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  • 19.09.2005           83      Teilen:   |

Acht Homos im neuen Bundestag

Dem 16. Bundestag gehören mindestens acht offen homosexuelle Abgeordnete an - viel mehr ist nach der Wahl noch nicht zu sagen.

Von Norbert Blech

Vieles ist unklar nach der gestrigen Wahlnacht. Wer das Land regieren wird, in welcher Koalition - das wird sich erst in den nächsten Tagen herausstellen. Die neue Besetzung des Bundestags steht hingegen, von einem Wahlkreis in Dresden abgesehen, fest.

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Volker Beck verliert Stimmen

Für Die Grünen sitzt der bisherige Parlamentarische Geschäftsführer, Volker Beck, erneut im Bundestag. In seinem Wahlkreis Köln II erreichte er 9,96 Prozent der Erststimmen, 2,26 Prozent weniger als 2002. Es bleibt abzuwarten, was er im Laufe des Tages zu den Gedanken einer Jamaika-Koalition aus Schwarz-Gelb-Grün zu sagen hat. "Ich war noch nicht in Jamaika, aber ich bin alter Reggae-Fan und das hat herzlich wenig mit der Leitkultur von Herrn Stoiber zu tun", hatte übrigens Grünen-Chefin Claudia Roth am Montag in der ARD zum Thema zu sagen.

Über ihre Landeslisten schafften es auch die offen lesbischen Biggi Bender und Anja Hajduk, der junge und schwule Kai Gehring sowie Gerhard Schick. Sibyll Klotz und Bettina Herlitzius ziehen nicht in den 16. Bundestag ein, ebenso wie die grüne Kritikerin an einem Adoptionsrecht für Homo-Paare, Antje Vollmer.

Auch Kauch und Kahrs wärmen Bundestagssitze

Vermutlich mindestens ebenso viele Lesben und Schwule hat die FDP zu bieten, offen schwul sind jedoch nur Parteichef Dr. Guido Westerwelle und der Dortmunder Abgeordnete Michael Kauch. Der derzeitige Parlamentarische Geschäftsführer der FDP, Jörg van Essen, wird auch in der nächsten Legislaturperiode Anmerkungen zur Homopolitik machen können - oder sie mitgestalten. Im Wahlkreis Köln I erreichte der schwule FDP-Kandidat Ulrich Breite nur 4,04 Prozent der Erststimmen, er zieht nicht über die Landesliste nach Berlin.

Bei der SPD ist der offen schwule Johannes Kahrs erneut in den Bundestag eingezogen. Die derzeitige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) sitzt, wie auch ihre Vorgängerin Dr. Herta Däubler-Gmelin, erneut im Bundestag.

Geis und Gauweiler sind auch dabei

Aus CDU und Linkspartei sind keine offen schwulen oder lesbischen Politiker bekannt. Der mit Homo-Themen vertraute Rechtspolitiker Dr. Jürgen Gehb (CDU) zieht wieder in den Bundestag ein - über die Landesliste, nachdem er deutlich gegen Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) unterlag. Der Homo-Feind Norbert Geis (CDU), auch Peter Gauweiler (CSU) sind wieder im Bundestag vertreten. Der ehemalige CDU-Politiker Martin Hohmann hat als Einzelkandidat in Fulda keine Mehrheit erreicht und versprach, sich aus der Politik zurückzuziehen.

19. September 2005, 10.15h

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Die ersten:   
#1
19.09.2005
11:50:20


(0

Von yibah


Im Fernsehen und in den Zeitungen wird immer mehr von einer Koalition von CDU/FDP/Grüne gesprochen. Also irgendwie wär das für mich das Letzte, immerhin haben viele die Grünen mit der Zweitstimme gewählt, die eben CDU nicht wollten.


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#2
19.09.2005
12:23:27


(0

Von Jan


Jau yibah, aber man kann es eben nicht jedem Recht machen!!! Ich hoffe nur das Angie Kanzlerin wird. ANGIE ANGIE ANGIE!


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#3
19.09.2005
13:01:21


(0

Von Stefan K.


@yibah:

Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Mister Guido Schwesterwelle hatte sich letztens gegen die sog. "Jamaika-Koalition" ausgesprochen. Wenn ich solche Begriffe höre, kriege ich schon Magenschmerzen; die Jamaikaner sind für ihre sehr homophobe Haltung bekannt.

Zum Artikel bzw. zu der Wahl muss ich sagen, dass sich zu wenig CSDU-Politiker wie Stoiber und Kirchhof verplappert haben. CDU 35,noch was %, SPD 33,8 %. Das heißt, wenn Fräulein Merkel jetzt in den kommenden vier Jahren einen kleinen Fehler baut, kann das schon wieder einpaar Prozentverluste nach sich ziehen. Man muss immer optimistisch denken. Wie sagte doch einst Paul Gerhardt: "Auf den Nebel folgt die Sonn, auf das Trauern Freud und Wonn', auf die schwere bittre Pein stellt sich Trost und Labsal ein..."


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#4
19.09.2005
14:59:34


(0

Von dnln


@Stefan.K

Ich seh grad die PK de FDP und da wird nur die Ampel ausgeschlossen. Eine Schwampel wird nur für sehr unwahrscheinlich gehalten.

Ich rechne mit einer Stillstand-Regierung aus Union und SPD.


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#5
19.09.2005
15:13:32


(0

Von yibah


Also irgendwie verhalten sich die Grünen schon komisch. Nur der Posten wegen sich mit der CDU ins Bett legen.

Und was sollten dann die Sprüche, man wolle Schwarz verhüten?
Aber leider ist denen inzwischen auch schon alles zuzutrauen. Schade!


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#6
19.09.2005
15:13:42


(0

Von Martin


Ich denke, die FDP wäre blöd, sich einer (klassischen) Ampel zu verweigern. Die Schnittmengen sind viel größer als Guido tut (und als in einer Jamaica-Ampel), und mit solchen Zugewinnen kann sie doch einiges bei den Koalitionsverhandlungen rausholen! Mit solchem Wählerzuspruch geht man doch nicht in die Opposition!


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#7
19.09.2005
15:18:48


(0

Von Anne


Sollten die Grünen wirklich es ins Auge fassen mit Schwarz Gelb zusammen zu kommen (O-Ton) von Fischer lies es Gestern darauf hindeuten was man evtl. in Gesprächen klären könnte, wären die nichts anderes wie eine Wendehalspartei, Hauptsache dabei sein bzw. drinnen bleiben egal wie. Genauso Schröder mit seinem Arroganten Auftreten in der Elefantenrunde, hat verloren erklärt sich und die SPD als Sieger na ja Pisa läßt nicht nur bei Kindern grüßen.


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#8
19.09.2005
16:15:46


(0

Von Angelpower


Wenn Herr Westerwelle es ernst meint, nicht mit den Grünen regieren zu wollen, dann erübrigt sich jedes Geschwätz über Ampel, Schwampel oder Jamaica. Da Politiker es selten wirklich ernst meinen, mit dem was sie zu Koalitionen sagen ist alles möglich und nichts unmöglich lassen wir uns überraschen. Der Souverän ( das Volk ) hat entschieden und die Politiker sind gut daran erinnert, zu überlgen was es bedeuten könnte. Ich denke die Deutschen wollen Reformen, die Lasten sollen aber gleich verteilt sein!! Und das Ergebnis passt den Industriebaronen ja überhaupt nicht, wie gestern indrekt oder direkt ihre Spitzen bereits unegefragt mitteilten:-)!


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#9
19.09.2005
16:23:13


(0

Von Marstoph
Aus Berlin
Mitglied seit 27.06.2008


Ich empfehle mal auf oder in die taz - www.taz.de vom 19.9. zu klicken, dort sind alle Möglichkeiten wunderbar erklärt und kommentiert.

Außerdem: Am 3. Oktober wird in Dresden I noch gewählt. Das könnte an der Mandatsverteilung noch was ändern.
Die klassische Ampel ist ohnehin möglich, da kann die großkotzerte FDP mal zeigen, was sie an Homo-Politik mitträgt (wäre natürlich auch spannend in einer Schwampel zu sehen, ob Volker Beck dann immer noch den Homobeauftragten raushängen lassen könnte und was die Grünen dann in der Hinsicht weiter erkämpfen würden... *grins).

Eines ist klar: Gerd bleibt Kanzler!


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#10
19.09.2005
16:45:23


(0

Von BaWü


Eins ist klar!
Die CDU ist stärkste Fraktion im neuen Deutschen Bundestag und stellt somit auch die nächste Bundeskanzlerin.
Auf einmal CDU und CSU auseinander zu dividieren ist völliger Quatsch, da die CDU in Bayern ja gar nicht antritt. Auf so ein Quatsch kann auch nur Sesselkleber Schröder kommen, der sich ja gestern einmal mehr als Bundeskanzler disqualifiziert hat! Aber das geilste ist immer noch FDP vor Grüne !!!


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