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Ankara Der Gouverneur der türkischen Hauptstadt Ankara hat eine gerichtliches Verbot einer neu gegründeten Homosexuellen-Gruppe gefordert, da diese gegen die Sittengesetze des Landes verstoße. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, könnte dies für Verstimmung in der Europäischen Union sorgen, die sich um Reformen zu mehr Freiheit und Demokratie bemüht. Der Zweck der 1994 gegründeten Gruppe Kaos sei nicht in Einklang zu bringen mit dem türkischen Recht, begründete der Gouverneur seinen Vorstoß in einem am Montag veröffentlichten Brief. "Das ist nichts, was uns überrascht", sagte Kaos-Generalsekretär Ali Erol. "Die Bürokratie ist beunruhigt durch den Bruch des letzten Tabus der Türkei - Homosexualität." Sollten die Gerichte ein Verbot der Gruppe beschließen, werde Kaos den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anrufen. Homosexualität ist in der Türkei erlaubt. Es gibt jedoch - wie auch in Deutschland - kein Gesetz, das Schwule und Lesben vor Diskriminierung schützt, berichtet Reuters. Das Vereins- und Versammlungsrecht hatte die Türkei im Zuge einer Ausrichtung auf die EU teilweise liberalisiert. (nb)



11 Kommentare

#1 Stefan K.Anonym
  • 20.09.2005, 16:07h
  • Verboten ist die Gruppe also noch nicht, ist ja erstmal nur 'ne Forderung, die sich wahrscheinlich auch nicht durchsetzen wird (dank den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, hihi).
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#2 shadAnonym
  • 20.09.2005, 16:10h
  • Also irgendwie ist die Überschrift mal wieder reißerischer als das was im Text...was is denn nu? Sind die verboten oder wurd das Verbot "nur" gefordert?

    Anm. d. Red.: Die Überschrift wurde korrigiert! Danke für den Hinweis
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#3 SvenAnonym
  • 20.09.2005, 16:46h
  • Na, das es einer fordert ist nicht schön. Aber es wird ein riesen Triumpf sein, wenn das Verbot abgelehnt wird!
    :-)
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#4 HobbelAnonym
#5 AloisAnonym
  • 21.09.2005, 09:16h
  • @Stefan K.
    Im Prinzip gebe ich Dir recht:Es ist erst eine Forderung.Mithin beschwichtigst Du.Mir fällt auf,daß Du wenn es um den Vatikan geht,zu Recht,sofort wesentlich schärfer reagierst.
    Das Dokument soll aber erst im Oktober veröffentlicht werden!!!!!
    Schau´n mer mal!
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#6 türkeineindankeAnonym
  • 21.09.2005, 12:52h
  • Es wäre wohl sinnvoller, wenn der Herr Gouverneur beantragen würde, die vielen "Ehrenmorde" ab zu schaffen, denn die stehen keinesfalls im Einklang mit den europäischen Gesetzen und Menschenrechten.
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#7 TimAnonym
  • 21.09.2005, 17:41h
  • "Homosexualität ist in der Türkei erlaubt."

    Und jeder, der auch nur einen einzigen schwulen Türken kennt, weiß, dass die Praxis ganz anders aussieht! So ist das in der Türkei oft: was auf dem Papier steht ist das eine, die Praxis etwas ganz anderes!

    Wenn selbst schwule Deutsch-Türken und Amnesty International gegen eine Aufnahme der Türkei in die EU sind, sollte einen das sehr nachdenklich machen!
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#8 frank justenAnonym
  • 21.09.2005, 23:58h
  • homosexualität in der türkei erlaubt

    das wird oft behaubtet es gab kein gesetz das sich speziell auf homosexualität bezieht aber gleich 3 die sich auf die moral bzw die öffentliche ordnung beziehen.sie sollen nun reformiert sein.

    und die städte sind nicht die türkei in den dörfern siehts so aus , wie in den köpfen der menschen dort , unliberal eben

    wie das türkische volk mir minderheiten umgeht sieht man egal ob etnisch religiös oder sonstwas

    wann sehn sie es ein das ihr kemalismus und nationalismus nur einen anderen namen trägt wie nazis
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#9 DorianAnonym
  • 22.09.2005, 09:34h
  • Nur kurz: Wenn ich schon im 21. Jahrhundert lesen muss: "Die Homosexualität ist in der Türkei >erlaubt<", so kommt es mir vor, als wäre eine >Ware< erlaubt. "Der Mensch ist, ich gesteh es euch, ein böses Lebewesen" (Molière "Tartuffe").
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#10 GünterAnonym
  • 14.10.2005, 05:45h
  • Einige von Euch scheinen wohl nicht auf dem neusten Stand zu sein. Die Türkei hat schon vor einem Jahr die ersten homosexuellen Hotels zugelassen. Ausserdem gibt es schon seit Jahren in der Türkei zugelassene Homo-Clubs sowie Bars.
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