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Köln Das umstrittene Handbuch für Lehrer zum Thema Homosexualität und Diversity, dass die neue Regierung in NRW zurückgezogen hatte, ist online wieder verfügbar - allerdings mit Disclaimer. Der "Hinweis des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen" weist darauf hin, dass das Handbuch "nicht für Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene entworfen worden" ist. Mit der Publikation werde das Ziel verfolgt, "Benachteiligungen oder gar Repressionen von Menschen anderer sexueller Orientierung, aber auch Nationalität, Hautfarbe und anderen Glaubens entgegen zu wirken." Diese Ziele würden "von der im Mai 2005 gewählten Landesregierung Nordrhein-Westfalens uneingeschränkt geteilt", so der Hinweis. Das Autorenteam, "dessen Mitglieder überwiegend auch Betroffenenorganisationen angehören", habe aber nicht nur Informationen und Anregungen erstellt, sondern "nahm nicht zuletzt aus persönlicher Betroffenheit mehr oder weniger direkt auch eigene Wertungen zum Verhältnis von Homo- und Heterosexualität vor." Diese Wertungen teile die Landesregierung "nicht in jedem Fall." Auf den fremdsprachigen Webseiten, deren Länder an dem Projekt ebenfalls beteiligt werden, fehlt der Hinweis.
"Wir sind mehr als erstaunt über dieses vollkommen unübliche Vorgehen", kritisierte LSVD-NRW-Sprecher Arnulf Sensenbrenner, der die Landesregierung aufforderte, "das Ansehen Nordrhein-Westfalen[s] in Europa nicht zu schädigen und diesen Disclaimer unverzüglich zurückzuziehen". "Selbstverständlich haben Betroffene mitgewirkt und ihre Kompetenz und ihr Wissen mit eingebracht, genauso wie dies auch Behinderte selbstverständlich für Themen, die Behinderte betreffen, tun oder die Landwirtschaftskammer zu landwirtschaftlichen Themen. Uns ist nicht bekannt, dass sich die Landesregierung deshalb dann anschließend davon distanziert", so Sensenbrenner. Das Handbuch werde statt vom Ministerium selbst nun vom schwul-lesbischen Aufklärungsprojekt SchLAU NRW versandt. "So sehr es uns freut, dass dies nun über einen unabhängigen Träger aus dem schwul-lesbischen Bereich geschieht, so sehr müssen wir auch kritisieren, dass dies seitens des Ministerium[s ...] nur geschieht, um sich von dem Handbuch zu distanzieren", so der Lesben- und Schwulenverband. (nb/pm)



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#1 Stefan K.Anonym
  • 26.08.2005, 16:31h
  • Na endlich! Kommt in der Politik in unserm Lande doch noch ein bisschen Vernunft vor - wenn auch nur ein Bisschen...
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#2 Georgios!Anonym
  • 26.08.2005, 23:23h
  • Tja....da sieht man mal wieder, was die CDU von uns Schwulen hält!
    Erschreckende Entwicklung!
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#3 Georgios!Anonym
  • 26.08.2005, 23:23h
  • Tja....da sieht man mal wieder, was die CDU von uns Schwulen hält!
    Erschreckende Entwicklung!
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#4 dragonwarriorAnonym
  • 27.08.2005, 11:14h
  • diese distanzierung ist das allerletzte...

    hat sich eigentlich mal jemand auf der zunge zergehen lassen, was das bedeutet?

    von "betroffenenorganisationen"...

    hier geht's wie richtig festgestellt wurde um das verhältnis von heterosexualität zu homosexualität...

    sind heteros davon etwa nicht betroffen?

    und maßen die sich damit nicht an, neutral schreiben zu können, obwohl sie auch nur ihre subjektive sichtweise des sachverhaltes haben?

    das sind alte sichtweisen, die hier hochkommen und deutlich werden. nichts anderes. wir armen betroffenen... ich könnte kotzen..

    ich unterrichte als aidsberater selbst in schulen, sage dabei in den jungsgruppen auch ganz offen, dass ich schwul bin.

    und dann gehts um das thema rollenerwartungsdruck...

    was muss ich als heterojunge so alles tun oder lassen, um den erwartungen der kumpels und der mädels gerecht zu werden? (von denen der mädels haben sie dabei zumeist keine ahnung, weil se ja selten mit denen darüber reden, denn dann wären sie ja schon frauenversteher)

    und wenn ich dann da so sitz denk ich schon seit geraumer zeit - und in letzter zeit sag ich das auch ganz klar - bin ich froh, dass ich mit diesen rollenerwartungen nichts mehr zu tun habe. da geht viel zu viel zeit und kratf bei drauf, da müssen gefühle versteckt werden und muss gebalzt werden... zu was für nem preis eigentlich?

    und DAS macht dann die jungs sehr nachdenklich. wenn ich ihnen sage, der einzige der erstmal als wertmaßstab zählt bist DU und dein gutes gefühl zu dem, was du tust.
    aufrichtigkeit zu sich und anderen ist kein thema von uns schwulen und lesben, sondern eines für alle. genauso wie akzeptanz anderer lebensweisen.

    und DA können die heteros noch ne menge von uns lernen!!
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#5 TimAnonym
  • 28.08.2005, 21:23h
  • 1. Die tun ja so, als ginge es um eine Pornoseite!

    2. Doch, die Dinge sind gerade für Jugendliche gedacht! Die Lehrer sollen gerade mit Hilfe dieses Materials für Toleranz werben.

    3. Es geht darum, aufzuklären und damit auch Toleranz zu fördern. Man kann doch nicht Homosexualität "fördern". Genauso wie man einen Homo nicht hetero machen kann, geht das auch nicht umgekehrt.
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#6 wolfAnonym
  • 29.08.2005, 11:03h
  • nachdem sich hier nun monatelang aufgeregt wurde, über das ADG, zeigt sich wie wichtig " es gewesen wäre" !!!!
    der blöde spruch, wehret den anfängen, stimmt leider immer noch !
    nur der anfang ist fast vorbei, also mädels und junx, zeigt doch mal figur !!!!
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