf Patong Beach. Dort findet auch – ohne Protest und mit öffentlicher Unterstützung – ein jährlicher Gay Pride statt. (mize)



#1 Stefan K.Anonym
  • 16.08.2005, 14:11h
  • Dass Schwule und Lesben eine Parade veranstalten wollen, ist bestimmt keine Schädigung des Images. Eher hat es dem Image vieler Länder (sind so um die 70) sehr viel geschadet, dass in diesen Ländern Homosexualität immer noch zu Unrecht verfolgt, bestraft und verachtet wird. Wäre doch eine klasse Sache, wenn Vereinigungen wie amnesty international wieder einmal eingreifen würden.
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#2 shadAnonym
  • 16.08.2005, 14:44h
  • Ich denke mit dem Satz wird weniger ein möglicher Imageverlust der Parade an sich angesprochen, sondern vielmehr die Schattenseiten von solchen Paraden. Sowas wurde bei der Loveparade ja zB auch oft kritisiert...sowas passiert nicht nur Homoevents ;-).
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#3 TimAnonym
  • 17.08.2005, 11:45h
  • Er sollte auch an den wirtschaftlichen Nutzen denken. So ist z.B. für viele Städte der Homotourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden!
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#4 Stefan K.Anonym
  • 17.08.2005, 12:31h
  • @Tim: Wenn dass auch bloß wenigstens jeder dort auf Phuket einsehen würde. Wenn man sich mal an die Katastrophe zu Weihnachten letztes Jahr ansieht und wie ich versucht die Ursache herauszufinden dann stoßt man auf sowas: Es wissen nicht sehr viele. US-amerikanische Forscher vollziehen Atom-Test mitten auf dem Pazifischen Ozean, und zwar an solchen Orten, wo keine Insel weit und breit in Sicht ist. Durch die Explosionen, die dabei passieren, entstehen unter dem Meeresboden weitere Vulkane, die, wenn sie aktiv werden, Katastrophen wie die Tsunamiwellen letztens auslösen. Da haben wir es also: Die Amis sind mit verantwortlich an solchen Katastrophen! Hoffentlich gehen ihnen die Geld dafür aus.
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