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Die ZDF-Hitparade ist längst Geschichte. Ein paar ihrer Helden geben nun ihre Klassiker in großen Live-Events zum Besten.

Von Jan Gebauer

Längst ist sie TV-Geschichte: Die ZDF-Hitparade war eine der erfolgreichsten Musiksendungen des deutschen Fernsehens. Vom 18. Januar 1969 bis zum 16. Dezember 2000 wurde die Show insgesamt 368 ausgestrahlt. Ihren Höhepunkt hatte die mittlerweile kultisch verehrte Sendung natürlich in den goldenen Jahren des deutschen Schlagers – den 70er Jahren. Logisch, dass man für die nun veranstaltete Tour "Kult-Hitparade" nicht nur den langjährigen Moderator Dieter Thomas Heck (1969-84) verpflichtete, sondern auch die großen Helden der damaligen Zeit auf die Bühne bittet: Roland Kaiser, Lena Valaitis, Bata Illic, Jürgen Marcus, Bernd Clüver, Karel Gott und Chris Roberts. Da werden Superhits wie "Santa Maria", "Sieben Fässer Wein", "Johnny Blue" und "Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben" wieder wach – unweigerlich fängt man an "Michaela", "Der Junge mit der Mundharmonika", "Schicksalsmelodie" oder "Du kannst nicht immer siebzehn sein" zu summen.

Wir haben mit Lena Valaitis in einem kurzen Interview über ihre zahlreichen schwulen Fans gesprochen:

Frau Valaitis, bald stehen Sie bei der Kult-Hitparade auf der Bühne. Sicher sind auch ihre zahlreichen schwulen Fans im Publikum. Wie stehen Sie dazu?

Da ich nicht nur Fans, sondern auch schwule Freunde habe, die ganz normale liebenswerte Menschen sind, hatte ich nie Probleme und werde sie auch nie haben. Die Frage stellt sich für mich nicht. Es ist für mich so selbstverständlich wie das Amen in der Kirche.

Immer mehr Schlagerstars outen sich, wie zum Beispiel Patrick Lindner oder auch Jürgen Marcus, mit dem sie bei der "Kulthitparade" auf der Bühne stehen werden.

Das bleibt jedem selbst überlassen und wenn er das Bedürfnis hat, sein Leben authentisch zu leben, dann soll er das tun. Es ist wahrscheinlich sehr schwer zu leben, wenn man quasi eine Existenz hat. Ich kann Leute verstehen, die irgendwann sagen: "Ich lebe so wie ich möchte und muss mich nicht mehr verstellen." Das ist eine große Anstrengung. Ich bin in jeder Richtung tolerant. Ich versuche jeden auf seine Art und Weise zu verstehen.

Und warum sind es vorrangig Frauen, die Schwule anhimmeln?

Ich weiß nicht, vielleicht liegt es an der starken Beziehung zur Mutter. Aber vielleicht fragt man da besser einen Psychologen. (lacht) Vielleicht fühlen sich Schwule auch nur besser verstanden von Frauen. Eine konkrete Antwort gibt es nicht, da jeder Homosexuelle auch individuell anders gestrickt ist.

Tour-Daten:

08.10. - Köln, Gürzenich, 20 Uhr
31.10. - Essen, Grugahalle, 20 Uhr
05.11. - Dortmund, Westfalenhalle 3 A, 20 Uhr

27. September 2005



#1 seb1983
  • 28.09.2005, 21:29h
  • wenigstens geben diese Leute keine schwulenfeindlichen Kommentare ab, aber musikalisch ein Niveau mit Bushido sorry....
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#2 LinkerCacheAnonym
  • 28.09.2005, 22:16h
  • Oh, bitte verschont uns! Das ist ja gfast schon wie Gehirnamputiertes Musikantenstadl oder wie Karl Moik und seine Mumienparade
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#3 AlexiaAnonym