Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?3337

Berlin Der rechtspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Funke, hat ablehnende Äußerungen von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) zu einem umfassenden Adoptionsrecht für Homo-Paare kritisiert. "Damit ignoriert die SPD die gesellschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre und zeigt, wie rückständig sie in Fragen der Bürgerrechts- und Gesellschaftspolitik ist", so Funke. Die von Rot-Grün durchgesetzte Stiefkindadoption für Eingetragene Lebenspartner sei eine halbherzige Lösung. "Die Forderung der FDP-Bundestagsfraktion nach einem gemeinsamen Adoptionsrecht für schwule und lesbische Paare ist am Widerstand von Rot-Grün gescheitert", so Funke, dabei sei diese ohne Zustimmung des Bundesrats durchsetzbar gewesen. Nicht offiziell in einer Pressemitteilung, dafür in seinem Wahl-Webblog kritisierte der Grünenpolitiker Volker Beck die Aussage seines Koalitionspartners. "Mit der Gleichstellung von Lesben und Schwulen hat er es nicht so, unser Gerhard. Da hatte er auch früher so seine Schwierigkeiten", so Beck unter volkerbeck.wahl.de. "Wir werden nach der Bundestagswahl beim Steuerrecht, bei der Beamtenversorgung und beim Adoptionsrecht weiter für die Gleichstellung kämpfen. Am einfachsten wäre es, wir öffneten die Ehe wie in Belgien, Niederlande, Spanien und Kanada. (...) Aber wahrscheinlich hat der Gerhard da vielleicht auch noch mal Schwierigkeiten...", so Beck. (nb)



Große Koalition des Stillstands

In der Homopolitik hat die SPD der Union kampflos das Feld überlassen, der LSVD ist orientierungslos. Ein Standpunkt von Michael Kauch (FDP).

20 Kommentare

#1 AngelpowerAnonym
  • 26.08.2005, 15:43h
  • Na die FDP die alten und jungen Pharisäer müßen sich hier gerade melden. Wenn Sie im Bundesrat nicht zusammen mit der Union , die weitrechenden Zusatzrechte des LPartG abgelehnt hätten, müßten wir jetzt nicht um solche Dinge Gedanken machen. Aber typisch erst sag ich nein und später tu ich so als wäre ich immer dafür gewesen. Wenn die Schwulen das wenigstens merken würden und diese Lügner nicht wählen würden!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Stefan K.Anonym
  • 26.08.2005, 16:28h
  • Schade eigentlich, dass jetzt sich ein Streit zwischen SPD und Grünen anbahnt. Dabei haben se doch so eine tolle Koalition gebildet. Zumal sich die SPD für eine umfassende Gleichstellung für uns ausgesprochen hat und diese auch beinahe durchgesetzt hätte, wäre nicht die bescheuerte CDU gewesen. Wir Schwule müssen aber lernen, dass wir nicht das Wichtigste in der deutschen Politik sind. Gebt Schröder und Beck bitte eine Chance! Sie heißen ja schließlich nicht Merkel und Stoiber...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 politicsAnonym
  • 26.08.2005, 18:16h
  • Union & FDP haben nichts blockerit, das LpartG brauchte doch gar keine Zustimmung ducrh den Bundesrat. Die rot-grüne regierung könnte es einfach durchsetzen! fakt ist: sie macht es nicht, obwohl sie es rein theoretisch könnte. Denn auch hier gibnt es genug reaktionäre Kräfte. In dieser Legistlaturperidoe ist in der Hinsicht nichts geschehen; siehe da, auch die angeblich so toleranten 68er wollen von wirklicher Gleichstellung lieber nichts wissen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 csd-liberal.deAnonym
  • 26.08.2005, 18:58h
  • Das rot-grüne Überarbeitungsgesetz zur Lebenspartnerschaft ging bei der Gleichstellung zwar nicht so weit wie die Vorstellungen der FDP. Aber es war ein Schritt in die richtige Richtung: Stiefkindadoption und Gleichstellung bei der Hinterbliebenenrente. Deshalb hat die FDP im Bundestag zugestimmt. Und deshalb hat kein Bundesland mit FDP-Regierungsbeteiligung im Bundesrat den Vermittlungsausschuss angerufen. Nur dadurch konnte das Gesetz pünktlich zum 1.1.2005 in Kraft treten.

    In einigen der Bundesländer gab das einen handfesten Koalitionskrach mit der CDU. Aber die FDP ist standhaft geblieben und hat sich durchgesetzt. Das beweist: auch in einer Koalition mit der CDU ist die FDP die Kraft, die sich für schwul-lesbische Bürgerrechte stark macht.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 queeryAnonym
  • 26.08.2005, 19:42h
  • gerade die fdp mit oberschwester osterwelle vorweg muss sich darüber erregen! wer hat denn in NRW die scheisse mit der website verzapft??

    und ansonsten, die haben vielleicht vorstellungen.. dabei bleibts aber auch. die sind ne partei der bürotucken und saftschubsen, die wählt doch eh kein normaler mensch. beim nächsten mal regt sich dann noch die csdu auf, wa??
  • Antworten » | Direktlink »
#6 SusanneAnonym
  • 27.08.2005, 18:29h
  • Laut Beck "unser Gerhard hat es nicht so mit Gleichgeschlechtlichen" ha ha guter Witz Volker, so kann Man(n) es nur ausdrücken. Sag doch gleich das er Schwule und Lesben ablehnt, und wir nur gut genug sind für die Steuern und, ach ja das Wichtigste! Schön die Stimme im September für Rot/grün abgeben. Nein Danke mit mir nicht laßt euch nicht verarschen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 RaimundAnonym
  • 27.08.2005, 18:57h
  • Ich frage mich wie lange die Redaktion von Queer es noch zu läßt das StefanK. hier ständig Wahlpropaganda für Rot/Grün machen darf? Andere die Politisch anders orientiert sind werden dann zensiert oder gar nicht veröffentlicht usw. Nach welchem Maß wird hier wohl gemessen? Oder ist StefanK ein Mitarbeiter von Queer? Langsam nervt das Geschreibe von Ihn für pro Rot/Grün dachte die Zeitschrift sei Neutral???
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Stefan K.Anonym
  • 28.08.2005, 00:20h
  • @Raimund: Ich möchte dich mal darauf hinweisen, dass im Grundgesetz im § 2 drinsteht, dass jeder Bürger seine Meinung frei äußern darf. Ich habe hier mit meiner Aussage keinen Bürger beleidigt. Und ich bin kein Mitarbeiter der Redaktion, finde aber die Berichterstattung und die neue Form der Blockade gegen beleidigende und rechtsgerichtete Kommentare (siehe Knecht Ruprecht, Lehner, Daniel) vollkommen in Ordnung. Zudem muss man dem Menschen eine Chance geben, dass er sich ändern kann. Schau dir mal bitte Frau Zypries an. Sie war ursprünglich auch gegen die rot-grüne Form des ADG, hat sich aber auch gewandelt. Außerdem: Würdest du lieber der FDP eine Stimme geben, wobei du eigentlich wissen müsstest, dass die Stimme dann auch der CDU weiterhelfen wird?
  • Antworten » | Direktlink »
#9 madridEUAnonym
  • 28.08.2005, 10:23h
  • Man sollte die Aussagen von einzelnen Politikern aus allen Richtungen vielleicht nicht überbewerten und daraus gleich aufs Programm der gesamten Partei schliessen. Was will man ?Wirtschaftlichen Aufschwung zuerst ,gefolgt von gesellschaftlichem Fortschritt oder umgekehrt ? Jeder wird das für sich am 18.Sept. selber entscheiden müssen. Da wir als Schwule unsere Geschichte nicht vergessen können, wird es jedoch äusserst schwerfallen, das Kreuzchen z.B. bei der CDU/CSU zu machen. Das gilt auch EU-weit, denn auch in anderen Mitgliedsstaaten werden Konservative selten von Schwulen oder Lesben gewählt.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 RaimundAnonym
  • 28.08.2005, 11:07h
  • @ StefanK. wie ich Politsich orientiert bin überlasse mir mal da Bitte ja! Zu deinen Anmerkungen über Rechtsradikale kann ich dir in diesem Fall nur recht geben wenn diese nicht veröffentlich werden. Was mir aber echt auf den Keks geht du bekommst doch selber mit was Rot/Grün schon für ein Scheiße gebaut hat und wie wanckelmütig die sind. Erst Sozialleistungen streichen, und jetzt wo Ihnen der Arsch auf Grundeis geht weil Sie wissen das Sie nicht mehr gewählt werden sollen diese auch wieder (angeblich) erhöht werden und noch einige Dumme Spielchen. Von dir kommt da nie Kritik sonder scheinbar nur Blindes vertrauen; ich kann rot nicht wählen weil sie nicht mehr sozialdemokratisch sind, und grün schon gar nicht weil ich kein besser Verdiener bin für ihre Spielchen wo noch zu DM Zeiten das Benzin laut Grüne 5 DM kosten sollte. Dann wollten Grüne das Erwachsene mit Minderjährigen Sexuell verkehren dürfen ohne Strafe wo leben wir? Und da nützt mir auch nicht die Eingetragene Partnerschaft. Überlege dir mal für was die Grünen nach Ihrer Gründung standen und wie Sie heute dastehen? Zu dem möchte ich mal wenn du schon mit § rumreitest dir einen Satz ans Herz legen, die würde des Menschen ist unantastbar Artikel 1 des Grundgesetzes.Also dann unterstelle du mal anderen Schreibern nicht wenn sie nicht deinem ach so Demokratischen Denken entsprechen die hätten Blöd gelesen, du unterstellst den schreibenern nähmlich das Sie blöd sind und schiebst eine bestimmte Zeitung vor !
  • Antworten » | Direktlink »