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  • 07. September 2005, noch kein Kommentar

2004 noch beim Grand-Prix-Vorentscheid, 2005 mit neuem Album auf Tour: Laith Al-Deen, die starke Stimme aus Mannheim.

Von Jan Gebauer

Laith Al-Deen, 1972 in Karlsruhe geboren und während seiner Kindheit in den USA von R&B, Soul und Country beeinflusst, hat sich seit seinem Debüt "Ich will nur wissen" im Jahre 2000 fest in der deutschen Popmusikszene etabliert. Seine letzte CD "Für alle" schaffte auf Anhieb den Sprung auf Platz eins der deutschen Charts und enthielt mit "Alles an dir" seinen bislang größten Hit in den deutschen Charts (Platz 21). Schwulen Musik-Fans ist er vor allen Dingen durch seine mutige Teilnahme bei der Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2004 ("Höher") in guter Erinnerung – gegen Stefan Raabs Schützling Max Mutzke und die Techno-Brüllaffen von Scooter hatte er allerdings keine Chance. Jetzt hat der Mannheimer Sänger, der eine Ausbildung zum Röntgen-Assistenten begann und Instrumente wie Klavier, Gitarre und Schlagzeug beherrscht, sein viertes Studio-Album "Die Frage wie" fertig gestellt.

Auch diesmal entzieht er sich wieder jeglichen Schubladen, die man gerne für Musiker wie ihn in Deutschland öffnet: "Ich habe mich von Anfang an gegen den betont coolen Amerikanismus "German Soul" gewehrt – eine Schublade, in die ich aus Marketinggründen gemeinsam mit anderen deutschsprachigen Kollegen gesteckt werden sollte. Wenn man mich nach einem Etikett für meine Musik fragt, sage ich, dass ich deutschen Pop mache." Und genau so klingt sein neues Album: Aufrichtige Popmusik – mal mehr, mal weniger melancholisch. Der Halbiraker besitzt das große Talent höchst konkret und zugleich vage zu bleiben. Er lässt in seinen Liebesliedern genug Raum für die eigene Fantasie - und eine ausgezeichnete musikalische Umsetzung. Hinzu kommt seine leicht raue, ausdrucksstarke Stimme – die den Songs eine eigene Note verleiht. Musikalisch besonders interessant sind "Damit ich wieder schlafen kann", eine deutsch-arabische Orientromanze in Zusammenarbeit mit dem marokkanischen Sänger Kili Et Houssaine und "Liebe", die Vertonung des gleichnamigen Hermann-Hesse-Gedichts mit subtil verfremdeten Sounds. Textlich berührt "Tage fallen wie Blätter" besonders.

Fazit: Gute deutsche Popmusik, weitgehend ohne Ecken und Kanten, dafür mit viel Herz. Die Stimme macht's!

Anspieltipps: "Liebe", "Damit ich wieder schlafen kann", "Ruhe", "Die Frage wie", "Tage fallen wie Blätter"

Ab Oktober wird Laith Al-Deen auch live seine neuen Songs präsentieren:

27. Okt. 2005 Berlin Columbiahalle
29. Okt. 2005 Rostock Stadthalle
30. Okt. 2005 Kiel Max Laith Al-Deen
31. Okt. 2005 Bremen Pier 2
02. Nov. 2005 Düsseldorf Tor 3
03. Nov. 2005 Bielefeld Ringlokschuppen
05. Nov. 2005 Göttingen Stadthalle
06. Nov. 2005 Dortmund Westfalenhalle 2
08. Nov. 2005 Köln E-Werk
09. Nov. 2005 Neu-Isenburg Hugenottenhalle
11. Nov. 2005 Gießen Hessenhallen - Halle 4
13. Nov. 2005 Saarburg Stadthalle
14. Nov. 2005 Lörrach Burghof
17. Nov. 2005 Erfurt Messehalle
18. Nov. 2005 Magdeburg AMO
19. Nov. 2005 Leipzig Haus Auensee
20. Nov. 2005 Dresden Alter Schlachthof
22. Nov. 2005 Hamburg CCH Saal 3
23. Nov. 2005 Oldenburg Weser-Ems-Halle
24. Nov. 2005 Hannover AWD-Hall
26. Nov. 2005 Radolfzell Milchwerk
27. Nov. 2005 München Tonhalle
28. Nov. 2005 Fürth Stadthalle
29. Nov. 2005 Ulm Roxy
02. Dez. 2005 Karlsruhe Festhalle Durlach
03. Dez. 2005 Stuttgart Liederhalle
06. Dez. 2005 Mannheim Capitol
07. Dez. 2005 Mannheim Capitol

7. September 2005