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Örebro Die neu gegründete schwedische Frauenpartei Feministische Initiative (FI) will sowohl die Ehe als auch gesetzlich registrierte Schwulen-Partnerschaften abschaffen, berichtet dpa. Wie am Freitag zum Auftakt des Gründungskongresses in der mittelschwedischen Stadt Örebro von den Initiatorinnen mitgeteilt wurde, strebt FI stattdessen gesetzliche Regeln für völlig offene Formen des freiwilligen Zusammenlebens von zwei oder mehr Personen ungeachtet des Geschlechtes an. "Die Geschichte der Ehe handelt ja nicht von Liebe und Zusammenleben, sondern von Besitz", erklärte die Parteimitgründerin Tiina Rosenberg in der Zeitung "Svenska Dagbladet". Auch um Homo-Themen will sich die Partei kümmern. Zu der Parlamentswahl in einem Jahr soll die Ex-Chefin der Linkspartei, Gudrun Schyman, als Spitzenkandidatin antreten. Nach dem als sicher angesehenen Ja zu diesem Schritt gilt der Sprung über die Vierprozent-Klausel als sicher. Demoskopen bezifferten das Wählerpotenzial auf über 20 Prozent. (nb/pm)



31 Kommentare

#1 queeryAnonym
  • 09.09.2005, 16:22h
  • Das find ich gut, denn das würde endlich zur
    gleichberechtigung beitragen.

    Ob solche forderungen hierzulande chancen
    hätten, wäre in anbetracht der macht der
    kirchen zu bezweifeln...
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#2 MAnonym
  • 09.09.2005, 16:55h
  • Das wird auch in Deutschland gefordert und zwar von der Linkspartei.
    Sie tritt ein für die Abschaffung der Ehe und steht für das Konzept der Wahlverwandschaften. Solange die Ehe jedoch nicht abgeschafft ist, soll sie gegenüber Lesben und Schwulen vorbehaltlos geöffnet werden.
    Diese Forderung vertrat auch die PDS seit über 10 Jahren
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#3 queeryAnonym
  • 09.09.2005, 17:11h
  • @M:
    Da muss ich dir recht geben, allerdings sind
    die LINKE hier anscheinend nicht sehr
    beliebt.....

    wie ich immer wieder feststellen darf...
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#4 SvenAnonym
  • 09.09.2005, 17:21h
  • Ich halte es für sehr sinnvoll. Und schließlich haben die ja auch recht, die Ehe ist ursprünglich ein Kaufvertrag.
    Heute wollen viele Paare (egal ob hetero oder homo) keinen Ehevertrag schließen, weil es so geschäftlich sei. Aber Ehe ist nun mal ein Geschäft und nichts anderes!
    Will man die Ehe wirklich vom Geschäft befreien und der Liebe überantworten, dann müssen alle Gesetze bezüglich der Ehe schweigen, sie darf dann keine Rechte und Pflichten enthalten als die, die die Liebenden ihr geben.
    Aber wir wissen nun mal, Liebe ist nicht alles, Liebe schafft nicht alles und Liebe hält auch nicht ewiglich.
    Daher ist es schon sinnvoll, hier den Menschen auch "etwas Sicheres", also gesetzliche Verpflichtungen gegen den anderen zu geben.
    Doch zur Not könnte man auch darauf im Sinne der Freiheit (die auch immer eine mehrzahl an Risiken bedeutet) verzichten.
    Doch sobald Personen ins Spiel kommen, die sich nicht um sich selbst kümmern können, wird es immer wichtig sein, diese zu schützen. Also Kinder, Kranke, Pflegebedürftige, etc. Entweder ist die Gesellschaft hochgradig so moralisch, dass diese niemanden von sich aus benachteiligt oder es braucht gesetzliche Regelungen.
    Nun wird es interessant, wie sich diese Partei die Regelungen vorstellt.
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#5 wolfAnonym
#6 HobbelAnonym
  • 09.09.2005, 17:45h
  • Ich halte diesen Vorschlag zwar für sehr interessant aber zu gewagt: die Ehe ist viel zu fest in der Gesellschaft verankert und außerdem, wenn man will, dass die Ehe kein Geschäft mehr ist, was sie meiner Meinung nach in 90 Prozent heute nicht mehr ist, dann muss man jede Art von gesetzlich eingetragener Partnerschaft abschaffen, denn das hätte sonst ja keinen Sinn mehr.
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#7 ManuAnonym
  • 09.09.2005, 18:31h
  • Wer sich mal das Parteiprogramm der Linkspartei in Deutschland anschaut, entdeckt eine fast 100%ige Übereinstimmung.
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#8 JanAnonym
#9 madridEUAnonym
  • 09.09.2005, 21:09h
  • Praktisch sind sie, die Schweden ! Die Abschaffung der Ehe im herkömmlichen Sinne ist es, mit der ich schon seit langem kokettiere. Liebe und Verträge sind es, die uns am Ende glücklich machen .
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#10 esb963Anonym
  • 10.09.2005, 03:52h
  • es KOTZT mich an, daß hier seit monaten immer und immer wieder nur über paare geredet wird und die SINGLES dabei völlig durch den rost fallen (wie in der szene übrigens auch)
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