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Rio de Janeiro Ein brutaler Mord an einem schwulen Aktivisten erschüttert Brasilien. Cláudio Alves dos Santos wurde vor seiner Ermordung noch ausgiebig gefoltert, gab die Polizei an. Der 40-jährige Santos war prominentes Mitglied der Homogruppe Disque Defesa Homossexual (DDH) und setzte sich gegen Diskriminierung ein. Die Polizei geht von einem Hassverbrechen aus. (nb)



10 Kommentare

#1 mikAnonym
#2 HobbelAnonym
#3 TimoAnonym
  • 25.10.2005, 22:08h
  • Schuld an solchen Verbrechen sind nicht nur die Täter im engeren Sinne. Eindeutig mitschuldig sind auch die Politiker und Kleriker dieser Welt, die gegen Schwule, Lesben und Transsexuelle wettern! Sie liefern mit ihren Worten die Rechtfertigung für solche Taten und verbreiten Hass.
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#4 chrisAnonym
  • 26.10.2005, 09:53h
  • Hallo Junx, ich habe Euren Eintrag zuvor gelesen zur Ermordung des Brasilianischen Aktivisten. Ihr habt alle drei in gewisser Weise Recht. Timo meint auch die Politiker tragen Mitschuld - ich würde sagen der Mensch an und für sich. Schauen wir doch mal zurück in der Geschichte. Einmal wurden die Juden verfolgt anschl. oder zeitgleich die Schwulen. Die Kirche hatte Menschen hingerichtet die Ihr im Weg standen. (Hexenverbrennung). Auf dieser Welt wird gehäuchelt und gelogen, daß sich die Balken biegen. Am schlimmsten sind diese Menschen, die Ihre ware Neigung läugnen und alles erdenkliche tun um weiterhin nicht ertappt zu werden.(hochragngige Politiker/Kirchenoberhäupter) ich meine damit Ihre Homoph. Neigung. Leider wird sich der Mensch nicht ändern.
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#5 chrisAnonym
  • 26.10.2005, 09:54h
  • Hallo Junx, ich habe Euren Eintrag zuvor gelesen zur Ermordung des Brasilianischen Aktivisten. Ihr habt alle drei in gewisser Weise Recht. Timo meint auch die Politiker tragen Mitschuld - ich würde sagen der Mensch an und für sich. Schauen wir doch mal zurück in der Geschichte. Einmal wurden die Juden verfolgt anschl. oder zeitgleich die Schwulen. Die Kirche hatte Menschen hingerichtet die Ihr im Weg standen. (Hexenverbrennung). Auf dieser Welt wird gehäuchelt und gelogen, daß sich die Balken biegen. Am schlimmsten sind diese Menschen, die Ihre ware Neigung läugnen und alles erdenkliche tun um weiterhin nicht ertappt zu werden.(hochragngige Politiker/Kirchenoberhäupter) ich meine damit Ihre Homoph. Neigung. Leider wird sich der Mensch nicht ändern.
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#6 thomasAnonym
#7 wolfAnonym
  • 26.10.2005, 14:15h
  • offensichtlich macht sich keiner richtig klar, dass unsere gesellschaft (weltweit), vor 20-30 jahren weiter und toleranter war ???
    der konservativismus und fundamentalistische religionsgemeinschaften, haben es geschafft, dass 20jährige einen horror, z.b. vor fkk-baden, haben.
    in talkshows, wie beckmann, werden heute wieder schauspielerinnen gefragt : was empfinden sie bei nacktszenen ? und die antwort, wie in den 50zigern : wenn der regisseur und das drehbuch gut sind, dann ja.
    nur wir leben 2005 !!!!!!!
    logischerweise nimmt durch diese , sich verstärkende haltung, auch die intoleranz und der hass auf uns schwule zu !
    es ist nicht mehr damit getan, darauf zu warten, dass die gesellschaft sich nach vorne entwickelt, die zeiten sind endgültig vorbei, der trend ist eher umgekehrt.
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#8 madridEUAnonym
  • 27.10.2005, 10:12h
  • Die durch und durch käuflichen Behörden und korrupte Polizei in Brasilien machen es bei geringer Aufklärungsquote allen Verbrechern leicht, jemanden zu liquidieren, dessen Nase ihnen nicht passt. Die Bevölkerung in diesem riesigen Land ist jedoch nicht grundsätzlich homofeindlich, ja sogar sicher vergleichsweise aufgeschlossener als in Polen oder Portugal. Wer einmal längere Zeit in Brasilien gelebt hat, wird mir recht geben.
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#9 SaschaAnonym
  • 27.10.2005, 11:32h
  • @madridEU: Da ich bereits längere Zeit in Brasilien gelebt habe, kann ich dir ausdrücklich sagen, dass die brasilianische Gesellschaft in weiten Teilen offener und toleranter mit Homosexualität umgeht, als dies beispielsweise in Deutschland der Fall ist. Man merkt dies nicht zuletzt bei Jugendlichen und jungen Menschen, bei denen homophobe Töne und homophobes Verhalten bei weitem nicht so verbreitet sind wie bei uns. Es gibt in den großen Städten sogar einige sehr gute Modellprojekte mit fächerübergreifendem Unterricht an den öffentlichen Schulen zum Thema sexuelle Vielfalt und Respekt vor derselben. Das Problem besteht jedoch in der Tat darin, dass die Politik und auch die Linksregierung von Präsident Lula bisher sehr wenig für die rechtliche Gleichstellung und einen effektiven Diskriminierungsschutz von Homosexuellen getan haben. Sollte sich dies in absehbarer Zeit ändern (Tendenzen in dieser Richtung sind erkennbar, auch wegen der starken, selbstbewussten Homo-Bewegung) traue ich der brasilianischen Gesellschaft durchaus zu, in Sachen Gleichberechtigung sogar weltweit eine führende Position einnehmen zu können.
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#10 madridEUAnonym
  • 27.10.2005, 13:53h
  • @sascha: So ist es ! Bereits in den 70ern bin ich zwischen Rio und Madrid hin- und hergependelt und die Homofreundlichkeit der Brasilianer war schon damals wesentlich ausgeprägter als in Europa.
    Die rechten Todesengel der "Esquadrão da Morte waren" und sind jedoch allgegenwärtig, wogegen Lula wohl auch nichts in solch einem enorm grossen Land unternehmen kann.
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