Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?3662

Berlin Ein Großteil der bundesweit tätigen schwul-lesbischen Verbände haben CDU/CSU und SPD einen gemeinsamen Forderungskatalog für die Koalitionsverhandlungen vorgelegt. Neben einem umfassenden Antidiskriminierungsgesetz und Ausbau des Lebenspartnerschaftsrechts zielen weitere Forderungen auf Maßnahmen zur Integration und Toleranz, die Bekämpfung von Rechtsextremismus und Hassverbrechen, den Bau des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen und die Gründung einer Magnus-Hirschfeld-Stiftung. Des Weiteren fordern die Gruppen eine grundlegende Reform des Transsexuellengesetzes, intensivere Anstrengungen zur Bekämpfung von HIV und AIDS, den Ausbau der Bürgerrechte in Europa sowie ein Asylrecht für verfolgte Homosexuelle. Zu dem vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) initiierten Bündnis gehören der Arbeitskreis Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr (AHsAB), die Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule und Lesbische Paare (SLP), der Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen (Befah), die International Lesbian and Gay Association ILGA Europe, das Jugendnetzwerk Lambda, der Lesbenring, das Netzwerk lesbischer Fach- und Führungskräfte (Wirtschaftsweiber), die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK), der Verband lesbischer und schwuler Polizeibediensteter Deutschland (VelsPol) und der "Bundesverband schwuler Führungskräfte" (Völklinger Kreis e.V.). (nb/pm)



15 Kommentare

#1 Adrian AhlhausAnonym
  • 20.10.2005, 17:24h
  • Das hört sich gut an. Mit Lobbyarbeit kommt man weiter als mit Schlagzeilen.
    Die Zusammenarbeit der schwulen (und lebischen) Verbände/Gruppen/Vereine sollte auf Dauer etabliert werden. Das vieles hinter den Kulisse geschieht, sollte nun nicht zu Misstrauen führen. Die Ergebnisse sind wichtig. Und darüber sollte bercihtet werden. - Wünsche ich mir.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Klaus aus EssenAnonym
  • 20.10.2005, 20:04h
  • Das ist alles gut und richtig ---- nur bei der Vielzahl der Forderungen befürchte ich, daß sich die meisten Politiker sehr schnell sehr überfordert fühlen werden!
    Leider!!!!!!!!!!!!!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Adrian AhlhausAnonym
  • 20.10.2005, 21:42h
  • @Klaus - Sieht doch so aus als sei aus jeder der beteiligten Gruppen/ Verbände/ Oragnisationen/ Vereine etwas gekommen. Das ist schon eine unübersichtliche Themenvielfalt. Diese Menge ist ein Problem, zugegeben. Aber diejenigen, die sich selbst als unterpriviligiert einschätzen, machen es üblicherweise zur Existenzfrage, dass die ureigenen Interessen wiedergegben werden. Da muss eine Vernunft erst noch durchsetzen, dass diese von Dir angesprochene Kakophonie, damit übergreifende Interessen formuliert werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 manni2Anonym
  • 20.10.2005, 22:04h
  • Hoffe die Verbaende bleiben am Ball und lassen nicht locker. Mein Mann und ich schreiben auch privat unsere Forderungen an die so ueberforderten
    Politiker, die ja niemals etwas gegen uns Schwule haben oder uns auch nur in geringster Weise dikriminieren wollen....doch nur gleichstellen wollen
    sie uns nicht.......
  • Antworten » | Direktlink »
#5 HobbelAnonym
  • 21.10.2005, 12:21h
  • Die Regierung hat ja auch sonst nichts zu tun. Gegen die Arbeitslosigkeit kämpfen bsw. oder eine Lösung für die wirtschaftliche Krise zu finden. Das werden die meisten Leute für dringender erachten als die Probleme der Homosexuellen.
    Wobei der Kampf gegen AIDS wirklich ein wichtiges Thema ist, das sie auch aufgreifen sollten.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 PierreAnonym
  • 21.10.2005, 13:51h
  • Was ist denn mit dem Ergänzungsgesetz zum Partnerschaftsgesetz, was vom Bundesrat ja blockiert wurde?
    Das wäre äußerst wichtig, endlich zu verabschieden, weil hier wesentliche Dinge der Gleichstellung geregelt sind.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 BebeAnonym
  • 21.10.2005, 19:32h
  • Eine Regierung kann Gleichstellen und gleichzeitig nicht aufhören, etwas gegen die Arbeitslosigkeit zu tun.

    Das eine schliesst das andere nicht aus!

    Die Arbeitslosigkeit ist kein Grund, sich gegen Gleichstellung auszusprechen, sie könnte ja sogar durch Hartz IV ein Grund sein, gleichzustellen.

    ...wenn das Parlament will...
  • Antworten » | Direktlink »
#8 LinkerCacheAnonym
  • 21.10.2005, 21:00h
  • @Babe: Solange der Ex-wirtschaftsminister Clement diese Sachen hier>>>
    www.jungewelt.de/2005/10-21/012.php
    >>
    www.arbeitsmarktreform.de/
    Arbeitsmarktreform/Navigation/Presse/nachrichten,did=77904.html
    Zumindest bin ich als Arbeitsloser nicht damit einverstanden, das ein Politiker, der diesen scheiss selber verzapft hat, Arbeitslose als "Parasiten" darstellt.

    also, mit dem GG ist das alles nicht so ganz konform, denn da heißt es ja so schön, "alle menschen sind gleich".
  • Antworten » | Direktlink »
#9 BebeAnonym
#10 wolfAnonym
  • 22.10.2005, 19:57h
  • ich muss mich doch sehr wundern, dass eine regierung mit der relativierung von rechten, die eigentlich im grundgesetz stehen, überfordert sein soll ??????
    machen wir uns doch weiterhin lächerlich mit tuntiger demokratischer seele und wählen, wenn wir arriviert sind cdu !
    wo bleibt der gesunde bürgersinn, 50 jahre sind wir abkassiert worden, ohne rechte erhalten zu haben, klappt auch in den neuen beitrittsgebieten im osten phantastisch : mein haus, mein garten , mein wassergrundstück?
    wer bezahlt`s ?
  • Antworten » | Direktlink »