Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?3422

College Station (Texas) Eine 20-jährige Transsexuelle aus New Orleans und ihre 16-jährige Kusine wurde in einem Auffanglager für Hurrikan-Flüchtlinge verhaftet, weil sie sich in der Damen-Dusche frisch gemacht haben. Arpollo Vicks, genannt Sharli'e Dominique, ist bereits von einer Woche festgenommen worden und konnte erst nach fünf Tagen das Gefängnis verlassen, nachdem sich Homo- und Transen-Verbände für die prä-operative Transsexuelle stark gemacht hatten. Der Kreis-Staatsanwalt ließ inzwischen die Anklage fallen. Zuvor hatte Vicks, die durch den Hurrikan obdachlos wurde, die Kaution in Höhe von 6.000 US-Dollar (4.900 Euro) nicht aufbringen können. Jetzt ist sie ins Auffanglager zurückgekehrt. In New Orleans hatte Vicks eine knappe Woche lang fast ohne Essen und Trinken auf einer Autobahnbrücke und im New Orleans Convention Center ausgeharrt, bevor sie nach Texas evakuiert wurde. (dk)



#1 Stefan K.Anonym
  • 12.09.2005, 16:54h
  • Wer ist denn auf so eine asoziale Idee gekommen, die paar Damen zu verhaften nur weil se Transen sind und sich mal eben frisch machen wollten. So etwas dürfte in den USA eigentlich nicht vorkommen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FloAnonym
#3 SSJ3 VegotenksAnonym
  • 13.09.2005, 17:10h
  • @flo: hassu was andres von den amis erwartet?! :ugly:

    @topic: da fehlen einem irgendwie die worte.... o.O

    cya v3g0
  • Antworten » | Direktlink »
#4 sylviafeeProfil
  • 15.09.2005, 20:50hBerlin
  • Es ist traurig wie sich die verfolgung gerade Trans Menschen mehrt.
    Es gibt verschiedene Ansichten woran es liegt.
    Selbst bei uns wird nicht nur auf der Straße gegen
    Transgender vor gegangen, nein auch aus reihen der krankenkassen und den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) ja sogar aus Bereichen der Justiz wird sehr verwunderliches aus der Trans Gemeinde gemeldet.
    Leider bitte ich die schwul - lesbische Comunity oft vergeblich um Mithilfe.
    Einiges ist geschehen aber immer noch zu wenig.
    Aus der Türkei wird berichtet, dass Trans-Frauen von der Polizei, erst zur Prostitution gezwungen und dann von der selben verhaftet werden.
    In den Gefängnissen ist Vergewaltigung und Folter angesagt.
    Leider ist die Trans Comunity auch untereinander sehr zerstritten, so dass es fast unmöglich ist führende Politiker nachhaltig auf die Welt weite Diskriminierung von Transgendern aufmerksam zu macen. Es fehlt an lauten nicht zu überhörenden Politiker/innen.
    Mit ohnmächiger Wut
    sylvia-Fee
  • Antworten » | Direktlink »