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London Nach dem offenbar schwulenfeindlichen Mord an einem jungen Mann in London hat die Polizei im Zusammenhang mit dem Verbrechen am Montag drei Männer verhaftet. Die Jugendlichen, die über Nacht verhört wurden, sind am Dienstag jedoch auf Kaution freigelassen worden. Die beiden 17-Jährigen und ein 14-Jähriger waren ursprünglich wegen eines Verkehrsdeliktes festgenommen wurden und müssen sich erst im November bei der Polizei melden; ein Indiz, dass es sich vermutlich nicht um die Täter handelt. Die Polizei sucht immer noch Zeugen, die berichten können, wie vermutlich zwei Jugendliche den 24-jährigen Jody Dobrowski am Freitag in einer Cruising-Area zu Tode geprügelt haben. Die Polizei bittet weiterhin die rund 12 Personen, die sich zur Tatzeit in der Nähe des Tatortes aufgehalten haben, sich zu melden. Vor allem ein Zeuge, der am Sonntag der Polizei erste Details anonym am Telefon berichtete, solle sich erneut melden. Die Lokalnachrichten von BBC und ITV blendeten die Telefonnummern von Polizei und einer Art Schwulem Überfalltelefon am Montag lange ein, die Moderatoren forderten ein Anrufen aus "Bürgerpflicht". Zuvor hatten sich auch die Familie des Ermordeten und Londons Bürgermeister Ken Livingstone entsprechend über die Medien an die Bevölkerung gewandt. Das breite Medienecho ist jedoch zwiespältig; beim Privatsender ITV wurde kommentiert, für die Eltern des Opfers hätte es einen doppelten Schock gegeben: die Nachricht vom Tode und von der Homosexualität des Sohnes. In der BBC kamen Anwohner zu Wort, die die Tat zwar verurteilten, aber meinten, es käme nicht zu Gewalt, wenn Homosexuelle sich dort nicht mehr nachts treffen würden. In der schwulen Szene um Clapham Common mehrten sich die Stimmen, die das Nicht-Melden der Zeugen als unverständlich bezeichneten. (nb)



#1 mikAnonym
  • 19.10.2005, 00:07h
  • sehr bedenklich. da wird ein 24jähriger mann zu tode geprügelt und die bürger beschweren sich über das nächtliche treiben im park. wie armseelig kann man eigentlich sein?
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#2 SaschaAnonym
  • 19.10.2005, 00:44h
  • Wo und wann leben wir eigentlich? Es darf doch wohl nicht ernsthaft wahr sein, dass hier auch noch Opfer zu Tätern gemacht werden. Genau da hört die so genannte Presse- und Meinungsfreiheit nämlich auf!!!
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#3 ThomasAnonym
  • 19.10.2005, 10:08h
  • Das ist doch wohl echt voll zum Kotzen!! Wie kann es bittschön sein, das !!! 12 !!! Leute zuschauen wie jemand von 2 Leuten zu Tode geprügelt wird?! Mensch wann begreifen wir eigentlich endlich das wir nur gemeinsam und miteinander stark sind, ist doch wohl lächerlich das der Kerl sterben musste nur weil keiner der Anwesenden soviel Arsch in der Hose hatte einzugreifen!!!
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#4 HobbelAnonym
  • 19.10.2005, 15:14h
  • Seht es doch mal so: hier wäre um die Sache nie so viel Wirbel gamcht worden, hier hätten wir wohl kaum etwas advon erfahren und dort ist es ein riesiges Medienereignis, sprich das ganze Land weiß von diesem Mord. Sogar der Bürgermeister hat sich eingeschaltet. Man sollte nicht immer nur den einen negativen Satz eines Berichts lesen, sondern auch die vielen positiven.
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#5 Uli aus NRWAnonym
#6 SteffiAnonym
  • 22.10.2005, 00:57h
  • ich finde es auch zum Kotzen, das ihm keiner geholfen hat´und das jetzt noch gesagt wird, das wenn die >Schwulen sich nicht in dem Park rumtreiben würden, es keine Gewalt gäbe, ist doch lächerlich, ich habe sehr viele schwule Freunde und die Gefahr lauert immer überall, da braucht man nur zur S- Bahn gehen. Und ich kenne die , die gerne mit schwulen reden, aber wenn es hart auf hart kommt kneifen sie und halten die Schnautze. Ich steh zu den schwulen immer und krümmt ihnen einer ein Haar, ich würde immer eingreifen und helfen , ich habe es schon gemacht.
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