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Riga Das lettische Parlament hat am Donnerstag eine Verfassungsänderung beschlossen, die die Homo-Ehe in dem neuen EU-Mitgliedsstaat verbietet. Die Verfassungsänderung muss jedoch noch dreimal vom Parlament und dann von einer Verfassungskommission bestätigt werden. Die Änderung wurde initiert von der konservativen "Christen zuerst"-Partei, die dem Regierungsbündnis aus Bauernpartei und Grünen angehört. Ingesamt stimmten 55 von 100 Abgeordneten für die Verfassungsänderung, darunter auch Abgeordnete von Oppositionsparteien. (nb)



19 Kommentare

#1 Stefan K.Anonym
#2 MarkusAnonym
  • 16.09.2005, 15:53h
  • Alle palavern über das angebliche Problem >Türkei< - das sich, wenn überhaupt, erst in gut 15 Jahren stellt. Über das Problem, das sich die EU mit diesen zurückgebliebenen erzkatholischen Osterweiterungsländern eingefangen hat, spricht keiner - vor allem nicht die CDU, denn denen ist jeder Katholiban herzlich willkommen.
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#3 RalfAnonym
  • 16.09.2005, 16:43h
  • Die Letten sind Lutheraner, keine Katholiken.

    Aber davon abgesehen: In Deutschland in die gleichgeschlechtliche Ehe auch verboten.
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#4 Stefan K.Anonym
  • 16.09.2005, 17:18h
  • @Ralf:

    Deinen Kommentar muss ich teilweise dementieren. Die Evangelische Kirche in Deutschland - EKD - veranstaltet in vielen Synoden (oder wie man die Bezirke nennt) Segnungsgottesdienste für schwule bzw. lesbische Liebespaare die sich standesamtlich trauen lassen. Unsere Kirche hat sich schon weitgehend an die heutige Zeit angepasst. :)
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#5 wolfAnonym
  • 16.09.2005, 19:28h
  • muss ich stephan K. recht geben, die EU ist gefragt. aber abgesehen davon, solche länder haben in der eu nichts zu suchen.
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#6 queeryAnonym
#7 SvenAnonym
  • 17.09.2005, 11:22h
  • Ich finde, man sollte die mal ganz sachlich von Seiten der EU auf die Menschenrechte etc. ansprechen, dann können die sich entscheiden, ob sie die Ehe für Homos öffnen, die Verstümmelung von Zwittern einstellen und so weiter oder ob sie freiwillig die EU verlassen und alle erhaltenen Gelder zurückzahlen, mit Zinsen versteht sich!
    Tja, aber leider halten auch die meisten anderen EU-Staaten weniger von Menschenrechten und nachhaltiger Umweltpolitik als von Wirtschaft.
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#8 angelpowerAnonym
  • 17.09.2005, 18:14h
  • @stefanK: Ja es gibt den Beschluß und einige Synoden machen auch Segnungsgottedienste die meisten jedoch nicht und das ist eine stille Mehrheit von 2/3 der Protestantischen Kirchengemeinschaft. Die Lutherische Kirche ist nicht das Paradies für Schwule.

    Lettland ist mehrheitlich evangelisch Lutherisch, allerdings in einer sehr konservativen Ausrichtung!!Das spielt aber keien so wichtige Rolle, weil dir Kirche nicht die Rolle einnimmt wie in Polen oder so! Dieses alles was gegen Homos ist , kann nur katholisch sein ist ja fast schlimmer wie die katholische Kirche die von uns behauptet alles Schlimme kann nur Schwul sein! Denkne dann reden und schreiben wäre besser!
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#9 RalfAnonym
  • 17.09.2005, 19:00h
  • @ Stefan K.

    Mir ist unklar, was das staatliche Eheverbot für Schwule und lesben in Deutschland und Lettland mit den Riten evangelischer Landeskirchen zu tun hat.
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#10 jürgenAnonym
  • 17.09.2005, 23:13h
  • ich hoffe, dass die EU sofort Schritte einleitet, und nötigenfalls die Regierung nach Den Haag zitiert. Es geht keinesfalls, dass sich hier ein neues, kleines Land als Bremse des Menschenrechtsfortschritts profiliert. Genauso muss mit Polen verfahren werden, wo junge Neonazis (man überlege sich diese Groteske - denkt man an das Warschauer Ghetto) ungestraft vor Fernsehkameras Heil Hitler schreien dürfen, wenn sie glauben, HOmos zu erkennen. Diesen Umtrieben muss ein deutlicher Riegel vorgeschoben werden. Schwäche wird nur ausgenutzt. Vielleicht hätte man diese neuen Ostländer vor ohrem Beitritt zur EU mal deutlicher durchchecken sollen und ihnen so lange den Beitritt verwehren, bis sie verstanden haben, dass in der EU die Uhren der Menschenrechte nicht mehr zurückzudrehen sind.
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