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Berlin Die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) "haben erneut bei Partei- und Fraktionsführung auf eine Beachtung der Anliegen von Lesben und Schwulen in den Koalitionsverhandlungen und der daraus resultierenden Regierungsarbeit gedrungen", so LSU-Sprecher Axel Hochrein in einer Pressemitteilung. So müsse das Lebenspartnerschafts-Ergänzungsgesetz die steuerliche Ungleichbehandlung zwischen Ehe und Eingetragener Lebenspartnerschaft beenden und eine Gleichstellung herbeiführen, fordert die LSU, ohne allerdings auf das ausstehende Adoptionsrecht für Homopaare einzugehen. "Die Festlegung der Union auf eine 1:1 Umsetzung der EU-Richtlinien zum arbeitsrechtlichen Antidiskriminierungsgesetz wird von der LSU begrüßt", schreibt Hochrein - die umfassenden Vorgaben im Arbeitsrecht sind aber ohnehin umzusetzen. Im zivilen Antidiskriminierungsgesetz fordert die LSU die Diskriminierungsgründe Alter, Behinderung und sexuelle Orientierung mit aufzunehmen. "Eine 'Hierarchie' oder ein Ausschluss von Diskriminierungsgründen widerspricht dem Ziel dieser Richtlinie", so Hochrein. Die LSU hatte bereits im Sommer ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz gefordert, konnte sich damit aber offenbar nicht bei den Parteikollegen durchsetzen. (nb/pm)



#1 dragonwarriorAnonym
  • 04.11.2005, 08:52h
  • also mal ehrlich, die headline des artikels ist ja nun wirklich ne schande für jeden profi-journalisten...

    entscheidend wäre doch nicht, das die LSU etwas mitteilt, sondern WAS sie mitteilt...

    *kopfschüttel*
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#2 KlausAnonym
  • 04.11.2005, 10:49h
  • Sehe das eher als ironische Überschrift: mehr Wirkungsgehalt hat das LSU-Statement nicht...
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#3 Krzyszek
  • 04.11.2005, 12:51h
  • Das haben Statement aber nun mal so an sich, egal ob sie nun von der LSU kommen oder - wie dieser Tage auch geschehen - vom LSVD und einer "Großen Koalition von Lesben- und Schwulenverbänden". Mehr als appellieren und hoffen, dass ihr Appell bei den Entscheidungsträgern auf offene Ohren trifft, können sie alle nicht.
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