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  • 03. Dezember 2003, noch kein Kommentar

Kapstadt. Der schwule Aids-Aktivist Zackie Achmat ist als Anwärter für den Friedensnobelpreis 2004 vorgeschlagen worden. Der 40-jährige Achmat verweigerte sich aus Protest jahrelang einer Behandlung mit HIV-Medikamenten, die er erst nehmen wollte, wenn die Regierung die medizinischen Versorgung aller schätzungsweise fünf Millionen Infizierten Südafrikaner sichergestellt hat. Präsident Thabo Mbeki hatte die Gefahr durch Aids lange Zeit ignoriert. Nach ersten Bemühungen der Regierung ein Anti-Aids-Programm auf die Beine zu stellen, begann der inzwischen erkrankte Zackie Achmat im Sommer mit seiner Behandlung. Der Aids-Aktivist hat seine politische Arbeit in der Anti-Apartheitsbewegung begonnen, später begründete er die National Coalition for Gay and Lesbian Equality und die Treatment Action Campaign (TAC). (cs)