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Suat Bahceci, Deutschlands Mr. Gay 2004, erreichte bei den ersten internationalen Mr.-Gay-Wahlen den zweiten Platz.

Von Jan Gebauer

Zwar gibt es in Deutschland mittlerweile einen neuen Mr. Gay, aber ganz hat Suat Bahceci (19), der Sieger der schwulen nationalen Schönheitswettbewerbs 2004, noch nicht mit dem Thema abgeschlossen. Der Türke durfte dieses Jahr nach Palm Springs zu den internationalen Mr.-Gay-Ausscheidungen, um Deutschland zu vertreten. Im spannenden Finale am 9. Oktober mit insgesamt elf Teilnehmern belegte Bahceci schlussendlich gemeinsam mit seinem österreichischen Kollegen Aaron Michael Jackson (32) den zweiten Platz. Der Sieg ging an Jesse Bashem (21) aus San Diego, der erst eine Stunde zuvor auch die Wahl zum Mr. Gay USA 2006 gewonnen hatte. Die internationale Endausscheidung, die im Riviera Resort in Palm Springs stattfand, beinhaltete hauptsächlich Teilnehmer aus Europa.

Knackige Jungs aus den Niederlanden, Bulgarien und Bosnien-Herzegovina stellten sich den Juroren zur Wahl. Auch der derzeitige Mr. Gay Europe 2005, David Thorkildsen aus Norwegen, war dabei. Für das kommende Jahr haben Länder wie Brasilien oder Israel Interesse an dem Event bekundet. Für Bashem, der eigentlich als Gymnastik-Lehrer und Surfer aktiv ist, hat sich der Gewinn nicht nur aus Prestigegründen gelohnt. Der Amerikaner durfte zwei Flugtickets, einen Modellvertrag, hochwertige Kleidung sowie die Möglichkeit für professionelle Foto-Shootings und Schauspielstunden mit nach Hause nehmen.

Die Idee zur internationalen Mr.-Gay-Wahl stammt von dem Produzenten Don Spradlin und seinem Partner, Tom Roth. Laut Spradlin fand die Schönheitskonkurrenz in Palm Springs statt, weil es hier den ersten und bisher einzigen schwarzen und offen schwulen Bürgermeister der USA gibt: Ron Oden. Der Politiker stellte sich für die Veranstaltung sogar als Juror zur Verfügung. Ferner verpflichteten sich Mark Leno (Mitglied im Abgeordnetenhaus von Kalifornien) und Regisseur Dirk Shaffer ("Circuit") als Jury-Mitglieder. Dieser soll Schwule in der Öffentlichkeit repräsentieren und etwas für die Anerkennung in der Öffentlichkeit tun. "Unsere Veranstaltung ist etwas völlig Neues", sagte Spradlin. "Es geht nicht um Leder, Drag oder große Muskeln. Wir wollten eher den 'Jungen von nebenan' finden. Die Europäer sind uns da schon vier oder fünf Jahre voraus."

13. Oktober 2005



#1 HerbertAnonym
  • 13.10.2005, 19:43h
  • Wie traurig, das für Deutschland nun auch schon ein Ausländer, also in diesem Fall ein Türke für unser Land antreten muss. Aber das ganze kennt man ja bereits aus dem Fussball...

    Was sind überhaupt "Mr.-Gay-Ausscheidungen" ? Machen die da auf den Boden und lassen es dann bewerten ;-) ?
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