Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?3464

Madrid Wenige Monate nach Öffnung der Ehe für Homo-Paare hat die konservative Volkspartei Spaniens (PP) eine Klage vor dem Verfassungsgericht angekündigt. Die politische Entscheidung zur Erhebung einer Verfassungsklage sei getroffen, teilte der Sprecher der PP-Fraktion im spanischen Parlament, Eduardo Zaplana, am Dienstag in Madrid mit. Die PP habe keinen Zweifel daran, dass die Homo-Ehe gegen die Verfassung verstoße. Rechtsexperten der Partei seien dabei, den Text der Verfassungsklage auszuarbeiten. Spanien ist seit Juli neben den Niederlanden das einzige Land der Welt, in dem schwule und lesbische Paare nicht nur heiraten, sondern auch Kinder adoptieren dürfen. Zaplana betonte, die PP sei für eine Gleichberechtigung von Homosexuellen, die Lebensgemeinschaften von Schwulen und Lesben dürften aber nicht als Ehen bezeichnet werden. (nb/pm)



#1 Stefan K.Anonym
  • 20.09.2005, 16:01h
  • Ich für meinen Teil kann dazu beruhigend erwähnen, dass diese Klage keine Zustimmung von der Verfassung abbekommt. Ansonsten wird bestimmt die EU einschreiten, insofern sie nix Wichtigeres zu tun hat.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SvenAnonym
#3 gerdAnonym
  • 20.09.2005, 18:01h
  • Es sind auch vier Länder,. wo die Ehe geöffnet wurde: Canada, Niederlande, Belgien und Spanien.

    Aber die gemeinschaftliche Adoption durch ein Ehepaar ist in den Niederlanden möglich, während in Belgien die Erlaubnis zur gemeinschaftlichen Adoption zur Zeit im Parlamentsverfahren beraten wird und wahrscheinlich auch Gesetz wird.

    In Canada hingegen ist bisher keine gemeinschaftliche Adoption durch Ehepaare möglich.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 SvenAnonym
  • 20.09.2005, 18:18h
  • Achso, ich dachte die Adoption ist in der "normalen" Ehe mit drin. Und da diese geöffnet ist, ging ich davon aus, dass Homo-Paare dort auch adoptieren dürfen.

    Danke für die Info! :-)
    Kann ich wohl doch nicht nach Kanada ziehen ;-)
  • Antworten » | Direktlink »
#5 ThorstenAnonym
  • 21.09.2005, 01:15h
  • "die Lebensgemeinschaften von Schwulen und Lesben dürften aber nicht als Ehen bezeichnet werden" - Das kann doch den Konservativen im Prinzip egal sein, wie das Rechtsinstituts sich nennt, wenn inhaltlich sowieso alles gleich sein soll. wieso machen die dann überhaupt den ganzen Terz. als wenn es nix wichtigeres gäbe um das sich politiker kümmern sollten.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 TimAnonym
  • 21.09.2005, 17:31h
  • "Zaplana betonte, die PP sei für eine Gleichberechtigung von Homosexuellen, die Lebensgemeinschaften von Schwulen und Lesben dürften aber nicht als Ehen bezeichnet werden."

    Wie die Konservativen immer lügen, betrügen und sich selbst widersprechen: wenn Homosexuelle gleichgestellt werden sollen, gehört auch die Öffnung der Ehe dazu! Und wenn es eh dasselbe ist, braucht man auch keinen anderen Namen zu verwenden!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 queeryAnonym
#8 madridEUAnonym
  • 22.09.2005, 23:29h
  • Ihr müsstet den Zaplana mal im Parlament sehen und hören. Der ist als zwar gut aussehender, aber eingefleischter Latino-Macho überhaupt gar nicht in der Lage, sich für Schwule und Lesben einzusetzen.
    Wann immer er von Gleichberechtigung schwafelt, hat er Wählerstimmen im Auge.
  • Antworten » | Direktlink »