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Berlin Im Streit um das Leder-Fetisch-Fest Folsom Europe an diesem Wochenende in Berlin hat sich nun auch die LSU eingemischt. Der Vorsitzende der Lesben und Schwulen in der Union, Jan Kayser, erklärte in einer Pressemitteilung: "Folsom Europe gefährdet mit der aggressiven Darstellung des Festcharakters und dessen potentieller Besucher die Akzeptanz der gesamten Homosexuellenszene in der Gesellschaft." Für die LSU gelte aber "grundsätzlich die Ablehnung jeglicher Gewalt oder gar faschistoider Tendenzen". Zusammen mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Berliner Abgeordnetenhaus, Nicolas Zimmer, schloss er die Mitteilung mit dem Satz: "Minderheiten erleben die größte Akzeptanz, wenn auch sie die Mehrheit akzeptieren." Lesben und Schwule in der Union "sehen Akzeptanz durch Gewalthedonie bei Folsom Europe Fest gefährdet", ist die Meldung überschrieben. Die "Gefühle der Mehrheit der Berliner Bevölkerung" müssten gewürdigt werden, daher solle der Regierende Bürgermeister sein Grußwort zurückziehen, forderte Zimmer. (nb)



Jan Kayser, Berlins LSU-Chef

Der schwule Christdemokrat verteidigt die CDU-Hetze gegen "Folsom Europe". Das Fest schade der gesamten Szene.

20 Kommentare

#1 Jörg EbelAnonym
  • 02.09.2005, 12:59h
  • Die Verbindung von schwuler Fetischszene und faschistoider Gesinnung, die CDU und leider auch LSU vornehmen, ist herabwürdigend und beleidigend. Sie offenbaren damit eine engstirnige und spießige Gesinnung. Und diese Leute wollen unser Land regieren... unfassbar.
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#2 KaiAnonym
  • 02.09.2005, 12:59h
  • "grundsätzlich die Ablehnung jeglicher Gewalt oder gar faschistoider Tendenzen" verstehe ich nicht.
    Was war Gewalt gleich nochmal? Das war doch das, was man jemanden gegen seinen Willen antut, oder? Soweit ich weiß ist das Verhätnis der Häufigkeit von Doms zu Masos 1:2
    Aber was ich garnicht verstehen kann ist, was das mit Faschismus zu tun haben soll.
    Die LSU schadet wohl eher unserem Ansehen (wenn man das so ueberhaupt bezeichnen kann), als die Leute von Folsom.
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#3 dragonwarriorAnonym
  • 02.09.2005, 13:43h
  • bekannt dafür oft genug für LSUler eine Lanze zu brechen obwohl ich selbst bei den grünen bin, kann ich angesichts dieses dummen konservativ populistischen gewäsches wirklich nur meinen kopf schütteln.
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#4 yibahAnonym
  • 02.09.2005, 14:21h
  • Herr Kayser sollte seine Ansichen mal mit den CDU/CSU-Lederschwestern diskutieren, die am Samstag bei der Folsom dabei sind.
    Seine Ansichten disqualifizieren ihn, wie überhaupt die LSU noch nie auch nur einen Beitrag für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben geleistet.

    Es ist doch die Kampagne der CDU - und ihrer Medien von Bild bis Tagesspiegel - die an die niedrigsten Instinkte und die schlimmsten Vorurteile anknüpfen, jenseits aller Realität, die hier zur Ausgrenzung der gesamten Szene führen.

    Ich hätte noch vor zwei Wochen nicht geglaubt, dass dieses 2005 noch möglich ist. Jetzt graut es mir allerdings vor Merkel/Stoiber und Westerwelle. Wo ist hier eigentlich die FDP, die uns so gerne nach dem Mund redet?
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#5 UweAnonym
  • 02.09.2005, 14:58h
  • Wer ist eigentlich auf den Schwachsinn mit der angeblichen Gewltverherrlichung gekommen??
    Ich war letztes Jahr dabei, als Folsom Europe Premiere feierte, ein friedlicheres Fest kann ich mir kaum vorstellen.
    Das ist doch alles nur billigste Wahlkampfpolemik von rechts. Wer von uns vorher noch nicht wusste, was er NICHT wählt, weiß es hoffentlich jetzt.
    Schande über die Heuchler!
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#6 HaseAnonym
  • 02.09.2005, 15:19h
  • noch hinzuzufügen ist, dass die ehemalige zentrumspartei (heute cdu/csu) es den nazis erst ermöglichten 1933 an die macht zu kommen. die konservativen standen doch schon immer mehr rechts als in der mitte. also alles eine reine wahlkampfpropaganda, unterstützt von der blöd-zeitung. und was den lsu angeht...die sind doch die wahren masochisten. wie kann man als homosexueller einer partei angehören, die uns am liebsten wieder ins KZ schicken würde.
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#7 MarkusAnonym
  • 02.09.2005, 15:34h
  • Aufschlußreich, daß insbesondere die bayerische CSU jetzt gegen Wowereit schießt (ein derartiges Grußwort sei bei einem bayerischen Regierungschef undenkbar - das glauben wir gerne...); aufschlußreich auch, daß Wowi wohl schon letztes Mal ein Grußwort geschrieben hat, damals gab es keine Proteste. Aber jetzt ist Wahlkampf und die Schwarzen versuchen, den konservativen Mob zu mobilisieren. Und wer davon gewählt werden will, will auch mit ihm regieren. Ich wünsche uns viel Spaß, wenn die schwarze Witwe gewinnt...
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#8 queeryAnonym
  • 02.09.2005, 15:51h
  • Ein Grund mehr, warum die CDU nicht wählbar ist. Denn
    daran ist zu erkennen, das dieser Personenkreis
    NICHTS für Homosexuelle tut, sondern das der LSU
    lediglich eine Gruppe innerhalb der CDU darstellt, die nur
    zum Schein da sind.

    Interessant war auch die gestrige "MONITOR"-Sendung
    im ARD. Ne Frau an der Spitze, aber laut
    Wahlprogramm sollen Frauen wieder den Herd hüten.
    Genauso wie das Rückständige Frauenbild des Herrn
    Kirchhof(Schwäbische Bezeichnung für Friedhof, Anm.
    d. Verfassers) nicht ins 21. Jahrhundert passt...
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#9 queeryAnonym
#10 queeryAnonym
  • 02.09.2005, 16:16h
  • "oder gar faschistoider tendenzen".....

    so ein leignerischer scheiss, den der da blubbert...

    also, anscheinend kann oder will sich dieser herr nicht
    daran erinnern, das der ministerpräsident bayerns vor
    nicht allzulanger zeit sagte, das er "gegen eine
    durchrassung des deutschen volkskörpers" sei. und das
    ein gewisser herr Hoffmann, OB von Braunschweig, vor
    garnicht allzu langer zeit ein hochrangiges mitglied der
    NPD war. Desweiteren verkehrt ein gewisser herr Wulff,
    Ministerpräsident von Niedersachsen, regelmässig mit
    vertretern der "Jungen Freiheit", Jugendzeitung der
    NPD.

    Und da redet dieser typ im zusammenhang mit einem
    Fetischevent von "Faschistoiden Tendenzen"....
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