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Lust auf einen Fick ohne nervige Diskussionen - dann helfen Gary B. oder Julian Rock Hard, die Püppchen der Liebe.

Von Carsten Weidemann

Ihr Image ist zwar nicht gerade das beste - dennoch bieten Liebespuppen Befriedigung ohne Zickereien und wollen garantiert nicht am nächsten Morgen bekocht werden. Man muss auch nicht stundenlang bei gayromeo chatten, um am Ende doch nur bei einem langweiligen Schwätzer zu landen.

Liebespuppen sind zwar besonders unter Heterosexuellen beliebt - bei denen ist es auch schwieriger, an Sexpartnerinnen ranzukommen. Dennoch verkaufen sich in Sexshops auch die männlichen Puppen immer besser - sie heißen "Gary B.", "Julian Rock Hard" oder "Big John" - die meisten lassen sich einfach aufblasen und haben eine montierbaren Vibrator. Das Beste: Es gibt keine Gefahr, sich mit HIV oder anderen Krankheiten zu infizieren.

Dabei braucht man kein Millionär zu sein, um sich eine qualitativ hochwertige Puppe zu holen. Gary B., ein beliebtes Einsteigermodell, gibt es bereits für 45,50 Euro. Gary ist lebensgroß, hat einen Penis-Vibrator und zwei entzückende Liebesöffnungen, an denen man sich jederzeit und ohne Murren seinerseits vergehen kann. Für Liebhaber empfiehlt sich Big John, der seinen Namen wirklich verdient hat (49,90 Euro). "Julian Rock Hard" zum dreifachen Preis hat darüber hinaus lebensechtes Haar, verführerische braune Augen und - ganz wichtig - einen muskulösen, engen Arsch. Seine Eier vibrieren und eine rotierende Zunge sorgt für Extra-Sexyness, egal, was man mit ihr anstellt.

Was kaum jemand weiß: Die moderne Sexpuppe ist eigentlich eine Erfindung der Nazis. Im geheimen "Borghild-Projekt" wurde 1941 angeblich das erste Lustobjekt - damals natürlich eine Frau - im Hygiene-Institut Dresden hergestellt. Die Reichsregierung hatte einen Ausfall von Soldaten durch Prostituierte zu beklagen, die sich in der Fremde sexuell übertragbare Krankheiten einfingen. Den Kriegern sollte so "die Triebabfuhr erleichtert werden".

Diese unrühmliche Vergangenheit haben die Püppchen aber schon längst abgestreift - besonders die männlichen, die sich seit den 70er Jahren immer größerer Beliebtheit erfreuen. Und wenn man genug von ihnen hat, klappt man sie zusammen und steckt sie in den Schrank - versuch das mal mit einem echten Mann!

8. Oktober 2005



#1 Grinsekatze76Anonym
  • 11.10.2005, 10:24h
  • Borghild, die angebliche Sexpuppe Heinrich Himmlers wurde schon lange als schlechter Scherz enttarnt.
    Vergleiche:

    www.rochuswolff.de/weblog/archiv/2005/06/22/10.02.56/

    Anmerkung der Redaktion: Danke für den Hinweis, liebe Grinsekatze76. Halte Dich doch künftig aber an die Netiquette. Respektlosigkeiten und Beleidigungen dulden wir in diesem Forum nicht, deshalb haben wir zwei Sätze Deines ursprünglichen Kommentars gestrichen.
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#2 PuhhAnonym
  • 14.10.2005, 20:58h
  • Das meint ihr doch nicht ernst, oder?
    Diese Puppen aus dem selben Material wie Schwimmflügel oder sonstiges aufblasbares Kinderbadegetier, mit scharfen Schweißnähten um die Öffnungen und weit aufgerissenem Mundloch kann Mann doch nicht ehrlich empfehlen.

    Der langweiligste Schwätzer ist doch immer noch besser als eine PVC-Puppe!
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#3 LuziferAnonym
#4 oleAnonym
  • 07.11.2005, 19:22h
  • Ich kann mir auch was besseres vorstellen,als ne Luftmatratze zu poppen.
    So hässlich kann doch gar niemand sein,um auf son Zeug angewiesen zu sein.
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