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  • 09. Dezember 2003, noch kein Kommentar

Hamburg Die Regierung aus CDU, FDP und Schill-Partei des nicht offen schwulen Bürgermeisters Ole von Beust (CDU) in Hamburg ist am Ende. Von Beust kündigte in einer Pressekonferenz am Dienstag an, dass die Bürgerschaft aufgelöst und damit der Weg für Neuwahlen freigemacht werden soll. Die Auflösung, über den die Bürgerschaft entscheidet, solle noch in diesem Jahr beschlossen werden. Voraussichtlich am 29. Februar 2004 könnten dann die Hansestädter zur Wahlurne gehen. Von Beust gab an, erneut zu kandidieren. Hintergrund des Endes der Koaliation ist das Gerangel um den Einfluss von Ronald Schill. Von Beust hatte den Parteigründer im Herbst von seinem Amt als Innensenator entlassen, nachdem dieser ihm und dem mittlerweile offen schwulen Justizminister Roger Kusch ein Verhältnis unterstellte und ihn damit offenbar erpressen wollte. Der Bundesvorstand der Partei hatte Schill am Wochenende von seinem Landesvorsitz enthoben, was Schill und einige in der Bürgerschaft sitzende Parteigenossen jedoch nicht akzeptieren wollen. Damit bröckelte auch die dünne Mehrheit von vier Sitzen der rechtskonservativen Regierung. (nb)