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Liverpool Die britische Stadt Liverpool plant die Errichtung eines Viertels mit schwulen und lesbischen Kneipen und Clubs. Über einen entsprechenden Antrag mehrerer Labour-Abgeordneter soll der Stadtrat in der nächsten Woche beraten. Mit Neid blicken die Abgeordneten auf das Gay Village im 60 Kilometer entfernten Manchester, berichten lokale Medien. Ein solches Projekt könnte zur Regenerierung der Innenstadt und der Stadtkassen beitragen, argumentieren die Befürworter. Auch sei ein Klimawechsel angebracht: "Es ist traurig, das zu sagen, (...) aber die Stadt ist noch immer rassistisch und homophob", sagte der Labour-Stadtrat Steve Munby. In Liverpool gibt es eher wenig Homo-Kneipen und -Clubs und keinen CSD. Steve Radford, offen schwuler Vorsitzender der mit Labour in der Stadt regierenden Liberalen, sagte der "Liverpool Times", er zweifle, ob sich ein solches Viertel von der Stadt aus planen lasse. Das als Erfolg geltende Beispiel aus Manchester sei schließlich aus privaten Initiativen von Geschäftsleuten aus der Szene entstanden, langsam gewachsen und dabei durch die Stadt, beispielsweise durch die Umwandlung in eine Fußgängerzone, unterstützt worden. (nb)



11 Kommentare

#1 TimAnonym
  • 06.09.2005, 15:06h
  • Langsam erkennen immer mehr, dass wir Schwulen und Lesben eine echte Wirtschaftsmacht darstellen! Jetzt wird es Zeit, dass wir uns dessen auch bewusst werden und diese Macht auch nutzen, um Gleichberechtigung weiter und schneller voranzubringen!
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#2 TorbenAnonym
  • 06.09.2005, 15:46h
  • @Tim:

    Sehe ich genauso: wir könnten viel mehr erreichen, wenn wir uns unserer wirtschaftlichen und politischen Macht bewusst wären und sie auch gemeinsam nutzen würden!

    Ich frage mich z.B. wieso es im Internet keine Seite mit Kaufempfehlungen gibt, wo Firmen, die uns unterstützen und besonders homofreundlich sind empfohlen werden und von anderen, die uns schaden und diskriminieren, abgeraten wird!

    Da manche Unternehmen wohl nur die Sprache des Geldes verstehen, wäre dies ein probates Mittel um sie zum Umdenken zu bewegen. Und wenn sie schon weiter so denken, sollten wir dies nicht auch noch finanziell unterstützen!! Umgekehrt sollten Firmen, die nicht diskriminieren und sich engagieren auch dafür belohnt werden!

    Viele (auch Heteros) wären bereit sich daran zu beteiligen, wenn sie nur leicht an die Infos kämen! Im Unweltschutz zeigen Organisationen wie Greenpeace, wie erfolgreich sowas sein kann und dass man echt was bewegen kann, wenn man nur zusammenhält und seine Macht als Konsument/in nutzt! Wir sollten uns dieser Macht auch bewusst werden und sie nutzen!
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#3 ThorstenAnonym
  • 06.09.2005, 17:04h
  • Mmh, dass da jedoch ein eigenes dafür Stadtviertel eingerichtet bzw. saniert werden soll, hat fast schon so einen faden Beigeschmack von Ghettobildung.
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#4 egalAnonym
  • 06.09.2005, 17:06h
  • @Torben
    zumindest für die Versicherungsbranche gibt es sowas schon. MyWay hat alle gängigen Versicherungen bzg. Homofreundlichkeit abgeklopft und vermittelt nur solchen, die uns nicht diskriminieren bzw. die keine Risikoaufschläge etc pp erheben. Sonst fällt mir auf die schnelle auch nur Ford als homofreundlich ein.
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#5 egalAnonym
#6 TorbenAnonym
  • 06.09.2005, 17:31h
  • @egal:

    Solche Empfehlungen (auch in Buchform) gibt es ja auch für Köln und andere größere Städte, wo dann in einem schwulen Reiseführer halt auch mal ein schwuler Optiker etc. angeführt wird.

    Nur fehlen halt immer Angaben über homophobe Firmen, obwohl die in der Praxis viel wichtiger wären. Nur noch bei ausgewählten Geschäften zu kaufen ist für viele zu aufwendig oder gar unmöglich. Wenn man aber einige homophobe schwarze Schafe hat, ist es leicht, diese Unternehmen zu meiden! (So wie damals bei Greenpeace und Shell, als keiner mehr bei Shell getankt hat und dieser Konzern so in die Knie gezwungen wurde!)
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#7 Stefan K.Anonym
  • 06.09.2005, 17:53h
  • Warum kann es sowas nicht auch in Dortmund geben. Ich würde, wenn ich dann in ein paar Jahren in eine eigene Wohnung ziehe, in dat Viertel hinziehen. Seufz.
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#8 bäume-freundAnonym
  • 06.09.2005, 21:35h
  • @ Thorsten: Ghetto in einer englischen Innenstadt? Nene...

    @ Thorben: Es gäbe ebensoviele (oder sogar mehr), die dann ihrerseits die dort empfohlenen Produkte meiden würden, weil sie "etwas mit Homosexualität zu tun haben".
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#9 claudiusAnonym
  • 07.09.2005, 06:29h
  • Finde ich super toll. Aber man muß in Deutschland ja nur aufpassen, wie unsere konservativen Parteien denken und über Alleinstehende und Schwule herziehen.

    Wir wären in Deutschland bestimmt eine große politische und wirtschaftliche Macht als Schwule und Lesben.

    Aber ich denke Deutschland ist nicht reif für solche Dinge, derzeit denkt man in Deutschland bei den etabl. Parteien eher nach wie man bei intelligenten Paaren die Babyproduktion anregen kann, dumme gibts scheinbar schon genug.....

    Ja die Schwulen sollten halt Babys bekommen können, da wären sicher genügend Intelligente mit hohen IQ dabei...
    grins...
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#10 manni2Anonym