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  • 08. Dezember 2003, noch kein Kommentar

London Der wegen seiner arg homophoben Musik in Kritik geratene jamaikanische Reggae-Star Bounty Killer hat kurzfristig ein Konzert in London abgesagt. Während der Künstler sagte, dies habe nichts mit den Protesten zu tun, feierten Homo-Organisationen die Absage als Sieg. "Das ist ein fantastischer Sieg über Homophobie", sagte etwa Peter Tatchell, Sprecher der Homoaktivisten-Truppe Outrage, die am meisten gegen Bounty Killer agitiert hatte. Tatchell hatte Scotland Yard ermutigt, gegen den Sänger zu ermitteln. In mehreren Titeln fordert er zur Ermordung Homosexueller auf, unter anderem durch verbrennen, ertränken, steinigen und auspeitschen. Die Polizei hatte daraufhin mehrere Platten beschlagnahmt, die Untersuchung dauert jedoch noch an. (nb)