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Berlin Die Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus fordert aufgrund der gestiegenen Zahl von HIV-Infektionen eine Präventionskampagne in der Hauptstadt, berichtet die dpa. Besonders die Aufklärung junger Schwuler müsse gefördert werden, sagte der lesben- und schwulenpolitische Sprecher, Thomas Birk, am Donnerstag in Berlin. Eine solche Aktion müsse auch die Betreiber von Szenelokalen und -treffpunkten mit einbeziehen. Als Grund für die zunehmende Zahl der Neuinfizierten führte Birk die deutlich gesunkene Bereitschaft an, sich beim Sexualverkehr innerhalb der Schwulenszene zu schützen. Auch andere sexuell übertragbare Krankheiten wie Syphilis und Gonorrhöe verbreiteten sich hierdurch zunehmend. Am Dienstag hatte das Robert-Koch-Institut von einer deutlichen Zunahme der HIV-Neuinfektionen unter Schwulen berichtet. Der gebürtige Krefelder Birk ist am 30. September für Jeannette Martins in das Berliner Abgeordnetenhaus nachgerückt.
Am Nachmittag kritisierte auch Farid Müller von der GAL in Hamburg die lokale Aids-Politik. "Der Senat muss den Kurs bei der Bekämpfung von Aids ändern. Bisher wurde Aids verharmlost. Dazu haben nicht zuletzt die drastischen Kürzungen bei der Prävention beigetragen. Die Anstrengungen zur Bekä¤mpfung der Krankheit wurden vermindert", so Müller. "Zuletzt bei den Kürzungen für den Haushalt 2005/2006 haben wir Grüne gewarnt, dass Hamburg nicht weniger, sondern mehr Prävention braucht. Jetzt ist genau das eingetreten, wovor immer gewarnt wurde: Sparen bei der Prävention ist ein Spiel mit dem Feuer." Einspareffekte würden durch die steigenden Behandlunskosten ohnehin beseitigt. (nb/pm)

akt. u 20.40h



18 Kommentare

#1 LinkerCacheAnonym
  • 06.10.2005, 17:39h
  • Sachma, haben die alle nen knall?? immer ist nur die rede von "den schwulen"...

    und, sind die heten etwa sicher davor??

    solange dieses vorurteil, das würden ja nur "die schwulen" kriegen, weiterhin kursiert, werden sehr bald die infektionsraten unter den heten rapide steigen. blos darüber redet ja keiner......

    das ist auch eine herrausforderung für pädagogen. denn derer sind die meisten schon vor den 80zigern im dienst gewesen und vertreten immer noch ihre angestaubten ansichten...
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#2 DesiAnonym
  • 06.10.2005, 18:50h
  • @LinkerCache

    Ne die Heten sind absolut nicht sicher davor - aber die Zahlen sagen auch das die Steigerungsrate der Infektionen bei den Homos wesentlich höher ist.

    Es muß wieder viel mehr Aufklärung betrieben werden und nicht nur in Szenelokalen sondern vor allem in den Schulen !
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#3 whateverAnonym
  • 06.10.2005, 18:50h
  • @linkercache

    auch, wenn es sich so anhört, als ob man die ganzen neu infektionen auf schwule abschieben wollte, ist leider ziemlich viel wahr an der behauotung, daß sich mehr schwule als heteros anstecken...
    2005 sind knapp 50% der neuinfektionen auf schwulen ungeschützten sex zurückzuführen...
    tja...50% ist die hälfte, also denkt man ja "heteros und homos stecken sich gleich viel an", wenn man aber bedenkt, daß es mehr heteros als homos auf dieser welt gibt, zeigt das, im der relation zur anzahl von schwulen/heteros mehr schwule HIV infiziert wurden, als heteros...
    deutlicher: wenn die infektionsrate bei heteros und schwulen gleich wäre, dann dürften es nur knapp 10% an infektionen durch schwulen sex sein, da das die prozentuale anzahl an schwulen in der bevölkerung ist....
    kann sien, daß das jetzt total unverständlich ausgedrückt ist, aber anders kann ichs auch nicht schreiben...
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#4 whateverAnonym
  • 06.10.2005, 19:01h
  • ich hab mir auch mal eben den entsprechenden dialog im anderen HIV beitrag angesehen...
    was da geschreiben wird zeigt für mich nur ein einziges bild: alle wollen mehr aufklärung und mehr präventiv-aktionen... nur wo etc. weiß keiner so richtig...
    meine meinung: es gibt keine lösung..
    die leute, die sich durch ungeschützten sex infizieren sind selber schuld (ja ja..is hart gesagt..steinigt mich). in der heutigen zeit weiß JEDER über HIV bescheit. zumindest jeder mit nem IQ von über 50.
    ich denke, daß es den meißten einfach scheißegal ist, ob sie sich infizieren oder nicht.,..hauptsache sie haben ihren spaß.
    wie soll man dagegen vorgehen?
    die antwort: garnicht, denn jeder der zublöd ist, ein kondom zubenutzten hat sich jeder sexuell übertragbare krankheit verdient...

    was bringt prävention, wenn man leute hat, denen das egal ist?
    da kann sich jede aids-hilfe noch so sehr den mund blutig reden. solche leute wollen das nicht hören...
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#5 MalteAnonym
  • 06.10.2005, 19:34h
  • Desi: "Es muß wieder viel mehr Aufklärung betrieben werden und nicht nur in Szenelokalen sondern vor allem in den Schulen !"

    Dann kann man nur hoffen, dass dann in dem Bundesland nicht Union und FDP regieren, denn was dann in punkto Homoaufklärung geschieht, sehen wir in NRW!
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#6 AngelpowerAnonym
  • 06.10.2005, 21:28h
  • Auch wenn 1100 Neuinfektionen bei Gays eine höhere % Aussage ist als knapp 900 bei den Heten finde ich es schon traurig , daß mit dem geringeren Schwulenanteil der Bevölkerung als schlimmer darzustellen. Die Steigerung von 600 auf 1100 (= +83%) finde ich genauso schlimm und frappierend wie die Zunahme von 550 auf 900 ( = + 63 % )bei den Heteros. Wer beide Zahlen wirken läßt, kann nur ganz klar sagen, daß nach wie vor die Neuinfektionen bei allen gefährlichh steigt und das man dagegen vorgehen muß. Wieder so zu tun als würde es in erster Linie die Schwulen treffen, nur weil der % Satz an den Gesamtschwulen höher ist, arbeitet ja politischen und religiösen Eiferern in die Hände. Beide Zahlen sind schlimm und wenn man sie vergleicht unerträglich, nicht schwul nicht hetero schlimm, sondern einfach schlimm!!!!!!!!
    !Dank sei der Kürzungspolitik in der AIDS Prävention seit 15 Jahren- ganz egal wer regierte!
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#7 blümlein-freundAnonym
  • 07.10.2005, 01:56h
  • das hilft auch nichts mehr.

    früher mögen die aids-hilfen in städten sicherlich gute anlaufstellen gewesen sein. heute hat bereits jeder 15jährige ein profil bei "gayromeo".

    sorry - ich musste das mal so knallhart sagen. aber das sollte man nicht vergessen, wenn man die situationen von vor 10 jahren und heute vergleicht.

    achja und noch was: ich gründe demnächst eine selbsthilfegruppe für LOREAL-WERBUNG-geschädigte.
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#8 reneAnonym
  • 07.10.2005, 02:41h
  • ...ich finde es einfach nur traurig, dass so viele von uns durch ihr leichtfertiges Verhalten in nächster Zeit sterben werden. Und mit uns meine ich jetzt uns Menschen, und nicht nur uns Homos. Bitte schützt euch, Leute!
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#9 madridEUAnonym
  • 07.10.2005, 10:05h
  • Es ist allseits bekannt, wie leicht man sich schützen kann. Vor allem ist unverständlich, weshalb
    promiske Schwule und Heteros nicht jeden Sexpartner einfach als potenziellen HIV-Träger ansehen und grundsätzlich verhüten. Ferner ist die Infektion zwar noch immer unheilbar, aber durch die immer besser werdende Therapie in unseren reichen Ländern nicht mehr tödlich, wie einige meinen. Bei frühzeitiger Erkennung lange vor Ausbruch opportunistischer Infektionen kommt die Behandlung sogar mit wenigen Medikamenten und die damit
    verbundenen Nebenwirkungen aus. Regelmässige Routine-Tests sind zu empfehlen !
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#10 AngelpowerAnonym
  • 07.10.2005, 19:03h
  • @blümlein: deine Logik ist bestechend, weil heute alle eher virtuell chatten und dann auf hochdeutsch ficken ist jede AIDs Prävention überflüssig?! Mein lieber weil die meisten heute glauben das HIV in Grenzen heilbar sei, leben sie promisker und was viel schlimmer ist machen Sex der lange als zu gefährlich gilt. Wo aufgeklärt wird ist wohl zweitrangig, Hauptsache es wird rcihtig aufgeklärt!
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