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Liberpool Der Stadtrat in Liverpool hat am Donnerstag wie geplant beschlossen, ein schwules Viertel zu errichten. An einem noch zu findenden Ort in der Innenstadt soll eine neue Szene mit Clubs, Kneipen, Kleidungsgeschäften und Frisören entstehen. Liverpool, das bisher über keinen CSD und eine eher bescheidene Szene verfügt, will damit an den Erfolg des Gay Village in der Nachbarstadt Manchester anknüpfen. Dort ist das schwule Viertel allerdings aus der Szene heraus im Laufe von Jahrzehnten entstanden. In Liverpool sollen in den nächsten Wochen die Pläne für die Regeneriung eines Viertels und der Einbeziehung der Homo-Läden entstehen, die bis 2008 umgesetzt werden sollen. In dem Jahr ist Liverpool Europäische Kulturhauptstadt. (nb)



#1 wolfAnonym
#2 ManniAnonym
  • 09.09.2005, 18:18h
  • kann mann sehen wie mann will.
    wollen wir ein ghetto haben ? alle auf einem haufen, kontrollierbar und angreifbar ?
    oder wollen wir endlich die offene intergration in der gesellschaft - tür an tür ?
    scheint ja langsam modern zu werden, sich mit schwulen federn zu schmücken.
    schaut her ,wie modern wir sind - die wohnen alle da hinten. und wie putzig die sind...
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#3 madridEUAnonym
  • 09.09.2005, 21:22h
  • Na wenn das man läuft, so´n schwules Viertel aus dem Boden zu stampfen. Wenn schon Ghetto, dann muss es in Jahrzehnten gewachen sein wie in Manchester oder z.B. "Chueca" in Madrid.
    Das sind ja immer historische und vertraute Altstadtviertel, die wir Schwulen besonders lieben.
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#4 ManniAnonym
  • 12.09.2005, 11:27h
  • Die bekannteste spontan geplante Getthoisierung in der jüngeren Geschichte fand in Warschau statt. Als Schwuler möchte ich mich überall zumuten dürfen. Es gibt zwar keine Parkbänke, auf denen steht: "Nur für Heteros" , aber die gut gemeinte bürokratische Zuweisung bestimmter Areale hat in Deutschland eben doch schon ein fauliges Gschmäckle,. Anererrseits muß man zugeben, dass sich eine politisch gewollte Zwangs-integration wie in den 70gern z.B. von Sozialschwachen in Hochhäusern mit einigen Eigentumswohnungen für Betuchte auch nicht bewährt hat. Köln ist ein Beispiel dafür, dass es bei der Intergration von Schwulen und Lesben manchmal auch anders geht.
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