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Hamburg Auf dem neuen Album von Robbie Williams, dem heute erscheinenden "Intensive Care", findet sich ein neues, vermeintlich homophiles Lied des britischen Popstars. In dem rockigen "Your Gay Friend" singt der Sänger aber offenbar eine verheiratete Frau an, mit der er ins Bett steigen will - bis dahin will er als eine Art schwuler Kumpel dienen: "oh! woohoo! / and I'll be your gay friend / cus your marriage never ends / till we fuck and fight again" lautet der Refrain. Das neue Album enthält insgesamt 12 Songs. Homosexualität nutzte der mittlerweile 31-Jährige immer wieder für PR-Zwecke und gab sich gelegentlich selbst als schwul aus. (nb)



Das Beste von Robbie Williams

Das erste neue Album des britischen Superstars nach zwei Jahren: "In And Out Of Consciousness: Greatest Hits 1990-2010"
Robbie Williams will ein homosexuelles Baby

Der britische Popstar wünscht sich mit seiner neuen Ehefrau ein schwules oder lesbisches Kind.

15 Kommentare

#1 SaschaAnonym
  • 21.10.2005, 19:07h
  • Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, wie Herr Williams das Thema Homosexualität immer wieder für kommerzielle Zwecke missbraucht und nicht zuletzt mit seinen ach so witzigen Outings, die er spätestens 24 Stunden später energisch dementieren lässt, ins Lächerliche zieht. Nur weil jemand einen 28-Millionen-Euro-Vertrag hat, gibt ihm das noch lange nicht das Recht, auf derart subtile Weise Homosexuelle zu verunglimpfen - und genau das tut er. Ich verstehe beim besten Willen nicht, wie auch nur ein einziger selbstbewusster (aber wie viele gibt es davon?) Homosexueller diesen verantwortungs- und niveaulosen Typen mit dem Kauf seiner Alben unterstützen kann. Entweder weiß Mr. Williams wirklich selbst nicht, was er will, oder er verfolgt eine perverse und meines Erachtens inakzeptable PR-Kampagne. Man sollte ihm verbieten, den Begriff "gay" weiterhin in den Mund zu nehmen!
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#2 BriceAnonym
  • 22.10.2005, 23:51h
  • @ Sascha
    Ich muss das berichtigen, was du geschrieben hast, denn Robbie hat den höchstdotierten Musikvertrag überhaupt gekriegt, und zwar hat er, festhalten, 104 Millionen € gekriegt. ich weiß sogar den ganz genauen Betrag, er ist über viele Ecken mit mir verwandt!
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#3 ich bins halt!Anonym
  • 23.10.2005, 15:36h
  • wow, toll! aber was tut dein minimales verwandtschaftsverhältnis zu ihm hier zur sache?
    mal ganz ehrlich jungs und mädels: was für erbsenzähler seid ihr eigentlich, dass man sich über sowas beschweren muss/kann/sollte?
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#4 bumblebeeAnonym
  • 23.10.2005, 18:49h
  • PONS - Wörterbuch:
    gay = lustig, vergnügt, fröhlich, lebenslustig, farbenfroh, bunt (und auch: schwul)...

    Typisch, dass Homos bei dem Begriff "gay" immer an das Eine denken...wer der englischen Sprache mächtig ist, kennt auch die andere Bedeutung des Wortes!
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#5 SaschaAnonym
  • 23.10.2005, 23:19h
  • Eine kleine Bemerkung zu den beiden vorstehenden Kommentaren: ihr scheint größere Probleme damit zu haben, Inhalt und Stoßrichtung meines Beitrages zu erfassen...
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#6 dragonwarriorAnonym
  • 24.10.2005, 09:34h
  • @ sascha...

    ich finde du schiest da heftig über das ziel hinaus...

    es ist mir ziemlich egal, ob mr. williams nun hetero, bi- oder homosexuell ist.

    und wenn er alles f..., was nicht bei drei auf den bäumen ist, okay, dann soll er's meinetwegen tun.

    mann könnte das ganze natürlich auch mal anders betrachten: ich würde mir wünschen, dass mehr heteromänner so offen mit klischees spielen würden, wie mr. williams das tut.
    letzten endes scheints ihm schnurz zu sein, was andere darüber denken, und die einstellung ist mir zugegebenermaßen recht sympatisch.

    ob hinter der fassade nicht noch was anderes steckt - und das scheinen ja viele sebsternannte insider zu sehen - ist ne andere frage...

    ich finde jedenfalls nicht dass sich aus dem oben zitierten text ne "verunglimpfung" ableiten lässt... sorry...
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#7 martinAnonym
  • 24.10.2005, 09:54h
  • @sascha

    ich fühle mich nicht dadurch beleidigt, wenn der mal für nen tag behauptet, er wäre schwul.
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#8 sprachenexperteAnonym
  • 24.10.2005, 13:09h
  • @ bumblebee:

    Bei dem Wort "gay" denken heute nicht nur Schwule automatisch an "schwul/lesbisch", auch die englischsprachigen Heteros tun das. "Gay" hatte bis in die 50er Jahre hinein viel stärker die Bedeutung "fröhlich" usw., allerdings wurde diese Bedeutung inzwischen so weit in den Hintergrund gedrängt, dass - außer in Texten aus der Zeit vor den 60ern und in festen Wendungen - "schwul/lesbisch" die vordergründige Bedeutung ist. Wer "gay" heute im Sinne von "fröhlich" verwendet, riskiert unweigerlich, dass nicht das verstanden wird, was ausgedrückt werden sollten. Sagt jemand "I'm so gay" würde das heute nicht "Ich bin so froh" bedeuten - das wäre ein eindeutiges Coming Out.
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#9 SaschaAnonym
  • 24.10.2005, 13:30h
  • 1. Wer der englischen Sprache mächtig ist, weiß auch ohne Pons-Wörterbuch, dass Mr. Williams den Begriff "gay" in den von mir bezeichneten Fällen in der Bedeutung "schwul" gebraucht hat (zum Sprachverständnis gehört die Berücksichtigung des jeweiligen Kontextes).

    2. Das Problem besteht für mich nicht darin, welche sexuelle Identität Mr. Williams nun tatsächlich hat, sondern dass er Homosexualität als etwas behandelt, das allenfalls für den Witz des Tages gut ist, woraufhin dann am nächsten Tag die Beteuerung folgt: Nein, ich bin natürlich heterosexuell!

    3. Wer sich durch ein derart respektloses Verhalten als Homosexueller nicht "beleidigt" fühlt, der meint wohl selbst, dass die homosexuelle Identität weniger wert ist als die heterosexuelle!
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#10 dragonwarriorAnonym
  • 24.10.2005, 14:52h
  • nein, ich meine ganz und garnicht, dass eine homosexuelle identität weniger wert ist, wie eine heterosexuelle...

    allerdings meine ich, dass man solche sachen überbewerten kann... und sorry, ich fühl mich wirklich nicht im geringsten von robbie angegriffen...

    das hat mit meiner identität als schwuler mann überhaupt nichts zu tun...

    robbie sorgt für verunsicherung... wer weiß, vielleicht fickt er wirklich mit beiden geschlechtern...

    vielleicht spielt er auch mit identitäten oder klischees... das ist sein recht, als künstler wie als mensch... er beleidigt niemanden - wie andere künstler oder politiker das tun.

    meinetwegen kann er das weitermachen. ich seh da keinen schaden... beim besten willen nicht...

    mir wärs im gegenteil lieber, viel mehr heteromänner würden so locker damit umgehen... und sich selbst nicht so ernst nehmen...

    man kann den wert der "identität" - wenns den soetwas wie ne allgemeine schwule identität gibt, was ich zu bezweifeln wage - auch überschätzen...
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