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München Der Gerichtsstreit um eine eventuelle homosexuelle Affäre Ludwig II. ist am Mittwoch mit einem Vergleich beigelegt worden. Vor dem Landgericht München I einigten sich ein Urenkel eines Oberstallmeisters des bayerischen Märchenkönigs und der Verleger eines Buches, in dem Ludwig II. eine homophile Verbindung mit jenem Bediensteten, Maximilian Graf von Holnstein, unterstellt wurde. Der Vergleich sieht vor, dass entsprechende Äußerungen in zukünftigen Auflagen entfallen. Bereits gedruckte Ausgaben des Buches sollen einen Beizettel des Urenkel erhalten, der auf die von ihm empfundene Ehrenrührigkeit der Textstelle hinweisen soll. In dem Buch "Geschichte in Liedern - Eine Zeitreise durch die Oberpfalz" hatte der Schwandorfer Heimatchronist und Autor Alfred Wolfsteiner über den Oberst-Stallmeister geschrieben: "Der Preußenfresser Johann Baptist Sigl nennt ihn gar Lolus - Anspielung auf Lola Montez und eine homophile Verbindung Ludwigs II. zu Holnstein." Sein Urenkel hatte der "Münchner Abendzeitung" dazu gesagt: "Man weiß ja um gewisse Züge von Ludwig II.", aber es gehe auf keinen Fall an, dass sein Vorfahre "da mit reingezogen wird". Obwohl das Gericht nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" im Prozess klar zu erkennen gab, dass die Klage keine Aussicht auf Erfolg gehabt hätte, einigten sich die Parteien auf den Vergleich. (nb)



Das ist der neue König Ludwig II.

Der junge Schauspieler Sabin Tambrea ist ein würdiger Nachfolger von Ludwig-Darsteller Helmut Berger.

20 Kommentare

#1 LinkerCacheAnonym
  • 28.09.2005, 16:18h
  • Wen interessieren schon die Bayern. sollen die doch in ihrem land bleiben und sich ne mauer drumrum bauen.-..
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#2 SvenAnonym
  • 28.09.2005, 16:40h
  • Ich kann's nur wiederholen: Homosexualität ist nichts Schlimmes, nichts Schlechtes und somit schon gar nicht etwas Ehrenrühriges.
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#3 SvenAnonym
  • 28.09.2005, 16:42h
  • Und PS letztlich sind die doch eh schon alle tot und nachweisbar ist sowas sowieso nicht!
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#4 ricalucas27Anonym
  • 28.09.2005, 16:45h
  • Welch eine Aufregung des Urenkels von diesem "Preußenfresser", Stallmeister des Ludwig II. Es ist doch Literaturwissenschaftlich nachgewiesen und durch zahlreiche Briefe des Königs versiegelt, dass er, der König, ausschließlich in puncto erotische Emotionen >Männerliebe< bevorzugte. Ob er diese Art der Liebe mit dem schönen ungarischen Schauspieler Josef Kainz, oder dem Sänger Albert Niemann und Franz Nachbaur tatsächlich auch >ausgelebt< hat, sei dahin gestellt und der König nahm dieses Geheimnis mit sich für alle Ewigkeit in sein Mausoleum.
    Robert
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#5 madridEUAnonym
  • 28.09.2005, 16:50h
  • Seit Jahren ziehe ich mir alles rein, was vom "Kini" handelt, dessen Leben und Wirken alles andere als stereotyp war. Bayern gilt dabei für Ausländer immer noch als typisch deutscher Folklore-Lieferant, obwohl wir Preussen weder jodeln noch Schuhplattler können. Viele Bajuwaren wollen es sicher gar nicht wissen, dass sie den regen internationalen Tourismus in ihrem Freistaat nicht zuletzt ihrem
    "sensiblen" Märchenkönig verdanken.
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#6 FloAnonym
  • 28.09.2005, 18:00h
  • An alle die, die mal wieder nur auf 'den Bayern' rumhacken können:

    "Obwohl das Gericht nach Angaben der 'Süddeutschen Zeitung' im Prozess klar zu erkennen gab, dass die Klage keine Aussicht auf Erfolg gehabt hätte, [...]"

    Was kann denn dann das (bayrische) Gericht dafür, dass sich der Beklagte auf diesen dämlichen Vergleich einlässt?

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil Leute.
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#7 AngelpowerAnonym
  • 28.09.2005, 18:23h
  • Die Bayern spinnen, aber das ist ja nichts Neues. Der "KINI" lebt und ist trotz seines bekannten Homoerotischen Lebensstils trotzdem ein Aushängeschild der BAyern. Vielleicht sollten selbige das einfach so akzeptieren. Wer mit wem und wie und warum ist nach über 100 JAhren sicherlich nicht mehr von Belang!
    Übrigens ist nicht alles, was jenseits des Weißwurstäquators liegt Preussen auch wenn die BAyern das standhaft so sagen. Wir sollten uns diesem Unsinn nicht anschließen! Die preussischen Lande sind Berlin und die MArk Brandenburg. Der Rest wurde vielleicht irgendwann von preussen regiert , aber sicher wird man deshalb kein Preusse. Die Südtiroler sind ja nach 60 Jahren Annektion durch Italien immer noch keine Italiener , sondern Südtiroler!
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#8 madridEUAnonym
  • 28.09.2005, 18:43h
  • @angelpower: Da hat meine Geburtsstadt aber viel weiter nordwestlich gelegen und ebenfalls zu Preussen gehört, was ich aber aus bayrischem Munde immer in Anführungszeichen setzen würde. . .Ausserdem fühle ich mich trotz protestantischer Taufe, "preussischer" Herkunft und sozialistischer Prägung immer sauwohl auf Urlaub in jenem Freistaat. Du doch sicher auch, wenn´s mal passt, oder ?
    Saludos de Wilfredo
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#9 angelpowerAnonym
  • 28.09.2005, 22:12h
  • So ich nach Bayern fahr fühl ich mich wohl na klar- aber dennoch bin ich kein " Preiß" sondern ein Rheinländer und wir sind soviel Preussen wie die Bayern Österreicher:-)!
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#10 LinkercacheAnonym
  • 28.09.2005, 22:24h
  • Also, wenn man sich mal so überlegt, wie in typischen amerikanischen Achtziger-Jahre-B-Movies die Deutschen dargestellt werden, dann ist das schon klar, das ALLE amerikanischen (auch die knipsenden Japaner) Touristen nur ein Ziel haben: Dieses Schloss!!

    Und wenn man dann noch darüber nachdenkt, wie Geistesabwesend manche Bayerischen Politiker über den Rest der deutschen Bevölkerung herziehen ( "nirgendwo in deutschland gibt es so Schlaue Menschen wie bei uns in Bayern"). dann denk ich wirklich mal langsam: Baut ne Mauer drumrum!! Aber fünfmal so hoch, wie die in Berlin!!!
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